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Mittwoch, 28. September 2016

Sturmserie in Fernost: Taifun "Megi" fegt über Taiwan

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Sturmtief "Megi" ist bereits der dritte Taifun innerhalb von nur zwei Wochen: In den tosenden Starkwinden und ergiebigen Niederschlägen verlieren fünf Menschen ihr Leben. Rund 527 werden verletzt, wie das Krisenzentrum in Taipeh berichtet. (Foto: dpa)

Sturmtief "Megi" ist bereits der dritte Taifun innerhalb von nur zwei Wochen: In den tosenden Starkwinden und ergiebigen Niederschlägen verlieren fünf Menschen ihr Leben. Rund 527 werden verletzt, wie das Krisenzentrum in Taipeh berichtet.

Mehr als drei Millionen Menschen sind ohne Strom, die Armee in Alarmbereitschaft, Tausende in Evakuierungszentren: Die Taifun-Saison trifft Taiwan in diesem Jahr besonders hart.

Sturmtief "Megi" ist bereits der dritte Taifun innerhalb von nur zwei Wochen: In den tosenden Starkwinden und ergiebigen Niederschlägen verlieren fünf Menschen ihr Leben. Rund 527 werden verletzt, wie das Krisenzentrum in Taipeh berichtet.

Das öffentliche Leben kommt in dem Inselstaat weitgehend zum Erliegen. Die Einwohner Taiwans werden aufgerufen, sich vor den Naturgewalten in Sicherheit zu bringen.

Neben Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Kilometern je Stunde müssen Anwohner von Küstengebieten mit Überflutungen rechnen.

Im Landesinneren steigt durch die anhaltenden Regenfälle die Erdrutschgefahr. Dort ist die Erde vielerorts noch immer vollgesogen.

Drei Menschen gelten auch am Tag nach dem Durchzug "Megis" noch als vermisst. Das taiwanesische Militär hilft mit bis zu 35.000 Soldaten bei den Aufräumarbeiten.

Lokalen Medienberichten zufolge ertrinkt ein Arbeiter in einem Wasserreservoir, während ein Mensch in Chiayi von Trümmern getroffen und tödlich verletzt wird.

Der Taifun verursacht auch einen Autounfall mit einem Toten in Pingtung, wie das Krisenzentrum berichtet.

In Yunlin stürzt ein Mann bei Reparaturen vom Dach seines Hauses in den Tod.

In der gesamten Region müssen Fluggesellschaften Tausende Verbindungen sturmbedingt streichen.

Unzählige Passagiere sitzen am Flughafen fest und müssen abwarten, bis sich das Wetter bessert.

Nach Taifun "Meranti" und Taifun "Malakas" zieht Wirbelsturm "Megi" dem taiwanesischen Wetterdienst zufolge weiter in Richtung Festland-China.

Dort löst Taifun "Megi" großflächige Verwüstungen in der Provinz Fujian im Südosten Chinas aus.

Teile der Innenstadt der Millionenmetropole Fuzhou stehen unter Wasser.

Meteorologen gehen davon aus, dass sich das Unwetter über dem Festland schnell abschwächt.

"Megi" ist in der Region bereits der 17. Taifun der laufenden Unwettersaison - und bislang noch nicht einmal der stärkste.

Schon Anfang August legt Taifun "Nida" das öffentliche Leben in Hongkong lahm.

Mitte September fegt Taifun "Meranti" über Taiwan hinweg.

Vom Ausmaß der Naturgewalten zeugt dieses Bild aus dem Hafen von Kaohsiung in Taiwan: "Meranti" ist der schwerste Sturm in der Region seit 67 Jahren.

Immerhin: Taifun "Megi" trifft Taiwan nicht unvorbereitet. Überstanden ist die Unwetterserie jedoch noch nicht.

Während die Aufräumarbeiten nach "Megi" anlaufen, müssen die Menschen mit weiteren Unwetterwarnungen rechnen. Im Pazifik dauert die Hauptsaison für Taifune noch bis November. (mmo)

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