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Donnerstag, 10. März 2016

Verzweiflung, Not und Krankheiten: Das Elend von Idomeni

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Mazedonien macht seine Grenze zu Griechenland dicht. (Foto: dpa)

Mazedonien macht seine Grenze zu Griechenland dicht.

Mazedonien macht seine Grenze zu Griechenland dicht.

Ohne Pass und Visum ist für die Flüchtlinge kein Durchkommen mehr.

Damit sitzen rund 35.000 von ihnen in Griechenland fest.

Besonders prekär ist die Lage in Idomeni, einem Aufnahmelager für Flüchtlinge nahe der mazedonischen Grenze. Hier befinden sich zur Zeit ...

... rund 13.000 Menschen. Auf engstem Raum, ohne ein festes Dach über dem Kopf ...

... warten sie, ...

... bis die Grenze vielleicht doch wieder aufgemacht wird.

Doch die Behörden nehmen ihnen die Hoffnung: Die Grenzen werden erstmal nicht geöffnet, heißt es.

Seit einigen Tagen verschlimmert sich die Lage noch weiter. Grund dafür ...

... sind die nicht endenden Regenfälle.

Das Lager versinkt völlig im Schlamm, alle Zelte und ...

... das wenige, was den Flüchtlingen noch geblieben ist, ist nass.

Zudem ist es kalt in Idomeni.

Besonders für die Kleinen ist das eine große Herausforderung.

Es wird geschätzt, dass sich rund 5000 Kinder in Idomeni aufhalten, ...

... viele von ihnen sind krank. Auch viele Erwachsene trifft es.

Die Menschen haben schwere Erkältungen, Atemwegserkrankungen und Durchfall, berichten Ärzte eines nahegelegenen Krankenhauses.

Helfer tun ihr Bestes, doch sie sind von der Anzahl der Patienten schlichtweg überfordert.

Stundenlang stehen die Flüchtlinge in langen Schlangen, um ...

... etwas Feuerholz zu bekommen. Denn damit ...

... versuchen sie sich etwas aufzuwärmen, auch wenn ...

... aufgrund des Regens kein großes Feuer daraus werden kann.

Wegen des Wetters und ...

... der geringen Aussichten, dass die Grenze bald wieder geöffnet wird, ...

... verlassen etwa 250 Flüchtlinge das Lager. Sie kommen in organisierte Unterkünfte in der Nähe von Athen.

Doch damit schwindet auch die Hoffnung, das Ziel überhaupt irgendwann zu erreichen.

Trotzdem harren immer noch rund 13.000 Menschen weiter in Idomeni aus.

Irgendwann werden die Grenzen wieder geöffnet, hoffen sie.

Doch damit nicht genug: Täglich kommen Hunderte neue Flüchtlinge in Piräus an.

Auch sie machen sich auf den Weg nach Idomeni, ...

... um von dort aus weiterzureisen.

Dieses Problem bedarf einer Lösung, damit ...

... nicht mehr solche Bilder, sondern ...

... solche Aufnahmen die Medien dominieren. (hla)

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