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Der Italiener Pietro Masturzo hat das Foto des Jahres 2009 geschossen. Das entschied die World Press Photo Foundation, die in diesem Jahr zum 53. Mal ihre Preise vergibt. Das Siegfoto zeigt Frauen, die am 24. Juni 2009 auf einem Dach in Teheran ihren Protest gegen die Wahlfälschung artikulieren - eine Protestform, die im Sommer 2009 in der iranischen Hauptstadt weit verbreitet war.
In der Kategorie "Spot News" gewann dieses Bild des Australiers Adam Ferguson für die "New York Times". Es zeigt die Szene eines Selbstmordanschlags in Kabul am 15. Dezember 2009.
Sieger der Kategorie "General News" ist der Schwede Kent Klich. Sein Foto vom 3. März 2009 heißt "Gaza photo album: Tuzzah, Gaza Strip".
Bestes Bild der Kategorie "Sports Action" ist dieses Foto des Briten Gareth Copley. Es zeigt den englischen Cricket-Spieler Jonathan Trott in einem Testspiel in London.
In der Kategorie "Sports Features" gewann der Amerikaner Robert Gauthier. Sein Bild vom 25. Oktober zeigt Fans der New York Yankees, die versuchen, einen Spieler der Los Angeles Angels abzulenken.
Dieses Porträt eines magersüchtigen Jugendlichen von der britischen Fotografin Laura Pannack gewann in der Kategorie "Portraits".
Platz zwei ging an die Niederländerin Annie van Gemert. Titel des Fotos: "Boys and Girls".
Malick Sidibé, ein Fotograf aus Mali, erhielt den ersten Preis in der Kategorie "Arts and Entertainment". Sein Bild heißt "Fashion portfolio: Prints and the Revolution".
Erster Preis der Kategorie "Nature": ein Eisvogel auf der Jagd von Joe Petersburger aus Ungarn.
Die kanadische Fotografin Kitra Cahana erhielt den ersten Preis in der Kategorie "Arts and Entertainment Stories". Ihre Fotoreportage widmete sich Hippies in New Mexico.
Der erste Preis in der Kategorie "Nature Stories" ging den Kanadier Paul Nicklen. Dieses Bild zeigt die Perspektive eines Vogels auf Südgeorgien, einer der Antarktis vorgelagerten Inselgruppe.
Dieses Bild zeigt Adrian, einen 13 Jahre alten Autisten. Es gehört zu der Fotoreportage, die den ersten Preis in der Kategorie "Daily Life Stories" erhielt. Fotografiert hat sie der peruanische Fotograf Gihan Tubbeh.
Eine Fotoreportage des US-Fotografen Eugene Richards unter dem Titel "War Is Personal" erhielt den ersten Preis der Kategorie "Contemporary Issues Stories".
Zweiter Preis der Kategorie "Daily Life Singles": Ein Sonntagspicknick in Mosambik, fotografiert von der Französin Joan Bardeletti.
"Sports Action Stories": Der erste Preis ging an eine Fotoreportage des Amerikaners Donald Miralle Jr. Bei ihr geht es um die Ironman-Weltmeisterschaft 2009 auf Hawaii.
"Lance Armstrong's Comeback" heißt dieses Bild der US-Fotografin Elizabeth Kreutz. Sie bekam dafür den ersten Preis in der Kategorie "Sports Feature Stories".
Mit dem zweiten Preis in der Kategorie "Contemporary Issues Singles" wurde der Italiener Stefano De Luigi ausgezeichnet. Es zeigt eine Giraffe, die im Nordosten Kenias verdurstet ist.
"Inauguration Day" des Briten Charles Ommanney erhielt des ersten Preis in der Kategorie "News Stories".
US-Soldaten schießen aus ihrem Bunker auf Taliban: Mit diesem Bild erreichte der Amerikaner David Guttenfelder den zweiten Platz in der Kategorie "People in the News Singles".
Erster Preis in der Kategorie "General News Stories": Die Fotoreportage des Italieners Marco Vernaschi, zu der dieses Bild gehört, heißt schlicht "Guinea Bissau".
Eine Fotoreportage über ein "Blutbad in Madagaskar" (so der Titel des Bildes) des argentinischen Fotografen Walter Astrada würdigte die Jury der World Press Photo Foundation mit dem ersten Preis in der Kategorie "Spot News Stories".
Zurück in Teheran: Eine "besondere Erwähnung" erhielt ein Screenshot aus einem Handy-Film, der um die Welt ging. Das Youtube-Bild zeigt Neda Agha-Soltan, die am 20. Juni 2009 bei Protesten in Teheran erschossen wurde.
In Deutschland ist die "World Press Photo 2010"-Ausstellung unter anderem vom 11.5. bis 6.6. in Hamburg im Pressehaus am Baumwall, vom 16.5. bis 4.6. in der Goethe-Galerie in Jena und vom 11.6. bis 1.7.2010 im Willy-Brandt-Haus in Berlin zu sehen.
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