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"No Pants Subway Ride 2013": Unten ohne im Untergrund

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Huch! Was ist hier passiert? (Foto: REUTERS)

Huch! Was ist hier passiert?

Huch! Was ist hier passiert?

Streiken in New York die Wäschereien?

Und in Mexiko Stadt auch?

Oder handelt es sich um eine Werbeaktion der Unterwäscheindustrie, ...

... und zwar eine globale?

Denn in mehr als 60 Städten weltweit ...

... sind am 13. Januar 2013 Menschen in der U-Bahn unten ohne unterwegs.

Die voll bekleideten Mitfahrer wundern sich und machen Erinnerungsfotos, ...

... auch die Teilnehmer selbst ...

... halten ihre Aktion für die Ewigkeit fest.

Manche Fahrgäste, wie hier in Schanghai, ...

... schauen etwas irritiert.

Andere wiederum wenden sich peinlich berührt ab und wollen das viele nackte Fleisch lieber nicht sehen.

Das gilt aber nicht für alle Mitreisenden.

Was steckt hinter der Aktion?

Und wer?

Initiator der "No Pants Subway Ride"...

... ist die New Yorker Gruppe Improv Everywhere, ...

... eine Performance-Gruppe, die 2001 in New York von Charlie Todd gegründet wurde. Ihre Absicht sei es, an öffentlichen Orten "Szenen von Chaos und Freude" zu initiieren, so die Gruppe im Internet. (Im Bild: Charlie Todd 2006 in New York bei der Vorbereitung einer "Cell Phone Symphony", wo in einem Buchladen möglichst viele Handys auf einmal ertönen sollten.)

Die Aktion "No Pants Subway Ride" fand in New York schon zum zwölften Mal statt.

Es begann hier im Jahr 2002 mit sieben - ausschließlich männlichen - Teilnehmern; 2003 waren es schon etwa 30, die ersten Frauen machten mit.

Erst im Jahr 2008 ging "No Pants Subway Ride" über New York hinaus ...

... und verbreitete sich über andere US-Städte und schließlich auch international.

Improv-Everywhere-Gründer Charlie Todd bezeichnet die Aktion selbst als "Vorführung der Dummheit".

Sie solle nichts weiter erreichen, als die Mitmenschen ...

... zum Lachen oder Schmunzeln zu verführen.

"Es geht auch darum, zu zeigen, dass wir im Team arbeiten können ...

... und es eine Verbindung zwischen uns gibt", sagte der Organisator der Aktion in Mexiko-Stadt, Salomón Solveichk.

In warmen Ländern wie Mexiko ...

... fällt es natürlich viel leichter, sich im Slip durch die Stadt zu bewegen, ...

... aber auch in kälteren Regionen ...

... findet die Aktion Anklang.

Und alle sind mit Spaß dabei.

Auch Berlin macht mit bei der Entblößungsaktion, ...

... und zwar nicht zu knapp!

Trotz der derzeit eisigen Temperaturen in der deutschen Hauptstadt ...

... finden sich hier reichlich Verrückte mit der "Bereitschaft, ohne Hosen ...

... oder andere Beinkleider in der U-Bahn zu fahren" und ...

... der "Fähigkeit, dies ernsthaft und als völlig normal an die unbeteiligten Mitfahrer zu vermitteln", so zwei ...

... der wenigen Regeln der Veranstalter. Denn zu viele Vorschriften würden wohl den Spaß verderben. Und darum geht es ja hauptsächlich: um Spaß. (Text: Andrea Beu, mit dpa)

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