Ein US-amerikanischer Hubschrauber über Afghanistan. Ein Bild aus dem Jahr 2001.Bild 1 von 59 Die Vereinigten Staaten reagieren kurz nach den Anschlägen vom 11. September ...Bild 2 von 59 ...mit dem Einmarsch in das Land am Hindukusch.Bild 3 von 59 Die Operation heißt "Enduring Freedom", das Ziel ist "Krieg gegen den Terror".Bild 4 von 59 Gemeinsam mit Soldaten der so genannten Nordallianz, einem Zusammenschluss verschiedener Gruppen zur Bekämpfung der Taliban,...Bild 5 von 59 ...sind die US-Amerikaner vor allem hinter einem Mann her:Bild 6 von 59 Osama bin Laden. Er ist der Kopf der Al Kaida und offensichtlich verantwortlich für die Anschläge in New York.Bild 7 von 59 Ein Soldat unterschreibt eine "Postkarte" an den "Terrorfürsten". "Für Osama bin Laden", steht darauf. Bis heute ist er nicht gefangen, ist er immer noch ein Phantom, von dem nicht klar ist, ob er noch lebt.Bild 8 von 59 Zweites Ziel in Afghanistan: "Demokratie, Frieden, Gerechtigkeit". Die Truppen sollen "die Herzen der Menschen erobern". Das gelingt nur selten.Bild 9 von 59 Ganze Städte werden zerstört, es gibt ...Bild 10 von 59 ... weit über 3000 tote Zivilisten.Bild 11 von 59 Zwar bekommen die US-Streitkräfte das Land militärisch zunächst schnell unter Kontrolle, aber ebenso schnell wird klar, dass der kulturelle Unterschied ...Bild 12 von 59 ... enorm groß ist.Bild 13 von 59 Kein Bild aus dem Jahr 2001, sondern eines von 2006.Bild 14 von 59 Fast täglich gibt es Meldungen über Selbstmordanschläge auf die Soldaten der Operation "Enduring Freedom", darunter auch deutsche Einheiten.Bild 15 von 59 Oft dringen diese Meldungen gar nicht mehr durch. Zu alltäglich ist der Schrecken.Bild 16 von 59 Gegner der Soldaten sind neben der Größe des Landes, ...Bild 17 von 59 ... dessen klimatischen Verhältnissen und ...Bild 18 von 59 ... dessen Unzugänglichkeit ...Bild 19 von 59 ... die Kämpfer der Tailban, die sich als islamische Fundamentalisten ...Bild 20 von 59 ... mit aller Gewalt gegen eine "Verwestlichung" Afghanistans stemmen und zurück wollen zu ihrer Werteordnung. Mit Erfolg, denn ...Bild 21 von 59 ... inzwischen empfinden große Teile der Bevölkerung ...Bild 22 von 59 ... die fremden Soldaten ...Bild 23 von 59 ... aus aller Welt ...Bild 24 von 59 ... eher als "Besatzer" denn ...Bild 25 von 59 ... als "Befreier".Bild 26 von 59 Und die ISAF-Truppen bekommen selbst mit der Unterstützung ...Bild 27 von 59 ... der afghanischen Armee ...Bild 28 von 59 ... die Lage immer weniger in den Griff.Bild 29 von 59 Ein Grund, neben der zunehmenden Wiedererstarkung der Taliban, sind die Warlords, die mit ihren Männern ...Bild 30 von 59 ... ganze Landstriche oder aber Städte Afghanistans beherrschen.Bild 31 von 59 Afghanistan ist im Herbst 2006, fünf Jahre nach dem Einmarsch der US-Amerikaner, ein gespaltenes Land.Bild 32 von 59 Gespalten zwischen Tradition ...Bild 33 von 59 ... und Moderne, zwischen ....Bild 34 von 59 ... Scharia und ...Bild 35 von 59 ... Cola.Bild 36 von 59 Hamid Karzai, seit Dezember 2001 Präsident Afghanistans - er regiert ein politisch höchst instabiles Land, gilt als machtlos und wird von den USA rund um die Uhr beschützt.Bild 37 von 59 Er lebt in ständiger Gefahr von Anschlägen auf sein Leben. Einen überlebt er knapp im September 2002.Bild 38 von 59 Ansonsten ist Afghanistan vor allein eines: ...Bild 39 von 59 ... arm.Bild 40 von 59 Millionen Dollar Aufbauhilfe, bezahlt von der Weltgemeinschaft, ...Bild 41 von 59 ... zeigen kaum Wirkung.Bild 42 von 59 Viele Kinder müssen hungern und werden in einer Welt ...Bild 43 von 59 ... voller Gewalt und Zukunftsangst groß.Bild 44 von 59 Karge Lebensverhältnisse, ...Bild 45 von 59 ... fehlendes Trinkwasser und ...Bild 46 von 59 ... mangelhafte Infrastruktur beherrschen ...Bild 47 von 59 ... den Alltag, weil ...Bild 48 von 59 ... die Märkte einfach nicht ...Bild 49 von 59 ... anspringen wollen.Bild 50 von 59 Dazu kommen starke Probleme mit ...Bild 51 von 59 ... Drogen und Verelendung.Bild 52 von 59 Es fehlt oft über Stunden am Tag und in der Nacht an Strom.Bild 53 von 59 Die Hilfslieferungen gelangen in die Hände der Warlords und werden für teures Geld verkauft. Leisten kann sich das fast niemand.Bild 54 von 59 Vier Euro am Tag verdienen Arbeiter im Schnitt, hier Männer aus einer Ziegelei. Doch Arbeit gibt es kaum.Bild 55 von 59 So bleiben nur wenige Lichtblicke. Mädchen und Frauen gewinnen an Selbstbewusstsein und können ...Bild 56 von 59 ... wie hier zur Schule gehen. Allerdings nicht, ohne auf Bomben untersucht zu werden.Bild 57 von 59 Und: Die Weltgemeinschaft will weiter helfen. Doch wie genau, das erscheint unklar. Es fehlen Konzepte.Bild 58 von 59 Ein Land mit wenigen Perspektiven. (Bilder: dpa, AP; Text: Jochen Müter)Bild 59 von 59