Seit Dezember 1946 beschäftigt sich die UNICEF (United Nations International Children's Emergency Fund) mit der Situation von Kindern weltweit. Sie ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.Bild 1 von 111 Not und Elend der Schwächsten ist der Alltag für die rund 7000 Mitarbeiter in 160 Ländern.Bild 2 von 111 Prominente Botschafter sorgen für Öffentlichkeit, hier Roger Moore.Bild 3 von 111 Die UNICEF will Sprachrohr sein für Kinder, auf deren Schicksal aufmerksam machen. Denn Millionen leben in schlimmsten Verhältnissen.Bild 4 von 111 Krieg, Hunger, Verwahrlosung, Kinderarbeit, Prostitution - das sind die Stichworte.Bild 5 von 111 Bilder können, das weiß auch die UNICEF, oft mehr sagen als Worte. Daher zeichnet die Organisation ein Mal im Jahr die besten Fotos aus, die ...Bild 6 von 111 ... das Leben von Kindern dokumentieren. Es sind Momente der Verzweiflung, des Schreckens oder psychischer oder physischer Gewalt. Hier nun die prämierten Bilder. Zunächst die "lobenden Erwähnungen", im Anschluss die Plätze drei bis eins.Bild 7 von 111 "Schmerzgrenze" heißt die Serie von Bildern, die der israelische Fotograf Nir Elias geschossen hat.Bild 8 von 111 Die Fotos entstanden an der Sportuniversität im chinesischen Shanghai.Bild 9 von 111 Die Schüler einer Turnerklasse sind erst zwischen fünf und neun Jahre alt.Bild 10 von 111 Es gibt tausende Sportschulen in China. Und jeder Schüler gilt als künftiger Hoffnungsträger für die Olympischen Spiele.Bild 11 von 111 Und so wird gnadenlos gedrillt, ...Bild 12 von 111 ... oft bis zur physischen und psychischen Erschöpfung.Bild 13 von 111 Schon für die Jüngsten ...Bild 14 von 111 ... gilt das Leistungsdiktat.Bild 15 von 111 Rücksicht auf die körperliche Konstitution: Fehlanzeige.Bild 16 von 111 Und so müssen diese Jungen fünf Minuten an der Stange hängen. Bis ihnen die Tränen kommen.Bild 17 von 111 Der britisch-kanadische Fotograf Finbarr O'Reilly nahm die Bilder für die Serie "Ein Haus der Hoffnung" in Kinshasa im krisengeschüttelten Kongo auf.Bild 18 von 111 Als er eines Tages in der Stadt wieder einmal Unruhen, Schießereien und aufgebrachte Menschen fotografiert, stößt er durch Zufall auf ein Heim für Mädchen und Jungen, die durch Kinderlähmung verkrüppelt sind.Bild 19 von 111 Es ist ein ruhiges Haus. Fast beschaulich. Er empfindet es wie eine Oase der Hoffnung, der Einigkeit und des Optimismus in einem riesigen, von Verzweiflung gezeichnetem Land.Bild 20 von 111 Die Kinder hören ohrenbetäubend laute Musik und laufen auf ihren Krücken im Hof einem aus Lumpen zusammengenähten Fußball hinterher.Bild 21 von 111 Nachts schlafen sie zusammengekuschelt ohne Decken auf dem nackten Boden.Bild 22 von 111 Die Kinderlähmung bedroht in einigen Ländern noch immer Leben und Gesundheit der Kinder - auch wenn das Virus durch Massenimpfungen bereits stark zurückgedrängt werden konnte.Bild 23 von 111 Um den Erreger endgültig auszurotten, müssen gerade Kinder in entlegenen Gebieten oder in Krisengebieten geimpft werden.Bild 24 von 111 Hier sind die Kinder halbwegs in Sicherheit.Bild 25 von 111 Während draußen der Kongo in Anarchie versinkt.Bild 26 von 111 Ein Land, das für seine Ärmsten keine Chancen bietet.Bild 27 von 111 Die US-amerikanische Fotografin Renée C. Byer hat die alleinstehende Mutter Cyndie F. und ihren Sohn Derek auf ihrem schweren Weg begleitet.Bild 28 von 111 Im November 2004 erfährt die 39-Jährige, dass ihr jüngster Sohn an Krebs erkrankt ist.Bild 29 von 111 Ein Neuroblastom wütet im Körper des Zehnjährigen.Bild 30 von 111 Das ist ein Krebs, der