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Freitag, 26. August 2016

Von Armatur bis Zahnputzbecher: So sah es im DDR-Plattenbau aus

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Das "DDR Museum" in Berlin direkt an der Spree, gegenüber vom Berliner Dom, beherbergt eine Dauerausstellung zum Leben und der Alltagskultur der DDR. Es besteht seit Juli 2006 und ist ein "interaktives Museum", ... (Foto: imago/Marc Schüler)

Das "DDR Museum" in Berlin direkt an der Spree, gegenüber vom Berliner Dom, beherbergt eine Dauerausstellung zum Leben und der Alltagskultur der DDR. Es besteht seit Juli 2006 und ist ein "interaktives Museum", ...

Das "DDR Museum" in Berlin direkt an der Spree, gegenüber vom Berliner Dom, beherbergt eine Dauerausstellung zum Leben und der Alltagskultur der DDR. Es besteht seit Juli 2006 und ist ein "interaktives Museum", ...

... das heißt, im Gegensatz zu vielen anderen Museen darf man Ausstellungsstücke anfassen. Hier läuft auf einem RFT Farbfernseher, der in einer typischen DDR-Schrankwand steht, in einer Endlos-Schleife der Beginn der Sendung "Der schwarze Kanal" mit Karl-Eduard von Schnitzler. Die Besucher können sich ...

... auf eine "Schwalbe" oder ...

... in einen Trabant setzen, in Schränken kramen und Kleidungsstücke befühlen. Das Museum bietet 27 "Themenmodule", ...

... etwa zu Jugend, Mode, Freizeit, Kultur, Grenze und vielem mehr. Nun eröffnet ...

... am 27. August 2016 ein neuer Ausstellungsteil: "Alltag im Plattenbau". In der Erweiterung der Dauerausstellung um ein Drittel der ursprünglichen Fläche können Besucher in einer kompletten Wohnung, ...

... eingerichtet mit mehr als 1000 originalen DDR-Exponaten, in das damalige Alltagsleben eintauchen. Und wer als Ostdeutscher alt genug ist, erinnert sich vielleicht noch an diese Badarmatur, die Zahnputzbecher, Zahncremes und -bürsten, ...

... diese Kinderzimmermöbel, die Tapete und natürlich die Pionierbluse mit blauem Halstuch.

Auch hier kann man sich aufs Sofa setzen und ein wenig Fernsehen schauen. Die Bücher, das Bild an der Wand, das Geschirr, die Dekoration wie die russische Matrjoschka und natürlich die Möbel - ...

... alles steht und hängt in einer authentisch rekonstruierten WBS-70-Plattenbauwohnung (hier der Flur).

An Monitoren wird die Aussicht aus dem Fenster simuliert. Die Ausstellung ist gegliedert in Kinderzimmer, Schlafzimmer, ...

... Wohnzimmer (hier der Essbereich, mit einer Durchreiche zur Küche), ...

... Küche, ...

... Badezimmer, Stasi-Abhörraum und eine Garage (die letzten beiden gehörten natürlich nicht standardmäßig zu der Wohnung). Der 270 Quadratmeter große neue Ausstellungsteil eröffnet am 27. August um 18 Uhr zur Langen Nacht der Museen. (abe)

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