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Donnerstag, 05. Januar 2017

Seebrücken zu, Steilküsten abgebrochen: Tief "Axel" nimmt Ostseeküste ziemlich mit

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Die Aufräumarbeiten nach den Überschwemmungen laufen auf beiden Seiten der Grenze. (Foto: dpa)

Die Aufräumarbeiten nach den Überschwemmungen laufen auf beiden Seiten der Grenze.

An der Ostseeküste hat Sturmtief "Axel" an manchen Orten enorme Schäden hinterlassen. Wie hier auf der Insel Usedom rissen die Wogen ...

... tonnenweise Sand von der Küste ins Meer. Manchen Einrichtungen wie diesem Imbiss ...

... entzog dies den Boden auf dem sie standen. Der "Utkiek zur Oie" am Steilufer von Zempin ...

... ist nur noch in Trümmern wiederzuerkennen.

Die Strandpromenade des Ortes ist nicht mehr frei passierbar, ...

... dieser Steg nicht mehr begehbar.

Sicherheitshalber wurde ein Abschnitt hier gesperrt.

Die Sturmflut preschte mit Wasserhöhen von bis zu 1,80 Metern über Normal an die Gestade. Erwartet wurde ein etwas sanfteres Auftreten von "Axel".

Für Fotografen ist das ein dankbares Spektakel.

Mancher Usedomer Kleinunternehmer macht sich aber Sorgen um sein Hab und Gut und bringt sein Kapital in Sicherheit. Denn es könnte eine neue Runde bevorstehen.

Ziemlich eisige Verhältnisse herrschen auch im polnischen Teil Usedoms. In Swinemünde ...

... erlebten die Menschen eine ebenfalls unruhige Nacht.

Schäden gab es auch an anderen Abschnitten der deutschen Küste wie auf der Insel Rügen oder, hier im Bild, in Fischland-Darß.

Im Festland-Seebad Graal-Müritz begutachten Spaziergänger die Hinterlassenschaften von "Axel".

Auch hier ist die Düne in Mitleidenschaft gezogen, Teile des Sandes sind abgebrochen.

Den Behörden ist das zu gefährlich, die Seebrücke wurde vorübergehend gesperrt.

Gummistiefel sind die vorherrschende Schuhmode im schleswig-holsteinischen Lübeck,

Teile der küstennahen Stadt sind überflutet.

Die Trave, die in die Ostsee mündet, wurde durch die Sturmflut zurück ins Landesinnere gedrückt.

Sie trat über die Ufer, nur langsam wird das Wasser hier nun wieder abfließen.

Auch im polnischen Sopot war es auf der breiten zentralen Seebrücke heute ziemlich ungemütlich.

Die Aufräumarbeiten nach den Überschwemmungen laufen auf beiden Seiten der Grenze.

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