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Donnerstag, 12. Mai 2016

Von Altenpflegerin bis Zimmermann: Wer verdient in Deutschland wie viel?

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Im Prinzip hat jeder das Gefühl, der Chef könnte ruhig ein bisschen mehr zahlen. Doch was bekommen die Deutschen eigentlich tatsächlich, wer sind die Spitzenverdiener und wer bekommt am wenigsten? (Foto: picture alliance / dpa)

Im Prinzip hat jeder das Gefühl, der Chef könnte ruhig ein bisschen mehr zahlen. Doch was bekommen die Deutschen eigentlich tatsächlich, wer sind die Spitzenverdiener und wer bekommt am wenigsten?

Im Prinzip hat jeder das Gefühl, der Chef könnte ruhig ein bisschen mehr zahlen. Doch was bekommen die Deutschen eigentlich tatsächlich, wer sind die Spitzenverdiener und wer bekommt am wenigsten?

Für 2014 hat die Bundesagentur für Arbeit Daten vorgelegt, die zeigen: Nicht nur die Unterschiede zwischen den Berufsgruppen sind erheblich, auch die regionalen und die zwischen Männern und Frauen.

AltenpflegerInnen verdienen im Bundesdurchschnitt 2490 Euro (Männer: 2573, Frauen 2464). Am besten werden sie in Baden-Württemberg mit 2799 Euro bezahlt, am schlechtesten in Sachsen-Anhalt mit 1803 Euro.

Der Bundesdurchschnitt für Anästhesie-Schwestern und -Pfleger liegt bei 3118 Euro (Männer: 3360, Frauen: 3064). In Brandenburg gibt es mit 2681 Euro am wenigsten, in Bremen mit 3477 Euro am meisten.

Als Architekt ist in Rheinland-Pfalz am meisten zu holen, 4184 Euro, in Sachsen gibt es nur 2794 Euro. Der Durchschnitt liegt bei 3613 (Männer: 4101, Frauen 3022).

ÄrztInnen gehören zu den Spitzenverdienern, mehr als 5000 Euro sind die Regel. In Brandenburg allerdings nicht, da gibt es im Durchschnitt nur 4940 Euro, in Bremen sind es 5889 Euro.

ArzthelferInnen verdienen am besten in Hamburg. Dort gibt es durchschnittlich 2174 Euro, in Sachsen-Anhalt sind es nur 1618 Euro. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 2035 Euro (Männer: 2290, Frauen: 2033).

AuslieferungsfahrerInnen bekommen im Durchschnitt 1901 Euro im Monat (Männer: 1932, Frauen: 1499). Das meiste gibt es für die Kollegen in Bayern, 2134 Euro, am wenigsten in Sachsen, 1442 Euro.

Bäcker müssen früh aufstehen und verdienen im Durchschnitt 2017 Euro (Männer: 2122, Frauen: 1724). Am wenigsten bekommen sächsische BäckerInnen mit 1400 Euro, am meisten schleswig-holsteinische mit 2341 Euro.

Wer die Brötchen verkauft, erhält im Durchschnitt 1561 Euro (Männer: 2098, Frauen: 1549). Am besten verdienen BäckereifachverkäuferInnen in Hamburg, dort gibt es 1782 Euro, in Sachsen-Anhalt nur 1121 Euro.

Baggerführer ist noch immer ein Jungstraum, 2989 Euro ist der Durchschnittsverdienst (Männer: 2990, Frauen: k.A.). Die Bestverdiener unter den Baggerführern bekommen in Baden-Württemberg 3276 Euro, in Sachsen bekommt man nur 2180 Euro.

Der Durchschnittsverdienst bei Bankkaufleuten liegt bei 4335 Euro (Männer: 4935, Frauen: 3762). Spitzengehälter werden in Hessen gezahlt (5160 Euro), am wenigsten bekommen Thüringer (3563 Euro).

In ähnlichen Dimensionen bewegen sich die BauingenieurInnen, im Durchschnitt stehen 4472 Euro auf dem Gehaltszettel (Männer: 4709, Frauen: 3703). In Nordrhein-Westfalen gibt es mit 4910 Euro am meisten, in Thüringen mit 3439 Euro am wenigsten.

Berufskraftfahrer verdienen in Baden-Württemberg am besten, 2508 Euro gibt es hier im Durchschnitt, in Sachsen hingegen nur 1706 Euro. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 2279 Euro (Männer: 2284, Frauen: 1898).

Für Betriebswirte sieht es in Hessen am besten aus, 3581 Euro werden hier gezahlt. In Thüringen bringt der gleiche Job 2596 Euro ein. Im Bundesdurchschnitt bekommen Betriebswirte 3239 Euro (Männer: 3792, Frauen: 2927).

