Robben sollen nach den Plänen der Bundesregierung besser geschützt werden.Bild 1 von 21 Das Kabinett erörterte dazu nun, Anfang 2008, einen Gesetzentwurf von Agrarminister Horst Seehofer (CSU) für ein Import- und Handelsverbot von Robbenprodukten.Bild 2 von 21 Die Bundesregierung will nun gemeinsam mit der EU-Kommission prüfen, inwieweit die Pläne mit EU-Recht vereinbar sind. Europaweit gibt es bisher kein solches Verbot.Bild 3 von 21 Der Bundestag hatte bereits 2006 ein Importverbot gefordert. Die nächste Jagdsaison beginnt im Frühjahr.Bild 4 von 21 Dann wird vor allem in Kanada die Robbenjagd wieder eröffnet. Innerhalb weniger Wochen sterben Hunderttausende Tiere.Bild 5 von 21 Auf oft grausame Weise werden die Tiere geschlachtet. Besonders trifft es wenige Wochen alte und wehrlose Jungtiere.Bild 6 von 21 Zum Teil wird ihnen bei lebendigem Leib ...Bild 7 von 21 ... das Fell abgezogen.Bild 8 von 21 Ziel der Robbenjäger: Die Gewinnung von Fell und Öl.Bild 9 von 21 Im vergangenen Jahr kamen nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes in Kanada rund 215.000 Sattelrobben bei der Jagd ums Leben.Bild 10 von 21 Zu den Hauptabnehmerländern für kanadische Robbenfelle gehören Norwegen, Dänemark und China.Bild 11 von 21 In Norwegen selbst wurden 2007 nach offiziellen Angaben rund 46.000 ausgewachsene Robben getötet, im russischen Nordmeer sind es laut Tierschutzbund etwa 18.000 Robbenbabys im Jahr.Bild 12 von 21 Internationale Tierschutzorganisationen wie der Internationale Tierschutz-Fonds kritisieren das Robbenschlachten vehement.Bild 13 von 21 Greenpeace spricht von einem "sinnlosen Massaker".Bild 14 von 21 Kanadas Regierung hatte die kommerzielle Robbentötung 1987 untersagt, ...Bild 15 von 21 ... sie jedoch 1995 unter Auflagen wieder zugelassen.Bild 16 von 21 Für 2003 - 2005 wurde eine Rekordschlachtquote von insgesamt etwas mehr als einer Millionen Tiere erlaubt.Bild 17 von 21 Die offizielle Begründung: Die Robbenbestände hätten sich stark vermehrt und dezimierten die Kabeljaubestände.Bild 18 von 21 Die Grünen warfen der Bundesregierung Verzögerung vor. "Die Bundesregierung hat heute beschlossen, dem brutalen Abschlachten wehrloser Jung- und Babyrobben ein weiteres Jahr lang untätig zuzuschauen", sagte Fraktionsvize Bärbel Höhn.Bild 19 von 21 Auch Tierschützer mahnten Tempo an. "Wir hätten es uns gewünscht, dass Deutschland - wie die Niederlande oder Belgien - eine Vorreiterrolle eingenommen hätte", sagte Thomas Schröder vom Tierschutzbund.Bild 20 von 21 Handelsverbote existieren bereits in den USA, Mexiko, Kroatien, Slowenien, Belgien und den Niederlanden. In Österreich und Italien sind sie geplant.Bild 21 von 21