Schweres Erdbeben in Italien: Trauer und Entsetzen
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Am Montagmorgen bebte um 3.32 Uhr in Italien die Erde:Bild 1 von 43 Das Land wurde am von einem verheerenden Erdbeben erschüttert.Bild 2 von 43 Das Epizentrum des Bebens liegt unter der Stadt L'Aquila, …Bild 3 von 43 … Hauptstadt der Region Abruzzen, mit 70.000 Einwohnern, etwa 100 Kilometer nordöstlich von Rom.Bild 4 von 43 In L'Aquila und der Umgebung stürzen tausende Häuser in sich zusammen.Bild 5 von 43 Die ehemals malerische Stadt ist nun ein Katastrophengebiet.Bild 6 von 43 Ganze Wohnblocks klappen zusammen wie Kartenhäuser.Bild 7 von 43 Weil die Menschen im Schlaf überrascht wurden, gibt es zahlreiche Tote und Verletzte.Bild 8 von 43 Bis zum Mittwochmorgen sind 250 Todesopfer aus den Trümmern geborgen, …Bild 9 von 43 … mehr als 1500 Menschen wurden verletzt. Zum Teil schweben sie noch in Lebensgefahr.Bild 10 von 43 Allein in dem 250-Einwohner-Dörfchen Onna bei L'Aquila kamen mindestens 39 Menschen ums Leben.Bild 11 von 43 Der Ort existiert praktisch nicht mehr.Bild 12 von 43 Insgesamt sind mehr als 17.000 Menschen obdachlos, …Bild 13 von 43 … in L'Aquila ist es jeder siebte Bewohner.Bild 14 von 43 Der Trost von Regierungschef Silvio Berlusconi ist da schwach:Bild 15 von 43 Die Zeltbewohner sollten sich doch einfach fühlen "wie im Campingwochenende", sagte er zu n-tv.Bild 16 von 43 Zugleich lehnte er Hilfsgebote anderer Staaten ab.Bild 17 von 43 Italien könne das Notwendige alleine leisten.Bild 18 von 43 Die Opposition nannte das "unverständlich".Bild 19 von 43 Indes schwindet die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, mehr und mehr.Bild 20 von 43 Die Kälte und zahlreiche Nachbeben lassen die Überlebenschancen sinken.Bild 21 von 43 Es ist ein Rennen gegen die Zeit.Bild 22 von 43 Dennoch gibt es immer wieder Wunder: Nach 23 Stunden wurde in der Nacht zum Dienstag eine Studentin lebend aus den Überresten eines vierstöckigen Hauses gerettet.Bild 23 von 43 Und nach 30 Stunden wurde eine 98-Jährige geborgen, die bei bester Gesundheit ist. Sie habe die Zeit in den Trümmern mit Häkeln verbracht.Bild 24 von 43 Sogar nach 42 Stunden retteten Helfer noch eine junge Frau aus den Trümmern.Bild 25 von 43 Zahlreiche Nachbeben erschweren die Rettungs- und Bergungsarbeiten.Bild 26 von 43 Seit dem starken Erdstoß am frühen Montagmorgen wurden etwa 280 Nachbeben gezählt, das kräftigste erreichte am Dienstagmorgen die Stärke 4,8.Bild 27 von 43 Die bergige Gegend erschwert außerdem den Einsatz von Kränen, sodass die Helfer oft mit ihren bloßen Händen die Trümmer beiseite räumen.Bild 28 von 43 Im historischen Zentrum von L'Aquila suchen Helfer in den Überresten der Häuser nach Verschütteten.Bild 29 von 43 Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt übernachten dutzende Überlebende in ihren Autos auf einem großen Parkplatz.Bild 30 von 43 Andere Erdbebenopfer wurden in Zelten, Kasernen, Stadien und Sporthallen untergebracht, …Bild 31 von 43 … viele flüchteten auch aus der Katastrophenregion und suchten Unterkunft bei Freunden und Verwandten.Bild 32 von 43 Im mittelalterlichen Stadtkern von L'Aquila gibt es praktisch keine Straße ohne schwer beschädigte Gebäude.Bild 33 von 43 Zahlreiche Gebäude aus dem Barock und der Renaissance stürzten ein, …Bild 34 von 43 … Kirchen und ein Schloss aus dem 15. Jahrhundert wurden beschädigt.Bild 35 von 43 Der Ort wurde im 13. Jahrhundert vom Stauferkaiser Friedrich II. gegründet.Bild 36 von 43 Die Regierung gab nach einer Krisensitzung eine Nothilfe von 30 Millionen Euro frei.Bild 37 von 43 Nach einer ersten Schätzung von Infrastrukturminister Altero Matteoli wird es etwa 1,3 Milliarden Euro kosten, die beschädigten Gebäude wiederaufzubauen.Bild 38 von 43 Italiens Zivilschutz-Chef Guido Bertolaso wehrte sich gegen den Vorwurf, Warnungen von Experten in den Wind geschlagen zu haben.Bild 39 von 43 Trotz der gehäuften Erdstöße der vergangenen Tage in der Region sei nicht absehbar gewesen, wann es zu einem starken Beben kommen konnte.Bild 40 von 43 Es ist das schwerste Erdbeben in Italien seit 1980. Damals waren im Süden des Landes 2570 Menschen umgekommen.Bild 41 von 43 Unter Italien stoßen zwei Bruchkanten von Erdplatten aufeinander. 20 Millionen Menschen sind deshalb dort potenziell von Erdbeben bedroht.Bild 42 von 43 Nach Expertenangaben muss in Mittelitalien im Schnitt alle zehn Jahre mit einem Erdbeben der Stärke 6 und mehr gerechnet werden. (Bilder: rts / AP / dpa)Bild 43 von 43