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Mittwoch, 08. Juni 2016

Schwere Unwetter im Westen: Tornado verwüstet Teile Hamburgs

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Mehr als tausend Kräfte rückten aus, es gab 254 Einsätze. Die Windhose hatte sich nach Feuerwehrangaben am Dienstagabend über dem Nordosten Hamburgs gebildet, sie hinterließ örtlich begrenzt eine Schneise der Zerstörung. (Foto: dpa)

Mehr als tausend Kräfte rückten aus, es gab 254 Einsätze. Die Windhose hatte sich nach Feuerwehrangaben am Dienstagabend über dem Nordosten Hamburgs gebildet, sie hinterließ örtlich begrenzt eine Schneise der Zerstörung.

Die Natur lässt Deutschland weiter ihre ganze Kraft spüren. Ein Tornado fegte am Dienstagabend über Hamburg hinweg und hinterließ schwere Schäden. Die Feuerwehr löste Großalarm aus.

Mehr als tausend Kräfte rückten aus, es gab 254 Einsätze. Die Windhose hatte sich nach Feuerwehrangaben am Dienstagabend über dem Nordosten Hamburgs gebildet, sie hinterließ örtlich begrenzt eine Schneise der Zerstörung.

Es seien "unzählige Dächer abgedeckt" worden, darunter auch Hochhausdächer, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Die Windhose entwurzelte Bäume, allein "50 bis 60 massive Alleenbäume" seien umgestürzt und zum Teil auf die Straße gekippt.

Von Hochhausdächern seien Funkantennen abgerissen und auf die Straße geweht worden, Kleingärten seien zerstört, zahlreiche Keller seien vollgelaufen.

Menschen kamen nach Informationen der Hamburger Feuerwehr nicht zu Schaden.

"Unglaublicherweise ist niemand verletzt worden", sagte der Feuerwehrsprecher. "Wir haben mit dem Schlimmsten gerechnet."

Massive Regenstürme gab es auch in Nordrhein-Westfalen und im Südwesten. Auch hier war die Feuerwehr hundertfach im Einsatz, um vollgelaufene Keller auszupumpen und umgestürzte Bäume von Straßen zu ziehen.

In Niedersachsen stand die Kleinstadt Damme bei Vechta fast komplett unter Wasser. Innerhalb von 20 Minuten fielen hier 70 Liter pro Quadratmeter.

Und auch im Saarland richteten Unwetter erhebliche Schäden an. In einem Ortsteil des saarländischen Eppelborn wurden mehrere Menschen aus Fahrzeugen gerettet. Sie waren in Dirmingen von Wasser eingeschlossen worden. Ebenfalls in Dirmingen wurde ein Hang weggespült, fünf Häuser waren einsturzgefährdet.

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