Für BriefzustellerInnen liegt der Durchschnittslohn bei 2766 Euro (Männer: 2644, Frauen: 2990). Am wenigsten wird in Baden-Württemberg gezahlt (2611 Euro), am meisten in Sachsen-Anhalt (3148 Euro).

Wenn BuchhalterInnen ihre eigene Buchhaltung machen, schlagen die Einkünfte mit durchschnittlich 3271 Euro (Männer: 3974, Frauen: 3073) zu Buche. In Sachsen gibt es am wenigsten (2407 Euro), in Hessen am meisten (3698 Euro).

Der Verdienst für Bürokaufleute betrug 2014 durchschnittlich 2920 Euro (Männer: 3527, Frauen: 2735). In Hamburger Büros sitzen die Spitzenreiter (3349 Euro), in Sachsen-Anhalt die Schlusslichter (2124 Euro).

BusfahrerInnen bekommen im Durchschnitt 2553 Euro (Männer: 2566, Frauen: 2410). 3056 Euro kann man in Bremen verdienen, in Brandenburg gibt es nur 2094 Euro.

Durchschnittlich 1771 Euro haben CallcenteragentInnen auf dem Konto (Männer: 1779, Frauen: 1765). In Hamburg gibt es am meisten: 2396 Euro, in Mecklenburg-Vorpommern am wenigsten: 1487 Euro.

Als Chemisch-technische AssistenIn verdient man am besten in Hessen, 4182 Euro gibt es hier. In Sachsen bringt der gleiche Job nur 2535 Euro. Die Durchschnittswerte liegen bei 3496 Euro (Männer: 3893, Frauen: 3207).

Diese Werte erreichen DisponentInnen nicht unbedingt, der Durchnittsverdienst liegt hier bei 2604 Euro (Männer: 2653, Frauen: 2294). Am besten wird im Saarland gezahlt, 2942 Euro, am schlechtesten in Sachsen, 1946 Euro.

Als Dreher oder Fräser verdiente man 2014 auf einer Vollzeitstelle im Durchschnitt 3263 Euro (Männer: 3278, Frauen: 2546). Die bestbezahlten Jobs gibt es in Hamburg mit 3776 Euro, nur 2116 Euro verdient man in Sachsen.

Als DruckerIn kann man in Nordrhein-Westfalen am besten verdienen, 3213 Euro. In Sachsen werden nur 2127 Euro erreicht. Im Durchschnitt bekommen Drucker 3022 Euro (Männer: 3112, Frauen: 2131).

Bei EinkäuferInnen liegt der Durchschnittsverdienst bei 4070 Euro (Männer: 4569, Frauen: 3522). Am besten verdienen Einkäufer in Baden-Württemberg (4433 Euro), am schlechtesten in Thüringen (2854 Euro).

Für Einzelhandelskaufleute ist Hessen das gelobte Bundesland. 2378 Euro gibt es hier, Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit 1471 Euro. Der Bundesdurchschnitt beträgt 2180 Euro (Männer: 2496, Frauen: 1964).

Besser sieht es für ElektroinstallateurInnen aus, 2711 Euro verdienten sie 2014 (Männer: 2714, Frauen: 2391). Am besten war der Verdienst in Baden-Württemberg (3152 Euro) am schlechtesten in Sachsen (1974).

Bei ElektromechanikerInnen stehen durchschnittlich 3082 Euro (Männer: 3271, Frauen: 2605) auf dem Gehaltszettel. In Hessen können es auch 3362 Euro sein, in Sachsen hingegen nur 2059 Euro.

Elektroniker bekommen im Mittel 3719 Euro (Männer: 3715, Frauen: 3788). Das lukrativste Bundesland ist Niedersachsen mit Verdienstmöglichkeiten von 4144 Euro, am wenigsten gibt es in Sachsen mit 2342 Euro.

Empfangskräfte im Hotel verdienen durchschnittlich 1851 Euro (Männer: 1875, Frauen 1843). In Hessen werden sogar 2058 Euro gezahlt, in Mecklenburg-Vorpommern hingegen nur 1478 Euro.

Der Durchschnittsverdienst für ErzieherInnen lag 2014 bei 2928 Euro (Männer: 2939, Frauen: 2926). Rheinland-Pfalz zahlt sogar 3044 Euro, Mecklenburg-Vorpommern nur 2359 Euro.

Als Fleischer hat man natürlich immer Zugriff auf die besten Würstchen, der Durchschnittsverdienst liegt bei 2022 Euro (Männer: 2094, Frauen: 1640). In Schleswig-Holstein sind auch 2537 Euro drin, in Sachsen hingegen nur 1534 Euro. Und super Würstchen natürlich.

