| SA | 9° / 23° |
| SO | 12° / 22° |
Alljährlich sucht die südkoreanische Armee eine frostige und verschneite Bergregion aus, in der dann ein einmonatiges Winterüberlebenscamp stattfindet.
Hier wird die Härte der Spezialeinheiten nicht nur trainiert, ...
... sondern auch medienwirksam inszeniert.
Während der kältesten Tage im Jahr trainieren Frauen und Männer in diesem Jahr in der Gebirgsregion des Hwangbyong-san, östlich der Hauptstadt Seoul.
Die Trainingsbedingungen für die mehr als 200 Soldatinnen und Soldaten sind extrem hart.
Sie schwimmen halbnackt in mit Eis bedeckten Gewässern.
Sie robben oben ohne über Schnee und Eis.
Sie rasen auf Skiern die Pisten hinunter und müssen dabei noch präzise schießen.
Die ständige Bedrohung durch den kommunistischen Bruderstaat im Norden zwingt die Spezialeinheit, stets topfit zu sein, ...
... auch bei minus 20 Grad.
Schwäche ist hier nicht erlaubt.
Die Kälte soll den Spezialsoldaten nichts mehr ausmachen, wenn sie in ihren Spezialmissionen unterwegs sind.
Im Notfall sollen die Soldaten in der Lage sein, in Feindesland ohne jede Hilfe zu überleben.
Deshalb wird das Training so wirklichkeitsgetreu wie möglich abgehalten.
Ungeachtet der eisigen Temperaturen scheinen die Soldaten das Training beinahe zu genießen.
Die Botschaft lautet: Je härter die Bedingungen sind, desto stärker werden wir.
Das gilt auch für die zehn Frauen unter den Spezialkräften.
Wenn das Training schwerer wird, singen sie patriotische Lieder.
Die Soldaten lachen, während sie mögliche Kampfsituationen erproben.
Auch bei eisigem Wetter und heftigem Schneefall will der Süden gegen mögliche Angriffe des kommunistischen Norden gewappnet sein.
Nordkoreas neuer Machthaber Kim Jong Un hat bereits deutlich gemacht, dass sich an der Dauer-Konfrontation kaum etwas ändern wird.
Wegen des angeblich respektlosen Verhaltens des Südens während der Trauerphase um Kim Jong Il droht der Norden mit Vergeltung.
Beide Länder befinden sich seit dem Korea-Krieg in den 1950er Jahren im Kriegszustand.
Auch deshalb fallen die Bilder so martialisch aus.
Südkorea will keinen Zweifel daran lassen, dass seine Soldaten die härtesten sind.
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