sich von den Nervenzellen aus ...Bild 31 von 111 ... über den ganzen Körper ausbreitet.Bild 32 von 111 Von diesem Tag an wächst Cyndie über sich hinaus.Bild 33 von 111 "Die Liebe einer Mutter" heißt Byers Serie von eindrucksvollen, intimen Bildern.Bild 34 von 111 Mit ihrer Kamera hat sie alles eingefangen: Hoffnung, ...Bild 35 von 111 ... Schmerzen ...Bild 36 von 111 ... und schließlich den Tod.Bild 37 von 111 Jonathan Torgovnik wollte für sein Projekt 50 Frauen finden, ...Bild 38 von 111 ... die während des Genozids in Ruanda vor 13 Jahren vergewaltigt wurden ...Bild 39 von 111 ... und als Folge ein Kind von ihren Peinigern empfingen.Bild 40 von 111 Er hat es geschafft.Bild 41 von 111 Zu sehen sind Mütter mit ihren Kindern, zwischen denen auf der einen Seite Distanz, aber ...Bild 42 von 111 ... doch auch große Liebe herrscht.Bild 43 von 111 „Als ich schwanger war, wollte ich sterben. Ich versuchte, mich umzubringen. Dann bekam ich Angst. Ich überlegte mir, das Kind zu bekommen und es dann umzubringen", erzählt eine Frau.Bild 44 von 111 Eine andere schildert: "Ich habe das Kind nie geliebt. Ich muss mich dazu zwingen."Bild 45 von 111 Überfälle, Tod und Zerstörung gehören seit Jahren zum Alltag im ...Bild 46 von 111 ... palästinensischen Gazastreifen.Bild 47 von 111 Der Fotograf Hatem Moussa ist dort aufgewachsen. Seit 1998 arbeitet er dort.Bild 48 von 111 Seine Fotos zeigen, wie sich der andauernde Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern auf die Zivilbevölkerung auswirkt.Bild 49 von 111 Zwei Drittel aller Familien leben unterhalb der Armutsgrenze.Bild 50 von 111 In den palästinensischen Gebieten sind zehn Prozent aller Kinder in ihrem Wachstum zurückgeblieben, ...Bild 51 von 111 ... weil sie an chronischer Mangelernährung leiden.Bild 52 von 111 Täglich werden Kinder verletzt oder getötet.Bild 53 von 111 Ein ewiger Kreislauf der Gewalt.Bild 54 von 111 Szenenwechsel.Bild 55 von 111 Schauplatz Japan. Steve Achiam hat die folgenden Schwarz-Weiß-Bilder geschossen.Bild 56 von 111 Hideo ist vierzehn und möchte gern einer der Bodyguards des Kaisers von Japan werden.Bild 57 von 111 Dafür braucht er Kampfsporterfahrung.Bild 58 von 111 "Das Beste am Sumotraining ist, dass ich andere auf den Boden werfen kann", sagt Kenta, 11 Jahre alt.Bild 59 von 111 Vier Mal am Tag bekommen die Nachwuchskämpfer Gemüse, ein bis zwei Kilo Fleisch, fünf Eier und vier große Schüsseln Reis.Bild 60 von 111 Nachdem sein Bett unter ihm zusammengebrochen ist, schläft Hideo auf dem Boden.Bild 61 von 111 Viele japanischen Eltern sehen Sumotraining als eine Schule fürs Leben wie Ballett. Sumo ist nicht nur ein Spiel, sondern ein Lebensstil, der von der Bevölkerung sehr respektiert wird.Bild 62 von 111 Es geht auch um viel Geld. Ca. 12 Millionen Zuschauer zahlen jährlich für eine Eintrittskarte und tragen zur Berühmtheit der kleinen Kämpfer bei.Bild 63 von 111 Tausende schmerzvoller Stunden des Trainings werden auf diese Weise "belohnt". Aber eine Lebenskarriere als Sumoringer ist auch mit einer geringeren Lebenserwartung verbunden.Bild 64 von 111 Deutschland, Fernsehland.Bild 65 von 111 Wo die Kamera klickt, steht eine Glotze. Davor: Kinder.Bild 66 von 111 Fotograf Wolfram Hahn hat eine genial einfache Idee brillant umgesetzt. "Kinder sehen fern", heißt seine Arbeit.Bild 67 von 111 Zum Vorschein kommen erstarrte, in Teilnahmslosigkeit versunkene Kinder. Regungslos, auch leblos irgendwie.Bild 68 von 111 Auf jeden Fall sind sie kein Bild ...Bild 69 von 111 ... der Fröhlichkeit.Bild 70 von 111 Offiziell ist