Fliesenleger bringen es im Durchschnitt auf 2651 Euro (Männer: 2653, Frauen: k.A.). Mit 2888 wird am besten in Baden-Württemberg bezahlt, Sachsen bekommen nur 1987 Euro.

FriseurInnen verdienen bekanntermaßen nicht so viel: 1390 Euro sind es im Mittel (Männer: 1469, Frauen: 1384). In Hamburg sind es immerhin 1490 Euro, in Sachsen-Anhalt aber nur 1114 Euro.

Da ist als Gabelstaplerfahrer mehr drin: Im Durchschnitt gibt es 2485 Euro (Männer: 2492, Frauen: 2124). In Sachsen sind es jedoch nur 1885 Euro, wogegen man in Schleswig-Holstein immerhin 2753 Euro bekommt.

Gas-Wasserinstallateure werden häufig sehnlich erwartet, der Durchschnittsverdienst liegt bei 2614 Euro (Männer: 2614, Frauen: k. A.). In Baden-Württemberg gibt es sogar 3053 Euro, in Sachsen nur 1877 Euro.

GebäudereinigerInnen verdienten 2014 durchschnittlich 1780 Euro (Männer: 1910, Frauen 1504). Am meisten gab es in Nordrhein-Westfalen, immerhin 2111 Euro, am wenigsten in Sachsen: 1473 Euro.

Für Großhandelskaufleute ist der Durchschnittswert 2824 Euro (Männer: 3017, Frauen: 2542). In Hamburg verdienten sie am besten: 3312 Euro, in Sachsen am schlechtesten: 2218 Euro.

Für Haushaltshilfen sieht es in Niedersachsen am schlechtesten aus, 1779 Euro wurden hier verdient. In Nordrhein-Westfalen waren immerhin 2154 Euro möglich. Im Durchschnitt verdienten Haushaltshilfen 1920 Euro (Männer: 2333, Frauen: 1878).

Industriekaufleute lagen 2014 bei einem Durchschnittsverdienst von 3229 Euro (Männer: 3792, Frauen: 2927). In Hessen wurden sogar 3581 Euro erreicht, in Thüringen hingegen nur 2596 Euro.

Industriemechaniker verdienen in Hamburg am besten: 3804 Euro und in Mecklenburg-Vorpommern am schlechtesten: 2390 Euro. Im Bundesdurchschnitt liegt der Verdienst bei 3471 Euro (Männer: 3483, Frauen: 3151).

Noch besser sieht es bei Informatikern aus. 3883 Euro gab es im Schnitt (Männer: 3876, Frauen: 3933). Am meisten gibt es in Hessen (4350), am wenigsten in Sachsen (2836).

Noch besser sieht es für IT-BeraterInnen aus. 4997 Euro verdienen sie durchschnittlich (Männer: mehr als 5000, Frauen: 4527). Auf hessischen Lohnzetteln stehen sogar 5581 Euro, in Sachsen gibt es nur 3830 Euro.

Wer im Einzelhandel an der Kasse sitzt, bekam 2014 im Mittel 2016 Euro (Männer: 1979, Frauen: 2024). Am wenigsten erhielten MitarbeiterInnen in Sachsen: 1668 Euro, am meisten die in Berlin: 2401 Euro.

KellnerInnen bringen im Schnitt 1549 Euro nach Hause (Männer: 1608, Frauen: 1520). 1700 Euro sind es immerhin in Hessen, in Sachsen-Anhalt werden hingegen nur 1274 Euro erreicht.

In Baden-Württemberg verdienen KfZ-Mechaniker 3311 Euro, in Thüringen 1878 Euro. Der landesweite Durchschnitt liegt bei 2689 Euro (Männer: 2691, Frauen: 2633).

Davon können KöchInnen nur träumen, 1876 Euro bekommen sie im Schnitt (Männer: 1926, Frauen: 1744). Wieder einmal gibt es in Baden-Württemberg am meisten: 2103 Euro und in Sachsen am wenigsten: 1407 Euro.

Krankenpflegehelfer sind keine Krankenschwestern und verdienen entsprechend weniger: 2416 Euro im Schnitt (Männer: 2594, Frauen: 2337).

Krankenschwestern und Pfleger bringen es hingegen auf 3118 Euro im Mittel (Männer: 3360, Frauen: 3064). Am besten verdienen sie in Bremen (3477 Euro), am schlechtesten in Brandenburg (2681 Euro).

