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Samstag, 08. Juli 2017

G20-Proteste eskalieren: Hamburgs Straßen voller Trümmer

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Katerstimmung in Hamburg. Am Morgen nach den Randalen im Schanzenviertel sind die Straßen mit Müll und Pflastersteinen bedeckt, ... (Foto: picture alliance / Axel Heimken/)

Katerstimmung in Hamburg. Am Morgen nach den Randalen im Schanzenviertel sind die Straßen mit Müll und Pflastersteinen bedeckt, ...

Katerstimmung in Hamburg. Am Morgen nach den Randalen im Schanzenviertel sind die Straßen mit Müll und Pflastersteinen bedeckt, ...

... stellenweise brennen noch Blockaden aus der Nacht.

Die Aufräumarbeiten sind seit den frühen Morgenstunden in vollem Gange.

Eine Hundertschaft der Polizei zieht durch das Viertel und sichert unter anderem Miet-Fahrräder.

Die Hamburger Stadtreinigung ist seit 6.00 Uhr in der Schanze und auf St. Pauli mit 60 Mitarbeitern im Einsatz, um die Spuren des Vortages zu beseitigen.

Während an einigen Stellen friedlich gefeiert wurde, kam es an anderer Stelle zu regelrechten Straßenschlachten, ...

... bei denen sich Polizei und schwarz vermummte Menschen gegenüber standen. Rauchschwaden verdunkelten bereits am Tag den Himmel über dem Schanzenviertel.

Ein Geruch von verbranntem Plastik stieg in die Nase. An vielen Stellen brannten Autos und Barrikaden, ...

... es flogen aus dem Boden gerissene Pflastersteine und Flaschen, ...

... Läden, wie dieser Supermarkt, wurden geplündert.

Auch einen Friseurladen hat es getroffen.

Die Polizei verlor zeitweise die Kontrolle über die Situation ...

... und überließ Teile des Zentrums mehreren hundert Randalierern.

Gegen Mitternacht rückte die Polizei mit schwer bewaffneten Spezialkräften und Wasserwerfern vor, um das Schulterblatt zu räumen.

Gegen ein Uhr war die Straße leer.

Zahlen zu Festnahmen und Ingewahrsamnahmen konnte die Hamburger Polizei zunächst nicht nennen.

212 Beamte sollen in der Nacht verletzt worden sein, davon keine schwer.

Sprecher des linksautonomen Zentrums "Rote Flora" haben sich öffentlich von der Gewalt distanziert und sie als "politisch und inhaltlich falsch" bezeichnet.

Nach zwei von Gewalt geprägten Tagen werden weitere Ausschreitungen nicht ausgeschlossen. Zum Abschluss des G20-Gipfels sind noch einmal mehrere große Kundgebungen geplant.

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