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Kampf um heiliges Land: Der ewige Krieg geht weiter

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Armut und Angst, Gewalt und Gegengewalt - diese Zutaten speisen auch den jüngsten Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis. (Foto: picture alliance / dpa)

Armut und Angst, Gewalt und Gegengewalt - diese Zutaten speisen auch den jüngsten Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis.

Armut und Angst, Gewalt und Gegengewalt - diese Zutaten speisen auch den jüngsten Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis.

Die Palästinenser leben unter der Besatzung fernab eines geregelten Alltags. Sie können sich weder frei bewegen noch sich in ausreichendem Maße mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln versorgen. Dagegen protestieren sie.

Einigen reicht der friedliche Widerstand nicht.

Sie greifen zu Steinen oder Tränengas und attackieren Grenzposten.

Die radikalsten unter ihnen ...

... feuerten in den vergangenen Monaten Hunderte Raketen ab.

Ziel der Geschosse mit Namen wie Fadschar, Grad oder Kassam sind israelische Städte - Aschkelon etwa oder Beerscheba und selbst das weit im Norden liegende Tel Aviv.

Die Israelis setzen alles daran, die Angriffe zu vereiteln. Dabei kommt das wohl modernsten Raketenabwehrsystem der Welt zum Einsatz: der "Iron Dome".

Ist ein palästinensisches Geschoss auf den Weg nach Israel, reagiert die "eiserne Kuppel" mit Abfangraketen.

Immer öfter mit Erfolg.

Doch wie auch die jüngste Eskalation der Gewalt zeigt, kann der "Iron Dome" bei Weitem nicht alle Raketen abwehren. Immer wieder ertönen in Israels Städten und Dörfern die Sirenen. Die Menschen gehen in Deckung.

Obwohl der Beschuss aus dem Gazastreifen bisher nur für eine kleine Zahl von Toten verantwortlich ist, ...

... lässt er auch nach Jahrzehnten des Beschusses die Menschen in Israel in Angst erstarren.

Also schlagen die Israelis zurück. An der Grenze zum Gazastreifen fuhren Panzer auf, ...

... Soldaten brachten sich in Stellung - jederzeit bereit, einem Einmarschbefehl zu folgen.

Doch bisher erteilte die israelische Regierung diesen nicht. Von einer auch nur ansatzweise friedlichen Lösung kann trotzdem keine Rede sein.

Während sich die internationale Gemeinschaft um einen Waffenstillstand bemüht, heben israelische Jets ab ...

... und fliegen Luftangriffe auf den kleinen palästinensischen Landstrich.

Ziel sind Kämpfer und Infrastruktur der Hamas und anderer radikaler Gruppen.

Von chirurgisch präzisen Angriffen kann allerdings keine Rede sein. Das Ausmaß der Zerstörung der Luftangriffe steht ...

... in keinem Verhältnis zu dem des palästinensischen Raketenbeschusses.

Und so kann die israelische Armee bei ihren Angriffen auf Stellungen der Radikalen nicht vermeiden, dass es auch Unschuldige trifft.

Wie dieses Kind.

Angst, Wut, Trauer auf beiden Seiten also - wieder einmal.

Ein Ausweg ist nicht in Sicht. Israels Regierung behauptet, mit einem massiven Einmarsch, den Raketenbeschuss ein für alle Mal beenden zu können. Doch vielleicht sind das nur Drohgebärden.

Bisher hat jede Attacke Israels die Palästinenser nur weiter radikalisiert.

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