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Montag, 05. August 2013

"Mein Mann beschwert sich selten": CDU macht Werbung mit Merkel als Hausfrau

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48 Tage vor der Bundestagswahl hat die CDU ihre ersten Plakate präsentiert. Die Partei setzt vor allem auf Wirtschaftsthemen und die Popularität von Kanzlerin Angela Merkel. "Am 22. September geht es darum, ob Deutschland ein starkes und erfolgreiches Land bleibt", sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe beim Vorstellen erster Plakate. (Foto: dpa)

48 Tage vor der Bundestagswahl hat die CDU ihre ersten Plakate präsentiert. Die Partei setzt vor allem auf Wirtschaftsthemen und die Popularität von Kanzlerin Angela Merkel. "Am 22. September geht es darum, ob Deutschland ein starkes und erfolgreiches Land bleibt", sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe beim Vorstellen erster Plakate.

48 Tage vor der Bundestagswahl hat die CDU ihre ersten Plakate präsentiert. Die Partei setzt vor allem auf Wirtschaftsthemen und die Popularität von Kanzlerin Angela Merkel. "Am 22. September geht es darum, ob Deutschland ein starkes und erfolgreiches Land bleibt", sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe beim Vorstellen erster Plakate.

Der übergreifende Slogan mehrerer Motive zu Themen wie Arbeit, solide Finanzen und Familie lautet "Gemeinsam erfolgreich". Ein bisschen erinnert das an den Slogan der SPD: "Das WIR entscheidet".

Bundesweit will die CDU 8500 querformatige und 500 hochkantige Großplakate einsetzen, später auch stärker personalisierte Plakate mit Parteichefin Merkel. Rund 300.000 kleinere Plakate werden die Kreisverbände zusätzlich hängen, sagte Gröhe.

Schon jetzt verteilt werden sollen 1,5 Millionen Broschüren mit politischen und persönlich-privaten Aussagen Merkels. "Ich bin eine leidenschaftliche Gärtnerin und koche gern", sagt Merkel darin über sich.

"Meine erste Ehe in den Studentenjahren hat leider nicht lange gehalten", erzählt die Kanzlerin weiter. Über ihren jetzigen Mann, Chemieprofessor Joachim Sauer, sagt Merkel, er habe an ihrer Kartoffelsuppe und ihren Rouladen meist wenig auszusetzen. "Mein Mann beschwert sich selten."

Nur auf dem Kuchen seien ihm "immer zu wenig Streusel", so Merkel weiter. "Er ist halt Konditorensohn."

In der Wahlkampfbroschüre würden bewusst politische Überzeugungen und Persönliches kombiniert, sagte Gröhe dazu.

Der CDU-Generalsekretär machte deutlich, dass er trotz einer "starken Ausgangslage" für den Wahlkampf mit Umfragewerten um die 40 Prozent für die Union am Ende "ein enges Rennen" erwarte. Das CDU-Wahlkampfbudget liegt bei 20 Millionen Euro.

Die jetzt vorgestellten Plakate sind die erste von insgesamt drei Plakatserien. Bei späteren Motiven soll die Personalisierung afu Merkel deutlicher werden, sagte Gröhe. Er kündigte an, Merkel werde auf knapp 60 Kundgebungen auftreten.

Zur Negativkampagne der SPD mit Plakaten, die Merkel in unvorteilhafter Darstellung zeigen, sagte der CDU-Generalsekretär: "Unsere Strategie haben die eher verzweifelten Versuche nicht beeinflusst."

Mit Blick auf die Wahlkampagnen von SPD und Grünen sagte Gröhe: "Es ist albern, dass Rot-Grün so tut, als seien wir in einem Jammertal."

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