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Politik

Kanada gegen den Trend: Blutige Robbenjagd

 
Die Jagdsaison ist offiziell eröffnet.

Die Jagdsaison ist offiziell eröffnet.

An der kanadischen Ostküste hat die Robbenjagd begonnen.

Die Eisschollen vor der Ostküste sind wieder in Rot gefärbt.

Kanada schlachtet von allen Nationen weltweit die meisten Tiere.

Das Morden der Jäger ist extrem umstritten.

Die Regierung erlaubt offiziell, dass bis zu 338.200 Robben getötet werden. Das sind 55.000 Tiere mehr als im letzten Jahr.

Die Jagd beginnt immer im Frühjahr, wenn die Jungtiere geboren sind. 95 Prozent der getöteten Robben sind zwischen zwölf Tagen und vier Monaten alt.

Die Kleinen sind besonders leichte Beute, da Sattelrobben in diesem Alter noch nicht schwimmen können. Während sich die Muttertiere vor den Jägern ins Wasser flüchten, bleiben die Jungen einfach liegen.

Oft wird den Tieren noch bei lebendigem Leib das Fell abgezogen.

Das Treiben wird von der kanadischen Regierung geduldet.

Denn die Robben liefern Öl und begehrte Felle.

Hauptabnehmer sind Norwegen, ...

... Dänemark ...

... und China.

In aller Welt wird jedes Jahr erneut ...

... über die verstörenden Bilder diskutiert.

Die kanadische Regierung begründet die Robbenjagd mit "gesundem Naturschutz". Die Jagd sei notwendig, um die Kabeljau-Bestände zu retten.

Richtig ist jedoch, dass die Meeressäugetiere nicht nur die Fische, sondern angeblich auch deren Jäger fressen. Sie tragen somit zum Erhalt der Fischbestände bei, argumentieren die Gegner der Jagd. Die Robben sind demnach wichtig für das gesamte Ökosystem.

Allerdings regt sich auch in Kanada Kritik. Man dürfe die Aktivitäten nicht als Jagd bezeichen, ...

... es sei ein Schlachten. Und ein Mangel an Fisch könne in Kanada wohl kein Grund sein.

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