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Montag, 04. September 2017

Ausnahmezustand in der Wüste: Staub, Extase und ein Todesfall

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Es ist wieder soweit: Wie jedes Jahr um diese Zeit suchen tausende Partywütige die Black-Rock-Desert im US-Bundestaat Nevada heim. (Foto: REUTERS)

Es ist wieder soweit: Wie jedes Jahr um diese Zeit suchen tausende Partywütige die Black-Rock-Desert im US-Bundestaat Nevada heim.

Es ist wieder soweit: Wie jedes Jahr um diese Zeit suchen tausende Partywütige die Black-Rock-Desert im US-Bundestaat Nevada heim.

Das Burning Man Festival steht für acht Tage voller Kunst, Musik und skurriler Performances.

Doch das Mega-Event wird dieses Jahr von einem tragischen Unglück überschattet.

Während der traditionellen Verbrennung der Holzstatue ("The Man") rennt ein Mann in die Flammen.

Feuerwehrmänner versuchen noch, ihn zu retten, doch er verstirbt später im Krankenhaus.

Obwohl Feuer auf dem Festival ...

... allgegenwärtig ist ...

... verursachen nicht die heißen Flammen die meisten tödlichen Unfälle sondern Fahrzeuge.

Zuletzt geriet 2014 eine Frau unter einen Bus. Auch wenn solche tragischen Fälle selten passieren, ist das Festival nicht ganz ungefährlich.

Bei Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius drohen Sonnenbrände und Dehydration.

Der wehende Wüstenstaub gelangt leicht in die Augen. Um die Party unter diesen erschwerten Bedingungen zu überleben ...

... haben einige "Burner" unterschiedliche Überlebensstrategien entwickelt. Sie schützen sich mit kuriosen Kopfbedeckungen ...

... Masken ...

... oder einem Ganzkörperanzug.

Doch knappe Outfits sind weiterhin am beliebtesten.

Trotz des tragischen Todesfalls, gibt es auch hoffnungsvolle Momente: Wie jedes Jahr geben sich einige Paare in der Wüste das Ja-Wort.

Die Veranstalter haben nach dem Unfall weitere Feuerzeremonien abgesagt. Die Abschlussveranstaltung, inklusive Verbrennung eines Tempels, soll aber wie geplant stattfinden. (cfo)

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