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Gesucht: Führer der freien Welt: It's election day!

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Die Kandidaten haben die letzten Reden gehalten, ... (Foto: AP)

Die Kandidaten haben die letzten Reden gehalten, ...

Die Kandidaten haben die letzten Reden gehalten, ...

... sie haben ein letztes Mal in die Menge gewunken, ...

... ihre prominenten Unterstützer ein letztes Mal Lieder für sie gesungen.

Noch liegen Dunkelheit und Ruhe über Washington. In den kommenden Stunden und Tagen wird hier die Hölle losbrechen.

Nach monatelangem, teils wirklich wüstem Wahlkampf sind nun die US-Bürger am Zug. In den 50 Bundesstaaten ...

... öffnen nach und nach die Wahllokale.

Mancherorts sind die Menschen so erpicht auf die Stimmabgabe, dass sie es sich schon zuvor gemütlich gemacht haben, ...

... um auf jeden Fall zu den Ersten zu gehören.

Wie hier in New York bildeten sich mitunter schon früh morgens lange Schlangen vor den Wahllokalen.

Wahlen im Jahr 2016: Ohne das obligatorische Beweis-Selfie ...

... geht es bei vielen nicht.

Es darf auch gerne eines mit Donald Trumps Papp-Double sein.

Manch einer schlüpft auch noch schnell in ein Kostüm.

Wobei man bei diesem Herrn nicht genau weiß, ob sein Star-Wars-Kostüm nicht eher eine Warnung vor Trump zum Ausdruck bringen soll.

Auch wenn es andere Kandidaten auf die Stimmzettel geschafft haben (nein, Wladimir Putin gehört nicht dazu), entscheidet sich die Wahl zwischen der Demokratin Hillary Clinton und dem Republikaner Donald Trump.

Und schon wenige Minuten nach den ersten Stimmabgaben an diesem Wahltag gibt es ein Ergebnis.

Wahlleiter Tom Tillotson verkündet das Ergebnis von Dixville Notch in New Hampshire. Hier dürfen die Menschen traditionell als allererstes wählen.

Acht Wahlberechtigte gibt es, vier stimmten für Clinton, zwei für Trump, einer für den den Libertären Gary Johnson und einer trug per Hand den gar nicht angetretenen Republikaner Mitt Romney auf dem Wahlzettel ein.

Während die Abstimmung in Dixville Notch zwar zählt, aber wenig ins Gewicht fallen dürfte, sind andere Wahlzentren schon etwas bedeutender.

Um die Menschen zur Wahl zu bewegen, wird ihnen der Weg an die Urne so bequem wie möglich gemacht.

Dazu gehört auch, dass die Wahl dahin muss, wo die Menschen sind. Ob im Waschsalon oder ...

... in der örtlichen Feuerwehrhalle - bei der Suche nach Orten für die Stimmabgabe waren sie in den USA einfallsreich.

Auch in diesem Lebensmittelgeschäft können sie wählen - gerade neben der Obstabteilung.

In Chicago können sie auch in Jimmie G's Restaurant ihre Stimme abgeben - und danach gleich Essen bestellen.

Sie alle können sich mit dem "I voted" Aufkleber schmücken.

Dieser Herr füllt seinen Wahlzettel in Richmond/Virginia im Hermitage Methodist Home, einer betreuten Wohneinrichtung für Senioren, aus. Er wohnt hier jedoch nicht, sondern macht sich Hoffnung, ...

... als Vizepräsident der USA bald im Weißen Haus ein- und auszugehen. Er ist nämlich Tim Kaine, Hillary Clintons "running mate". Als er vor die Kameras tritt, dämmert es gerade.

Etwas mehr Schlaf gönnte sich seine Chefin. Sie erschien gegen 8 Uhr Ortszeit vor einer Grundschule in Chappaqua im Bundesstaat New York.

Ihr Gatte und Ex-Präsident Bill Clinton begleitete sie.

Wen sie hier wohl wählt? Das bleibt ihr persönliches Wahlgeheimnis. Wir können es uns aber denken.

Währenddessen sieht es im Clinton-Wahlparty-Quartier noch nicht nach der großen Sause aus. Aber, wer weiß!

Der republikanische Kandidat Donald Trump gab nur wenig später seine Stimme ebenfalls im Staat New York ab - allerdings in Manhattan. Im Schlepptau hatte er nicht nur seine Frau Melania, ...

... sondern auch Tochter Ivanka mit ihrer Familie.

Dass Trump bei der Stimmabgabe zu seiner Frau hinüberlinste, sorgte kurz darauf schon für einige Witzeleien in den sozialen Netzwerken - hat er etwa kontrolliert, dass sie nicht doch für Hillary Clinton stimmt?

Vor dem Wahllokal wurde Trump übrigens sowohl mit Buh- als auch mit Jubelrufen empfangen.

Drinnen kaufte sich Trump erstmal Kuchen an einem Stand.

Zuvor war es im Wahllokal allerdings zu einem Eklat gekommen: Mehrere Frauen zogen blank und ...

... protestierten damit gegen frauenfeindliche Aussagen Trumps.

Und der amtierende Präsident? Der ließ sich etwas Zeit. Vor der Stimmenabgabe spielte Barack Obama - wie immer an Wahltagen - erst einmal eine Runde Basketball.

Da war sogar Mike Pence schneller, der Gouverneur von Indiana - und Vize-Kandidat von Donald Trump.

Er kam zusammen mit Frau und Tochter zum Wahllokal in Indianapolis.

Am Ende dieses Wahltages stellt sich die Frage: Wer wird der Gewinner dieses beinharten Kampfes sein?

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