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"Eine schleichende Katastrophe": Schicksale des Klimawandels

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Es sind die unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt, die eines eint: ...
(Fatama Djapraul Mousa und ihren Kindern fehlt es an sauberem Wasser und Nahrung. Drei ihrer Kinder starben an Durchfallerkrankungen.) (Foto: Mathias Braschler, Monika Fischer/Hatje Cantz Verlag)

Es sind die unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt, die eines eint: ... (Fatama Djapraul Mousa und ihren Kindern fehlt es an sauberem Wasser und Nahrung. Drei ihrer Kinder starben an Durchfallerkrankungen.)

Es sind die unterschiedlichsten Menschen aus aller Welt, die eines eint: ... (Fatama Djapraul Mousa und ihren Kindern fehlt es an sauberem Wasser und Nahrung. Drei ihrer Kinder starben an Durchfallerkrankungen.)

Sie sind Opfer des Klimawandels. (Die Bauern Yang Gengbao und seine Frau aus der Provinz Guangx verloren ihre Habe bei einer der größten Überschwemmungen der Region.)

Die beiden Fotojournalisten Monika Fischer und Mathias Braschler haben sie in ihrem Bildband "Schicksale des Klimawandels" porträtiert.

Acht Monate lang bereisten sie dafür 16 Länder und alle Kontinente. (Der australische Milchbauer Michael Fischer muss wegen anhaltender Dürre nach Jahrzehnten seinen Betrieb aufgeben.)

Sie sprachen mit Menschen, die von extremen Wetterverhältnissen bedroht sind, und fotografierten sie. (Der Fischer Tutaake Arawatou lebt im Inselstaat Kiribati, wo schon einige Inseln wegen des steigenden Meeresspiegels im Wasser versunken sind.)

In ihrem Bildband zeigen die Fotografen, was der Wandel des Klimas für die einzelnen Menschen bedeutet. (Der Kuhhirte Gouro Modi aus Mali mit seinem Sohn Dao. Wegen der Trockenheit finden sie kaum mehr Weidegrund für ihre Tiere.)

Und es wird klar: Klimawandel ist keine abstrakte Größe, sondern für Millionen in aller Welt eine bittere Realität. (Der Walfänger Sandy Adam lebt im Nordwesten Kanadas. Er hat Angst, dass in einigen Jahren sein Haus vom Meer weggespült ist.)

Oft sind es die Ärmsten der Armen, die besonders unter seinen Auswirkungen leiden, weil sie an überschwemmungsgefährdeten Flüssen leben oder in der Nähe von Wüsten, die sich immer mehr ausbreiten. (Die Lama-Hirtin Juliana Pacco Pacco aus Peru, deren Tiere nicht mehr genug Nahrung finden.)

Doch nicht nur sie leiden unter dem Klimawandel. (Der Bioladen-Besitzer Chris Brower aus Colorado muss ansehen, wie eine Käferplage die Nadelwälder Colorados zerstört.)

"Es ist eine schleichende Katastrophe", meint Fotograf Mathias Braschler. (Unter dem Haus des russischen Paares Awetik und Ludmila Nasarin und ihrer Tochter Liana im sibirischen Jakutsk schmilzt das Eis.)

Sein Buch gibt den Opfern des Klimawandels ein Gesicht. (Die Hütte des Großvaters von Christian Kaufmann in den Alpen wurde durch die Gletscherschmelze fortgerissen).

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