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Donnerstag, 07. April 2016

Qaryatain in Syrien zurückerobert: IS hinterlässt verbranntes Kloster und Schuttberge

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Die Kleinstadt Qaryatain in Syrien hat ein dunkles Kapitel ihrer Geschichte nun hinter sich. (Foto: AP)

Die Kleinstadt Qaryatain in Syrien hat ein dunkles Kapitel ihrer Geschichte nun hinter sich.

Die Kleinstadt Qaryatain in Syrien hat ein dunkles Kapitel ihrer Geschichte nun hinter sich.

Seit Anfang August 2015 war das 14.000-Einwohner-Städtchen (Stand: 2004) in den Händen der Terrororganisation Islamischer Staat (IS).

Die Dschihadisten hatten vor allem das jahrhundertealte Kloster Mar Elian im Visier, dem sie mit Bulldozern zu Leibe rückten. Priester Jacques Murad geriet beim IS in Geiselhaft. Er konnte im Oktober 2015 befreit werden.

Nach der Rückeroberung von Palmyra durch die syrische Armee ist das vergleichsweise unbekannte Qaryatain Anfang April 2016 das nächste Ziel der Soldaten.

Auch aus Qaryatain zieht sich der IS nach Kämpfen zurück. Fotografen nehmen erstmals die Zerstörung durch die Dschihadisten vor die Linse.

Das Kloster Mar Elian stammt aus dem 5. Jahrhundert, innen ...

... wie außen hat der IS sichtbar gewütet.

Auch die Heiligengräber im Hof wurden schwer beschädigt.

Teile der Klosteranlage liegen komplett in Trümmern.

Die gesamte Stadt ist vorerst unbewohnbar geworden.

Öffentliche Häuser ...

... wie auch Privatgebäude ...

... sind verlassen ...

... und zerstört.

Nun wird versucht, das zerstörte Qaryatain wieder aufzubauen. Doch wie anstrengend das auch sein wird, ...

... die Freude über die Rückgewinnung der Stadt ist riesig. (hla)

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