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Montag, 27. Juli 2015

Abgerissene Dächer vor der Einfahrt: Wenn Busse im Tunnel stecken bleiben

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Mitten in der Hauptreisezeit häuft sich die Anzahl von Busunglücken wie zuletzt in Nordfrankreich. (Foto: REUTERS)

Mitten in der Hauptreisezeit häuft sich die Anzahl von Busunglücken wie zuletzt in Nordfrankreich.

Mitten in der Hauptreisezeit häuft sich die Anzahl von Busunglücken wie zuletzt in Nordfrankreich.

28 Menschen wurden verletzt, als der spanische Reisebus am 26. Juli 2015 in den zu niedrigen Tunnel einfuhr.

Dass Frachtfahrzeuge wie dieser Lkw in Unterführungen stecken bleiben, ist keine Seltenheit.

Zumeist entsteht dabei lediglich Sachschaden.

Dramatisch wird es jedoch, wenn die Fahrer die Leben ihrer Fahrgäste aufs Spiel setzen, weil sie Warnhinweise ignorieren.

Zum Beispiel in England. Dort missachten die Chauffeure besonders häufig die Verkehrsvorschriften. So wurden am 18. Juli 1996 48 Schulkinder verletzt, weil ihr Busfahrer eine zu niedrige Brücke bei Runcorn nahe Liverpool unterqueren wollte.

Nicht selten sind es jedoch Bäume, deren Äste den Busdächern zum Verhängnis werden, wie bei diesem Londoner Bus im Dezember 2002.

Auch in Bristol schenkte ein Busfahrer im Oktober 2011 dem Geäst wenig Beachtung - zum Leidwesen von 18 verletzten Passagieren.

Die Brücke in der Nähe des Bahnhofs von Portchester scheint besonders verhängnisvoll für Busfahrer zu sein. Nicht nur im September 2012, ...

... sondern auch im Januar 2013 blieb ein Bus dort stecken.

Bereits im August 1985 kam es an der Unterführung zu einem Unfall, bei dem das Busdach abgerissen wurde.

Auch in Chelmsford wurde das Dach eines Busses im Frühjahr 2013 abrasiert, weil der Busfahrer eine Abkürzung durch eine zu niedrige Brücke nehmen wollte.

Doch auch Deutschland bleibt von solchen Unglücken nicht verschont. Weil ein Busfahrer das Höhenbeschränkungs-Schild an einer Münchener Bahnunterführung übersehen hatte, wurden im Sommer 2013 40 Jugendliche zum Teil schwer verletzt.

Ebenfalls glimpflich ging die Fahrt eines Fernbusses in der bayerischen Landeshauptstadt aus. Dort blieb ein leerer Doppeldeckerbus in einer Bahnunterführung stecken.

Die meisten solcher Unglücke scheinen sich jedoch in England zu ereignen. In Stockport, einem Vorort von Manchester, kam es im Sommer 2013 zu einem Unfall, bei dem das Dach vollkommen zerstört wurde.

Im Februar 2015 waren es wieder einmal Londoner Bäume, die mehreren Businsassen zum Verhängnis wurden.

Im südenglischen Romsey wurde bei einem Crash im Mai 2015 glücklicherweise niemand verletzt.

Weitaus größeren Schaden richtete ein unachtsamer Busfahrer im Juli 2015 an. Ein Londoner Doppeldeckerbus krachte in eine Eisenbahnbrücke.

Besonders dramatisch war der Fall eines Busses in New York City. Auf einer Autobahn kollidierte das Oberdeck mit mehreren Warnschildern, was 15 Personen das Leben kostete.

Wir lernen: Im Zweifel den Umweg wählen!

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