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Sie sind reich, ...
... mächtig ...
... und formen die Welt.
Das Forbes-Magazin kürte wieder die 100 mächtigsten Frauen der Welt. Sie kommen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, sozialem Engagement, Medien und Entertainment. Dabei spielen neben Geld auch die Medienpräsenz und Reichweite ihres Einflusses eine Rolle.
Sie sei die "unangefochtene Chefin der EU", heißt es in der Begründung. Sie sei der Schlüssel zur Lösung der Eurokrise - und somit die derzeitige weibliche Nummer eins in der Welt.
Nicht nur von der Eurokrise wird die Welt derzeit erschüttert. Hillary Clintons Rolle in der arabischen Revolution beschert ihr Platz zwei.
Sie ist die erste Frau an der Spitze Brasiliens und laut Forbes die drittmächtigste Frau weltweit. Anfang des Jahres löste Dilma Rousseff Präsident Lula im Amt ab.
Indra Nooyi leitet die Geschäfte des Unternehmens Pepsi und ist die Nummer vier.
Neue Medien bringen alte Strukturen in der Welt derzeit ins Wanken. Also darf die Chefin von Facebook, Sheryl Sandberg, in dieser Liste auf Platz fünf nicht fehlen.
Melinda Gates, Platz sechs, leitet zusammen mit ihrem Mann die größte Privatstiftung der Welt. Die studierte Informatikerin verwaltet geschätzte 35 Millarden Dollar für wohltätige Zwecke. Die "Melinda & Bill Gates Foundation" setzt sich für Krankheitsbekämpfung in Afrika und Ausbildung in den USA ein.
Sonia Gandhi ist die Präsidentin der Indischen Kongresspartei. Mit vier Wiederwahlen ist sie die am längsten amtierende Chefin ihrer Partei und die Nummer sieben.
Letztes Jahr noch auf Platz eins, wurde die First Lady der USA von Angela Merkel auf Platz acht verdrängt. Michelle Obama begnügt sich nicht mit der Rolle der Ehegattin des mächtigsten Mannes der Welt.
Die studierte Juristin ist in den USA beliebter als ihr Ehemann und brachte große Konzerne dazu, ihre Lebensmittel gesünder herzustellen.
Christine Lagarde nahm schon als französische Finanzministerin eine wichtige Position ein.
Mit ihrer neuen Rolle als erste Chefin des Internationalen Währungsfonds dürfte ihr Einfluss noch weiter steigen. Macht bedeutet für sie die "Fähigkeit, eine Richtung vorzugeben". Platz neun.
Als Leiterin der zweitgrößten Lebensmittelkette "Kraft Foods" ist Irene Rosenfeld verantwortlich für 127.000 Mitarbeiter und für Vertretungen in 170 Ländern. Im nächsten Jahr wird sie eine Teliung ihres Konzerns stemmen müssen. Sie ist die Letzte in den Top 10.
Auch eine Frau in Minni-Maus-Kostüm kann die Welt verändern. Pop-Superstar Lady Gaga belegt Platz 11. Für den Kampf gegen HIV und Aids konnte sie mit Kosmetik-Werbung 202 Millionen Dollar sammeln.
Sie wurde schon "streitbar mächtigste und einflussreichste Frau in der Welt" genannt. Barack Obama hat ihr vielleicht seinen Sieg zu verdanken. Die US-Amerikaner hören auf das, was Oprah Winfrey sagt. Sie verkörpert den amerikanischen Traum, indem sie sich von ganz unten nach ganz oben arbeitete und heute über ein geschätztes Vermögen von 2,7 Millarden Dollar verfügt. Im letzten Jahr 64. ist sie diesmal auf Platz 14 aufgestiegen.
Ihre Mitschüler prophezeiten Janet Napolitano schon auf der High School eine große Zukunft. Sie leitet mit dem Heimatschutzministerium der USA in Zeiten von Terroranschlägen eine der wichtigsten Institutionen US-amerikanischer Politik.
Der Jahrestag von 9/11 und die Anschläge von Norwegen erinnern sie immer wieder daran, dass ihre Arbeit nie beendet ist. Und so belegt sie den Platz hinter Oprah Winfrey.
Cristina Fernandéz de Kirchner vertritt Argentinien in der Welt.
Die Präsidentin des südamerikanischen Landes konnte die Armutsrate um 9,7 Prozent senken und belegt Platz 17.
Noch ein Popstar, der nach Meinung von Forbes die Welt verändert, befindet sich auf Platz 18: Beyoncé Knowles, ehemaliges "Destiny's Child".
Sie emanzipierte sich von ihrem Vater und kontrolliert ihr Musikgeschäft mittlerweile komplett selbst. Sie wurde mit 16 Grammys ausgezeichnet.
Smartphones sind die neuen Herrscher in der Telekommunikation. Und Cher Wang ihre Herrscherin. Die Chefin des Smartphone-Herstellers HTC belegt Platz 20.
Sie verantwortet "Desperate Housewives" und "Lost". Die Managerin der Disney-Gruppe Anne Sweeney ist auf Platz 25.
Während 15 Jahren Hausarrest hielten ihre Anhänger Suu Kyi die Treue. Birmas Oppositionsführerin liegt hinter der Disney-Chefin auf Platz 26.
Schauspielerin Angelina Jolie bekommt für ihr soziales Engagement in Afrika Rang 29.
Ihr folgt Josette Sheeran, Direktorin des UN Food Programms.
Sarah Palin verdankt ihren 34. Platz vor allem ihrem Spiel mit den Medien. Verwirrtaktiken und Auftritte, die im Gedächtnis bleiben, bescheren ihr maximale Aufmerksamkeit und dienen ihrer politischen Karriere.
Queen Elisabeth II. regiert am zweitlängsten die britische Monarchie.
Seit 1911 ist sie die erste Monarchin des Vereinigten Königreichs, die Irland besuchte. Für diese Rekorde landet sie auf Platz 49.
Königin Rania von Jordanien setzt sich seit Jahren für Frauenrechte in ihrem Land ein und belegt Platz 53.
Es gibt kaum Fotos von ihr, dabei ist sie die Frau der Zukunft. Katie Jacobs Stanton (Mitte) spielt als Vize-Chefin von Twitter eine zentrale Rolle in den neuen Medien. Platz 56.
Bei Ereignissen wie Fukushima oder der arabischen Revolution war Twitter die Stimme nach außen. "Information ist wie Wasser. Sie findet immer einen Weg", sagte Stanton.
Mit einem Vermögen von 5,1 Millarden Dollar ist sie die reichste Frau in Israel und Nummer 57. Shari Arison baute eine umweltfreundliche Shopping-Mall und engagiert sich für das Ehrenamt.
Supermodel Gisele Bündchen kennen die meisten als bestbezahltes Model der Welt.
Ausgezeichnet mit Platz 60 wurde sie aber auch für ihr Umwelt-Engagement.
Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling gehört zu den "Self-Mades". Wie Oprah Winfrey schaffte sie es aus einfachen Verhältnissen zur einflussreichen Person und folgt Giselle Bündchen auf Platz 61.
Sie bestimmt, was die Welt trägt - die gefürchtete Chefredakteurin der Vogue, Anna Wintour. Designer bangen vor ihrem Urteil. Dafür gibt es Platz 69.
Die beste Universität der Welt leitet eine Frau. Harvard- Präsidentin Drew Gilpin Faust belegt Platz 83. Die letzte Frau, die wir Ihnen in dieser Galerie vorstellen wollen.
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