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Freitag, 08. Juli 2016

Schüsse auf Polizisten in Dallas: Die Gewaltspirale dreht sich weiter

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Friedliche Proteste gegen Polizeigewalt enden am Abend in einem Blutbad: Zwei Scharfschützen nehmen gezielt Polizisten ins Visier und beginnen, ... (Foto: AP)

Friedliche Proteste gegen Polizeigewalt enden am Abend in einem Blutbad: Zwei Scharfschützen nehmen gezielt Polizisten ins Visier und beginnen, ...

Friedliche Proteste gegen Polizeigewalt enden am Abend in einem Blutbad: Zwei Scharfschützen nehmen gezielt Polizisten ins Visier und beginnen, ...

... "überfallartig" zu schießen, wie die Polizei sagt. Vier Beamte werden tödlich getroffen. Sieben weitere verletzt.

Ein fünfter Polizist stirbt am frühen Morgen. Laut Polizei schossen die Täter einigen von ihnen in den Rücken.

Zunächst ist unklar, wo genau sich die Schützen verschanzt haben. Ein Demonstrant berichtet dem Sender KTVT, ...

... dass "die Schüsse vom Dach" gekommen seien. Die Polizei sucht fieberhaft nach den Tätern.

Gleichzeitig versuchen viele Demonstranten, sich vor dem Kugelhagel in Sicherheit zu bringen. Schnell beginnt die Fahndung ...

... nach den Tätern. Eine Spezialeinheit liefert sich mit einem Verdächtigen eine Schießerei - und kann ihn wenig später festnehmen. Offenbar gibt es aber noch einen weiteren Mann, ...

... der in die Schießerei verwickelt ist. Er soll mit einer Tasche in einen schwarzen Mercedes gesprungen und davongerast sein.

Die ganze Nacht über halten Polizisten in der Stadt verdächtige Fahrzeuge an. Es heißt, dass die Täter auch Bomben in der Innenstadt platziert hätten.

Die Polizisten durchsuchen die Fahrzeuge deshalb auch sehr genau. Dann wird bekannt: Einer der Schützen hat sich in einem Parkhaus verschanzt.

Er droht damit, weitere Polizisten zu erschießen. Zudem behauptet er, er habe tatsächlich in ganz Dallas Bomben verteilt.

Dallas' Innenstadt ist derweil komplett abgeriegelt. Überall sind schwer bewaffnete Polizisten zu sehen. Berichten zufolge ist unter den Todesopfern auch ein Transportpolizist des Nahverkehrsunternehmens DART.

Den Angaben der Polizei zufolge sind außerdem sieben Polizisten und ein Zivilist verletzt worden.

Nicht nur bei der Polizei, ...

... auch unter den Demonstranten herrschte nach der Schießerei pures Entsetzen. Viele Menschen hatten an diesem Abend friedlich gegen Polizeigewalt protestieren wollen.

Unter dem Motto "Black Lives Matter" wollten sie auf das Schicksal von zwei getöteten Afroamerikanern aufmerksam machen.

Die Proteste hatten schon am frühen Abend begonnen: Hunderte Menschen forderten ein Ende der Gewalt gegen Schwarze.

Wütend, aber nicht gewalttätig machten die Menschen ihrem Entsetzen Luft. "Fuck the Police" stand auf einem der Plakate.

Hintergrund der Eskalation ist auch der Tod von Alton Sterling, der am Boden liegend von Polizisten erschossen worden war.

Sichtlich mitgenommen forderte US-Präsident Barack Obama ein Ende der Gewalt. "Wir erleben so etwas viel zu oft", beklagte er. (jug)

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