Lagerarbeiter bekommen in Baden-Württemberg den Branchenspitzenlohn, 2349 Euro. In Thüringen gibt es für die gleiche Arbeit 1580 Euro. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 2051 Euro (Männer: 2153, Frauen: 1728).

GymnasiallehrerInnen bringen da mehr nach Hause: 4715 Euro im Schnitt (Männer: 4847, Frauen: 4673). In Sachsen-Anhalt sind es sogar 4969 Euro, in Baden-Württemberg nur 3692 Euro.

Maler und Lackierer sind in Baden-Württemberg hingegen gut aufgehoben, 2621 Euro bekommen sie im Schnitt im Ländle. In Sachsen-Anhalt gibt es nur 1876 Euro. Der Bundesdurchschnitt sind 2493 Euro (Männer: 2500, Frauen: 2322).

3263 Euro verdienen Maschineneinrichter durchschnittlich (Männer: 3278, Frauen: 2546). Am meisten gibt es in Hamburg: 3776 Euro, am wenigsten in Sachsen: 2116 Euro.

Auch bei den Maurern bildet Sachsen das Schlusslicht: 1946 Euro gibt es hier. Am besten verdienen Maurer in Nordrhein-Westfalen: 3040 Euro. Im Mittel hatten Maurer 2797 Euro (Männer: 2798, Frauen k.A.).

Bei Mechatronikern standen 2014 durchschnittlich 2830 Euro auf dem Lohnzettel (Männer: 2859, Frauen: 2389). Spitzenreiter ist wieder einmal Baden-Württemberg mit 3285 Euro, die rote Laterne hat Sachsen mit 2216 Euro.

MediengestalterInnen setzen sich erst langsam durch. Der Durchschnittsverdienst liegt bei 2801 Euro (Männer: 3076, Frauen: 2490).

3118 Euro verdienten medizinisch-technische LaborassistentInnen im Schnitt (Männer: 3249, Frauen: 3103). In Nordrheim-Westfalen gibt es sogar 3281 Euro, in Sachsen nur 2415 Euro.

Schon wieder Baden-Württemberg: Hier bekommen Metallarbeiter 3922 Euro, in Thüringen sind es lediglich 2202 Euro. Der Bundesdurchschnitt sind 3336 Euro (Männer: 3382, Frauen: 2597).

Für Personalsachbearbeiter liegt der Mittelwert bei 3554 Euro (Männer: 4032, Frauen: 3450). Wieder gibt es in BaWü die höchsten Gehälter: 3845 Euro, in Sachsen verdient man nur 2676 Euro.

Noch einmal tut sich die Schere zwischen Baden-Württemberg und Sachsen auf. Für Physiotherapeuten bedeutet das den Unterschied zwischen 2257 und 1600 Euro. Im Durchschnitt verdienen Physiotherapeuten 2084 Euro (Männer: 2265, Frauen: 2017).

Programmierer haben am Monatsende durchschnittlich 4150 Euro auf dem Konto (Männer: 4167, Frauen: 3987). Schlusslicht ist wieder mal Sachsen mit 2986 Euro.

Für Rangierer ist Bremen ein gutes Pflaster, 3056 Euro verdienen sie hier. In Sachsen gibt es nur 2167 Euro. Der Durchschnitt liegt immerhin bei 2553 Euro (Männer: 2566, Frauen: 2410).

In der Liga der Bestverdiener spielen auch Rechtsanwälte mit über 5000 Euro im Schnitt (Männer: mehr als 5000. Frauen: 4597).

Rechtsanwaltgehilfen bringen es hingegen nur auf 2153 Euro im Schnitt (Männer: 3252, Frauen: 2119).

Redakteure verdienen 4321 Euro im Schnitt (Männer: 4897, Frauen: 3734). In Rheinland-Pfalz sind sogar 5317 Euro zu holen, in Sachsen ist bei 3647 Euro Schluss.

2448 Euro ist das Durchschnittsgehalt von Reisebürokaufleuten (Männer: 2767, Frauen: 2374). In Hamburg gibt es am meisten: 2740 Euro, in Sachsen am wenigsten: 1706 Euro.

Schlosser bekamen 2014 im Mittel 3471 Euro (Männer: 3483, Frauen: 3151). Auf 3804 Euro konnte man es in Hamburg bringen, in Mecklenburg-Vorpommern gab es nur 2390 Euro.

Im Traditionsberuf eines Schmiedes lassen sich 2671 Euro verdienen (Männer: 2672, Frauen: 2466). Baden-württembergische Schmiede bringen es bis auf 3119 Euro, sächsische nur auf 1952 Euro.