der Krieg vorbei.Bild 71 von 111 Doch was hat sich verändert für die Kinder in Tschetschenien, in der Hauptstadt Grosny, in den Dörfern und in den Flüchtlingslagern der Nachbarrepublik Inguschetien?Bild 72 von 111 Grosnys Straßen blühen auf in nie gesehenem Glanz; doch die meisten Menschen leiden weiter an Hunger und Kälte.Bild 73 von 111 Und viel mehr noch an den Traumata der endlosen Kriegsjahre.Bild 74 von 111 Musa Sadulajew begleitet mit seiner Kamera seit vielen Jahren ...Bild 75 von 111 ... den Alltag der Kinder in seiner Heimat.Bild 76 von 111 Seine Aufnahmen zeigen Zerstörung und Aufbau, ...Bild 77 von 111 ... Hoffnung, Resignation und ...Bild 78 von 111 ... Neuanfang.Bild 79 von 111 Wenn auch mit bescheidenen Mitteln.Bild 80 von 111 Tschetschenien ist auf der Suche nach einem neuen Normalzustand.Bild 81 von 111 Die Müllkippe "Aroma Smokey Mountain" in der philippinischen Hauptstadt Manila.Bild 82 von 111 Hier leben Menschen, besser: sie überleben irgendwie.Bild 83 von 111 Die Kinder helfen bei der Arbeit, es wird ...Bild 84 von 111 ... Holzkohle hergestellt.Bild 85 von 111 Hartmut Schwarzbach schoss die Fotos von den unterernährten Kindern, von denen keines ...Bild 86 von 111 ... lesen oder gar schreiben kann.Bild 87 von 111 Stattdessen stehen die Kleinen stundenlang im beißenden Rauch oder ...Bild 88 von 111 ... schleppen Wasser heran, um die Feuer abzulöschen.Bild 89 von 111 Den dritten Platz des UNICEF-Preises bekommt Schwarzbach speziell für dieses Bild. Es zeigt die neunjährige Annalyn, die fröhlich auf einem Sessel hüpft. Ihr Traum: Sie möchte Lehrerin werden.Bild 90 von 111 Horror Kinderarbeit, festgehalten von GMB Akash aus Bangladesch.Bild 91 von 111 Nach Schätzungen arbeiten dort 4,7 Millionen Kinder unter härtesten Bedingungen.Bild 92 von 111 In Lackiereien, Gerbereien und Werkstätten werden gerade sie ausgenutzt, um mit ...Bild 93 von 111 ... gefährlichen Chemikalien zu hantieren.Bild 94 von 111 Der Lohn: weniger als ein Dollar am Tag, etwa ein Drittel des Lohns eines Erwachsenen.Bild 95 von 111 Die Kinder sind stolz, weil sie ihre Familien ernähren.Bild 96 von 111 Aber sie sind auch sichtlich erschöpft und überfordert.Bild 97 von 111 Stupide und monoton ist der Alltag, ...Bild 98 von 111 ... eine Kindheit gibt es nicht.Bild 99 von 111 Akash bekommt den zweiten Preis für dieses Bild. Ein etwa 12-jähriger Junge schuftet in einer Ziegelei.Bild 100 von 111 Zwischen 2005 und 2007 entstanden in ...Bild 101 von 111 ... Afghanistan, Nepal und Äthiopien diese Bilder der Fotografin Stephanie Sinclair.Bild 102 von 111 Sie zeigen so genannte "Kinderheiraten".Bild 103 von 111 Millionen Mädchen werden weltweit ...Bild 104 von 111 ... im Kindesalter mit älteren Männern verheiratet. Manche der Mädchen sind erst neun oder zehn Jahre alt.Bild 105 von 111 Im Vordergrund stehen wirtschaftliche Interessen der beteiligten Familien.Bild 106 von 111 Diese haben natürlich nichts mit den Wünschen der Mädchen zu tun. Ein selbstbestimmtes Leben bleibt verwehrt.Bild 107 von 111 Die "Kinder-Braut" ist das Handelsgut.Bild 108 von 111 Je jünger sie ist, desto höher ist der Brautpreis.Bild 109 von 111 Platz eins für dieses Foto aus Afghanistan. Stephanie Sinclair lichtete hier die elfjährige Ghulam mit ihrem 40 Jahre alten Bräutigam Mohammed ab.Bild 110 von 111 Das Bild voller Gegensätze wurde "UNICEF-Foto des Jahres 2007". Sinclair bekam die Anerkennung aus den Händen von Schirmherrin Eva Luise Köhler überreicht. (Alle Bilder: UNICEF, dpa / Text: Jochen Müter mit Material von UNICEF)Bild 111 von 111