Firmin der Ältere war der erste Bischof von Amiens. Er stammte aus Pamplona.Bild 1 von 29 Selbst für Hobby-Anthropologen ...Bild 2 von 29 ... ist der kulturhistorische Wert dieser uralten Tradition auf den ersten Blick zu erfassen.Bild 3 von 29 Am Montag fand der erste "encierro" statt. Täglich werden nun sechs Kampfstiere zusammen mit sechs zahmen Leitochsen über 825 Meter durch die engen Gassen der Altstadt bis in die Arena gejagt.Bild 4 von 29 Wie in jedem Jahr liefen hunderte "mozos" vor den bis zu 700 Kilo schweren Bullen her.Bild 5 von 29 Als einzige "Waffe", um die Stiere von sich fernzuhalten, dient den Läufern eine zusammengerollte Zeitung.Bild 6 von 29 Und wie in jedem Jahr gab es Verletzte. Erstaunlich genug: Seit 1924 kamen nur 14 Läufer ums Leben, zuletzt 2003 ein 62-jähriger Spanier.Bild 7 von 29 Wie in jedem Jahr hatten Tierschützer vor den Läufen gegen die Hatz protestiert. Die Stiere würden vor dem Rennen mit Elektroschocks und spitzen Stöcken gereizt, danach in der Arena gequält und geschlachtet, kritisiert die Organisation PETA.Bild 8 von 29 "Tiere zu unserer Unterhaltung zu quälen und abzuschlachten, ist ein Spektakel aus der Steinzeit", sagte eine PETA-Aktivistin.Bild 9 von 29 Bei der ersten Stierhatz rammte eines der Tiere sein Horn in den Oberschenkel eines jungen Mannes. Neun Läufer mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Stier löste sich von der Herde und ging gezielt auf einzelne Teilnehmer los.Bild 10 von 29 In der Arena werden die Stiere schließlich von Toreros getötet.Bild 11 von 29 Die Einheimischen beharren darauf, eine große Tradition zu pflegen. Selbst der Nachwuchs wird ausgebildet.Bild 12 von 29 Die unerfahrenen und nicht selten völlig verkaterten Touristen werden von den Einheimischen "patas" genannt - Trottel. Sie packen die Stiere am Schwanz oder an den Hörnern oder versuchen gar, sie zu reiten.Bild 13 von 29 Klar, dass man sich dann über eine spontane Dusche freut.Bild 14 von 29 ... und eventuell vorhandene Hemmschwellen senkt.Bild 15 von 29 ... jedoch gelegentlich die Kontaktaufnahme zu erleichtern scheint ...Bild 16 von 29 Ihm zu Ehren veranstaltet die Stadt bereits seit dem 16. Jahrhundert alljährlich zwischen dem 6. und dem 14. Juli die sogenannten Sanfermines, ...Bild 17 von 29 ... die im vergangenen Jahrhundert von Ernest Hemingway berühmt gemacht wurden.Bild 18 von 29 "Sonntagmittag, den 6. Juli, brach die Fiesta aus. Es gibt keinen anderen Ausdruck dafür", schrieb er in seinem Roman "The Sun also Rises", der auf Deutsch den Titel "Fiesta" trägt.Bild 19 von 29 1923, als Hemingway mit seiner Frau Elizabeth Hadley Richardson durch die nordspanische Stadt streifte, war er einer von wenigen Ausländern, die an den Sanfermines teilnahmen.Bild 20 von 29 Heute erklingt in den Straßen von Pamplona Hemingways Muttersprache ziemlich häufig.Bild 21 von 29 Auch in diesem Jahr fiel der Startschuss für die Fiesta auf einen Sonntag. Zehntausende kamen zum Abschuss der Rakete vom Rathausbalkon, die das Fest eröffnete.Bild 22 von 29 Insgesamt werden bis zum 14. Juli eine Million Touristen zu den "204 Stunden Fiesta ohne Pause" erwartet. Pamplona selbst hat lediglich 185.000 Einwohner.Bild 23 von 29 "Viva San Fermn, gora San Fermn!" (Es lebe San Fermn), schrie die Stadträtin Uxue Barkos auf Spanisch und Baskisch den jubelnden Menschen zu.Bild 24 von 29 Gekleidet waren sie mit der traditionellen Tracht: weiße Hose, weißes Hemd, rote Schärpe und rotes Halstuch.Bild 25 von 29 Nicht selten nimmt die weiße Kleidung bald ebenfalls einen rötlichen Ton an. Das liegt am Rotwein, ...Bild 26 von 29 ... der in leicht verschwenderischer Form konsumiert ...Bild 27 von 29 ... und ausgeschenkt wird, ...Bild 28 von 29 Hemingway selbst soll übrigens nie mitgelaufen sein - er sei meistens zu betrunken gewesen, behaupten böse Zungen. (Bilder: dpa / AP)Bild 29 von 29