Hamburger SekretärInnen bekommen im Schnitt 3349 Euro, sachsen-anhaltinische lediglich 2124 Euro. Der Durchschnitt liegt bei 2920 Euro (Männer: 3527, Frauen 2735).

Da sieht es für Softwareingenieure doch üppiger aus. 4574 Euro verdienen sie im Durchschnitt (Männer: 4624, Frauen: 4057). Besonders viel gibt es in Baden-Württemberg: 4997 Euro, besonders wenig in Sachsen: 3389 Euro.

Sozialarbeiter werden in Hessen am besten bezahlt, sie kommen hier auf 3637 Euro, Thüringen zahlt nur 2713 Euro. Im Schnitt werden 3437 Euro gezahlt (Männer: 3780, Frauen: 3314).

3160 Euro verdienen Speditionskaufleute in Hamburg, 2133 Euro in Sachsen. Der Durchschnitt liegt bei 2930 Euro (Männer: 3092, Frauen: 2661).

Da liegen Steuerberater weit darüber, im Schnitt erhalten sie über 5000 Euro (Männer: mehr als 5000, Frauen: 4874). Ähnlich wie bei Anwälten sind es für Steuerfachangestellte im Schnitt nur 2422 Euro (Männer: 2770, Frauen: 2336).

Besonders im Sommer werden sie selten um ihren Job beneidet: Straßenbauer verdienen im Schnitt 2963 Euro (Männer: 2963, Frauen: k.A.). Auf immerhin 3165 Euro kommen sie in Baden-Württemberg, in Sachsen sind es nur 2174 Euro.

Baden-Württemberg ist auch bei den Technischen ZeichnerInnen Spitze: 3317 Euro. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 3030 Euro (Männer: 3294, Frauen: 2759). In Brandenburg gibt es nur 2030 Euro.

Auch Tischler stehen in Baden-Württemberg besser da als im Rest der Republik, 2726 Euro verdienen sie hier. In Sachsen gibt es nur 1733 Euro. Der Durchschnitt beträgt 2482 Euro (Männer: 2489, Frauen: 2124).

In Hessen gibt es für Versicherungskaufleute 4428 Euro, in Schleswig-Holstein sind es 3082 Euro. Der Durchschnittsverdienst liegt bei 4165 Euro (Männer: 4573, Frauen: 3827).

Diese Zahlen erreichen Verwaltungsfachangestellte nicht. Im Schnitt verdienen sie 3201 Euro (Männer: 3463, Frauen: 3132). In Thüringen sind es sogar nur 3021 Euro, im Saarland immerhin 3368 Euro.

Wachleute werden in Sachsen-Anhalt am schlechtesten bezahlt: 1719 Euro gibt es dort. In Rheinland-Pfalz sind es fast 1000 Euro mehr: 2717 Euro. Im Mittel erhalten Wachleute 2200 Euro (Männer: 2225, Frauen: 2054).

Werbegestalter kommen im Schnitt auf 2495 Euro (Männer: 2626, Frauen: 2354). Spitzenreiter ist auch hier Baden-Württemberg mit 2823 Euro, den letzten Platz belegt Sachsen mit 1753 Euro.

Für Werkzeugmacher ist Niedersachsen das Hochlohnbundesland, 3962 Euro gibt es hier. In Sachsen sind es nur 2281 Euro. Der Mittelwert beträgt 3467 Euro (Männer: 3477, Frauen 2966).

Noch ein Berufszweig, der Bestverdiener hervorbringt: Wirtschaftsingenieure bekommen über 5000 Euro (Männer: mehr als 5000, Frauen: 4792). Besonders gute Gehälter werden in Bayern gezahlt, 5903 Euro. Verhältnismäßig schlecht nimmt sich dagegen Sachsen mit 4361 Euro aus.

Sachsen bildet auch bei den ZahntechnikerInnen das Schlusslicht mit 1698 Euro. Üppiger wird wieder mal in Baden-Württemberg verdient, 2681 Euro gibt es hier. Im Mittel bekommen Zahntechniker 2306 Euro (Männer: 2708, Frauen: 1991).

Auch für Zentralheizungsinstallateure ist Baden-Württemberg das Ziel, 3053 Euro monatlicher Verdienst locken sicher. Anders Sachsen, dort werden nur 1877 Euro bezahlt. Der Durchschnitt liegt bei 2614 Euro (Männer: 2614, Frauen: k.A.).

Und damit sind wir auch bei Z wie Zimmermann. Deren Durchschnittsverdienst beträgt 2757 Euro (Männer: 2760, Frauen: k.A.). Die sächsischen Zimmerleute schaffen es jedoch nur auf 2008 Euro, in Rheinland-Pfalz werden sogar 2922 Euro gezahlt.

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