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Ein Dorf wird ausgelöscht: Das SS-Massaker von Oradour

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Die Straßen von Oradour-sur-Glane wirken wie die Kulissen eines Kriegsfilms. (Foto: imago stock&people)

Die Straßen von Oradour-sur-Glane wirken wie die Kulissen eines Kriegsfilms.

Die Straßen von Oradour-sur-Glane wirken wie die Kulissen eines Kriegsfilms.

Nur die Grundmauern der Häuser stehen noch. Im Innern wuchern Pflanzen, ...

... draußen liegen verrostete Fahrräder, ...

... verkohlte Kinderwagen und ...

... zerstörte Autos.

Alles ist hier so geblieben, wie es die SS-Schergen an jenem heißen Sommertag hinterlassen haben.

Am 10. Juni 1944 verübten die deutschen Soldaten ein grausames Massaker: 642 unschuldige Kinder, Frauen und Männer wurden brutal niedergemetzelt.

Binnen weniger Stunden wurde ein ganzes Dorf ausgelöscht.

Nur 52 Opfer konnten nach dem Massenmord eindeutig identifiziert werden.

Seitdem steht in Oradour die Zeit still. Die Überreste des zerstörten Dorfes sind als einzigartiges Mahnmal erhalten.

Eine Gedenktafel, deren Text lautet: "Gedenkstätte: Eine Gruppe von Männern wurde hier von den Deutschen massakriert und verbrannt. Besinnt euch".

Seit jenem 11. Juni wurde nichts verändert.

Im Kirchenraum liegt immer noch die Glocke, die zu einer unförmigen Metallmasse geschmolzen ist.

Heute gehört Oradour zu den wichtigsten Erinnerungsorten der NS-Verbrechen in Frankreich.

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