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Trauer um die Toten in Nahost: Das Blutbad, das nicht endet

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Von Stunden zu Stunde steigen die Zahlen: Immer mehr Menschen sterben im Nahostkonflikt. (Foto: REUTERS)

Von Stunden zu Stunde steigen die Zahlen: Immer mehr Menschen sterben im Nahostkonflikt.

Von Stunden zu Stunde steigen die Zahlen: Immer mehr Menschen sterben im Nahostkonflikt.

Die Palästinenser verzeichnen seit Beginn der israelischen Militäroffensive am 8. Juli vor zwei Wochen mehr als 800 Tote. Unter ihnen Mahmoud al-Shawamrah. Sicherheitskräfte tragen ihn zu Grabe.

Mehr als 180 Kinder sind unter den Toten, berichtet das UN-Kinderhilfswerk Unicef. 1200 wurden verletzt.

Viele Opfer gab es zuletzt bei dem Beschuss einer Schule im Gazastreifen, die die UN betreiben. Diese Mutter beweint ihren verstorbenen Sohn.

Auch Israel beklagt seine Toten - wenngleich es deutlich weniger als im Gazastreifen sind. Hier sind bislang rund drei Dutzend Menschen gestorben, die meisten von ihnen Soldaten.

Diese Soldaten beerdigen ihren gefallenen Kameraden Natan Cohen, ...

... der bei Gefechten ums Leben kam.

Ein weiterer Gefallener ist Tal Yifrah - Familie und Freunde sind fassungslos.

Tal Yifrahs Mutter beweint den Verlust ihres Sohnes.

Hiwate, die Tochter eines israelischen Soldaten, versteht nicht, warum ihr Vater sterben musste.

Israel steht international in der Kritik.

Unter anderem wirft UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay der Regierung um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vor, Völkerrecht verletzt und Kriegsverbrechen begangen zu haben.

Die hohe Zahl an zivilen Opfern untermauert diesen Vorwurf.

Israel jedoch pocht auf sein Recht auf Selbstverteidigung, das im Völkerrecht festgeschrieben ist.

Auch sei es die Hamas, die Kriegsverbrechen begehe, ...

... indem sie auf israelische Städte und Dörfer Raketen abfeuert.

Der Menschenrechtsrat der UN fordert nun eine Untersuchungskommission für den Gaza-Streifen.

Diese soll mögliche Kriegsverbrechen von Israel und der Hamas prüfen.

Außerdem soll sie ebenfalls möglichen Verletzungen von internationalem Recht nachgehen.

Jedoch werden Ergebnisse nicht vor März 2015 erwartet.

Ob diese etwas ändern, bleibt fraglich.

Bislang töten beide Seiten weiter - und beklagen ihre Opfer.

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