November 2007: Untergang der "Explorer" und Rettung der Passagiere
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Eine Reise auf dem gesunkenen Kreuzfahrtschiff "Explorer" galt als großartiger Abenteuerurlaub im Eismeer; ...Bild 1 von 52 ... und für die letzte Reisegruppe auf dem Schiff gab es dann auch mehr Abenteuer als eigentlich geplant.Bild 2 von 52 Die Reise wurde für etwa 150 Menschen zum Drama in der Antarktis, ...Bild 3 von 52 .... sie entgingen knapp einer Katastrophe:Bild 4 von 52 Die "Explorer" hatte im Morgengrauen des 23. November 2007 vor der argentinischen Küste einen Eisberg gerammt ...Bild 5 von 52 ... und war vor der King-George-Insel leckgeschlagen.Bild 6 von 52 15 Stunden nach dem Zusammenstoß ...Bild 7 von 52 ... ist das 1400-Tonnen-Schiff ...Bild 8 von 52 ... etwa 1000 Kilometer südlich von Kap Hoorn gesunken.Bild 9 von 52 Experten sind wegen der möglichen Auswirkungen auf die empfindliche Flora und Fauna ...Bild 10 von 52 ... der Antarktis sehr beunruhigt.Bild 11 von 52 Das ganze Szenario hatte alle Merkmale des Untergangs der "Titanic", ...Bild 12 von 52 ... doch die Menschen an Bord der "Explorer" im Südpolarmeer hatten bessere ...Bild 13 von 52 | Foto: AP... Rettungstechnik zur Verfügung als die Passagiere aus dem Jahr 1912 bei dem tödlichen Unglück im Nordatlantik.Bild 14 von 52 Alle 100 Urlauber und die 54 Besatzungsmitglieder konnten mit Rettungsbooten ...Bild 15 von 52 ... auf dem norwegischen Kreuzfahrtschiff "NordNorge" in Sicherheit gebracht werden.Bild 16 von 52 Die Reisenden waren unmittelbar nach dem Unglück in die Boote gegangen.Bild 17 von 52 Wäre bei diesen Temperaturen jemand über Bord gegangen, ...Bild 18 von 52 ... hätte er nur wenige Minuten in dem eiskalten Wasser überlebt.Bild 19 von 52 Die 73 Meter lange "Explorer" trieb kurze Zeit nach der Evakuierung mit 45 Grad Schlagseite im Meer.Bild 20 von 52 "Die Erschütterung war gar nicht so auffällig, ...Bild 21 von 52 ... weil das Schiff ja dauernd mit kleineren Eisbrocken zusammenstieß", sagte ein Besatzungsmitglied aus Argentinien.Bild 22 von 52 "Erst als Passagiere mit dem Schrei 'Wasser' aus den unteren Decks nach oben stürzten, wurde uns klar, dass etwas passiert war", erklärte die junge Frau weiter.Bild 23 von 52 Die Passagiere seien unglaublich diszipliniert gewesen und hätten alle Anweisungen ohne Panik befolgt.Bild 24 von 52 Am schwersten waren offenbar die etwa vier Stunden in den offenen Rettungsbooten.Bild 25 von 52 Trotz der guten Kleidung war es natürlich bitterkalt und nass.Bild 26 von 52 Die "Explorer" gehört dem kanadischen Reiseveranstalter Gap Adventures.Bild 27 von 52 Sie war nahe der Südlichen Shetlandinseln, rund 120 Kilometer nördlich der antarktischen Halbinsel und etwa 1.000 Kilometer südlich von Feuerland unterwegs.Bild 28 von 52 Immer mehr Touristen fahren dorthin, um die atemberaubende Eis-Landschaft kennen zu lernen.Bild 29 von 52 Nach Angaben des Veranstalters waren unter den Passagieren auch eine Deutsche, zwei Belgier, drei Dänen, 17 Niederländer, ein Schwede und vier Schweizer.Bild 30 von 52 Die meisten der anderen Urlauber kamen aus Großbritannien, Kanada, den USA und Australien.Bild 31 von 52 Die Schiffbrüchigen wurden unversehrt ...Bild 32 von 52 ... auf der King-George-Insel - der größten der Südlichen Shetlandinseln - an Land gebracht.Bild 33 von 52 Auf der chilenischen Basis Frei wurden sie medizinisch betreut und versorgt, später mit Transall-Transportflugzeugen nach Punta Arenas in Chile geflogen.Bild 34 von 52 Nach Angaben der chilenischen Marine erlitten einige der Menschen aber Unterkühlungen.Bild 35 von 52 "Es war ein bisschen nass und kalt", sagte der Kapitän der "NordNorge".Bild 36 von 52 Havarien in der Antarktis sind extrem gefährlich.Bild 37 von 52 Die Lufttemperatur beträgt um diese Jahreszeit nur etwa minus fünf Grad.Bild 38 von 52 Das Wasser hat lediglich ein Grad.Bild 39 von 52 "Es würde bei diesen Wassertemperaturen nicht lange dauern, bis die Menschen unterkühlt sind", sagte ein Meteorologe.Bild 40 von 52 Zwar seien die Wetterbedingungen "recht gut" gewesen, doch "man will da jetzt mit Sicherheit niemand im Wasser haben", ...Bild 41 von 52 ... sagte Andy Cattrell von der britischen Küstenwache, die zusammen mit den USA, Chile und Argentinien die Rettungsaktion koordinierte.Bild 42 von 52 Die Urlauber waren am 11. November 2007 vom argentinischen Hafen Ushuaia zu der 19 Tage langen Tour aufgebrochen.Bild 43 von 52 Ziel war die Drakestraße, die Wasserstraße zwischen der Südspitze Südamerikas und der Nordspitze der antarktischen Halbinsel.Bild 44 von 52 Pro Passagier waren für die Tour umgerechnet fast 8.000 Euro fällig.Bild 45 von 52 Die "Explorer" war ein in die Jahre gekommenes Kreuzfahrtschiff.Bild 46 von 52 Sie wurde 1969 in Finnland gebaut und ist für die Fahrt durch Eis ausgestattet.Bild 47 von 52 Sie ist das erste speziell für Expeditionen angefertigte Kreuzfahrtschiff und wurde 1993 generalüberholt.Bild 48 von 52 Das Schiff hatte nach Angaben der britischen Marinebehörde keine gravierenden Sicherheitsmängel.Bild 49 von 52 "Das waren keine riesigen Probleme und alle wurden behoben, bevor das Schiff losfuhr", sagte Mark Clarke, Sprecher der Marine- und Küstenbehörde MCA, die im Mai "kleinere Fehler" an der "Explorer" entdeckt hatte.Bild 50 von 52 "Das Schiff hätte nicht die Erlaubnis bekommen auszulaufen, wenn nicht alle Probleme gelöst worden wären", so Clarke.Bild 51 von 52 Bei den Schäden handelte es sich unter anderem um fehlende Rettungspläne und schlecht gewartete Rettungsboote.Bild 52 von 52
November 2007Untergang der "Explorer" und Rettung der Passagiere