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Mittwoch, 22. Juni 2016

Bleiben oder gehen?: Brexit spaltet die Promiwelt

Von Ann-Katrin Sättele

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Es ist das Lied dieses Monats: "Should I stay or should I go?" Am Donnerstag entscheidet Großbritannien über den Verbleib in der EU. Und viele Prominente haben sich dazu positioniert. (Foto: imago/ZUMA Press)

Es ist das Lied dieses Monats: "Should I stay or should I go?" Am Donnerstag entscheidet Großbritannien über den Verbleib in der EU. Und viele Prominente haben sich dazu positioniert.

Es ist das Lied dieses Monats: "Should I stay or should I go?" Am Donnerstag entscheidet Großbritannien über den Verbleib in der EU. Und viele Prominente haben sich dazu positioniert.

Unter ihnen: Die Schauspielerin Liz Hurley. Sie klagt über die EU-Regularien und vermisst ihre alten 60-Watt-Glühbirnen.

Ein anderes Argument für den Brexit liefert Ex-Spice-Girl Geri Halliwell: "Alle Länder sehen gleich aus. Nur England ist anders."

Die aktuelle Situation in der EU gibt auch dem Rolling-Stone-Rocker Mick Jagger so gar keine "Satisfaction". Er will raus aus der EU.

Der Frontmann von "The Who", Roger Daltrey, ist ebenfalls für einen Brexit, ...

... genauso wie Schauspieler Sir Michael Caine.

"House of Cards"-Autor Michael Dobbs will das nach seiner Ansicht sinkende Schiff lieber schnell verlassen. Er vergleicht die EU mit der Titanic, die gerade auf einen Eisberg zusteuert.

Schauspielerin Joan Collins sieht sogar die ganze Insel sinken.

Komiker John Cleese provoziert: Seiner Meinung nach sollte die EU den Euro abschaffen und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hängen.

Neben den Brexit-Befürwortern gibt es aber auch viele prominente Gegner. In einem Brief an Premierminister David Cameron haben sich über 300 britische Künstler gegen den EU-Ausstieg ausgesprochen. Darunter waren beispielsweise die Schauspieler Benedict Cumberbatch und Keira Knightley, ...

... Kollege Jude Law, ...

... Sängerin Lily Allen, ...

... genauso wie die Modeschöpferin Vivienne Westwood. Sie sind davon überzeugt, dass ihr Erfolg ohne internationale Zusammenarbeit nie möglich gewesen wäre.

Satiriker John Oliver findet, "Brexit" klinge wie ein schlechter Müsliriegel, den man am Flughafen kaufen kann. Er erklärt jeden Briten für verrückt, der für den Austritt stimmt.

Fußball-Ikone David Beckham meint, dass die Menschen "die Probleme der Welt gemeinsam und nicht allein in Angriff nehmen müssen".

Auch Schauspielerin Emma Thompson appelliert an die Menschlichkeit: "Wir sollten Grenzen niederreißen, keine neuen aufbauen."

U2-Frontmann Bono warnt vor einem aufkeimenden "Hyper-Nationalismus".

Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling wiederum "will keine Union verlassen, die mehr Frieden und Stabilität in die Region gebracht hat, als diese jemals zuvor erfahren hat."

Der britische Dieter Bohlen, "Britain's Got Talent"-Juror Simon Cowell, wirbt ebenfalls für einen Verbleib in der EU.

Let it be? Der Ex-Beatle Paul McCartney ist noch unentschlossen, was den Verbleib der Briten in der EU anbelangt.

Ganz klar positioniert sich jedoch der Astrophysiker Stephen Hawking. Ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU wäre ein Desaster für die internationale Forschung, warnt er.

Und die Queen? Sie bleibt seit 63 Jahren ihrer Linie treu und verhält sich politisch neutral: "No comment" zum Brexit.

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