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Freitag, 08. August 2014

Ferien in Nordkorea: Kim Jong Un begrüßt Kinder aus aller Welt

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Diese Bilder stammen nicht aus Disney-Land ... (Foto: REUTERS)

Diese Bilder stammen nicht aus Disney-Land ...

Diese Bilder stammen nicht aus Disney-Land ...

... oder Seaworld, ...

... sondern aus dem nordkoreanischen Kinder-Feriencamp Songdowon. Die Lobby ist in hellen Pastellfarben gestrichen, die Räume mit Klimaanlage ausgestattet.

Die Anlage liegt direkt am Meer.

Ein Ort, an dem sich seine Bewohner wohlfühlen sollen.

Im Camp können nicht nur Kinder aus Nordkorea Urlaub machen, sondern auch aus anderen Ländern. Hier gräbt der zwölfjährige Kim Sun Gun (M) aus Nordkorea den russischen Schüler Konstantin im Sand ein.

Bereits seit knapp 30 Jahren werden im Songdowon International Children's Camp bis zu 300 Kinder aus der ganzen Welt empfangen. Sogar Kinder aus den USA, dem erklärten Feind von Nordkorea, sind nach Angaben von Offiziellen des Landes willkommen. Genau wie ...

... diese Schüler aus Tansania.

Acht Tage lang können die Kinder baden, Sport treiben und Schüler aus der ganzen Welt kennenlernen.

Sogar Videospiele stehen ihnen zur Verfügung. Das Highlight am Ende: ...

... eine Talent-Show. Doch ganz ohne Propaganda geht's dann doch nicht: ...

... Neben Statuen der früheren Machthaber ist auch die Pionierorganisation des Landes im Camp präsent. Aber wem haben die Kinder diesen Ferienspaß eigentlich zu verdanken?

Richtig! Staatsführer und Held der Pioniere Kim Jong Un.

Er veranlasste, das in die Jahre gekommene Feriencamp wieder aufzumöbeln, und legte dafür sogar selber Hand an.

Auch wenn er sich vermutlich nur abstützen will.

Bevor die Kinder zurück ins kernsanierte Camp durften, inspizierte Kim Jong Un das fertige Werk. Die Farbe Rosa scheint ihm zu gefallen, genau wie ...

... ein etwas grünlicher Pool, ...

... ein Aquarium mit Haien ...

... und ein auf Hochglanz poliertes Schwimmbad. Das wiedereröffnete Camp verspricht angenehme Ferien in einem Land, in dem zwei Drittel der Bevölkerung an Hunger leiden.

Dank der modernen Ferienanlage rückt das Leid der Menschen in den Hintergrund und das Regime kann der Welt demonstrieren, dass in Nordkorea doch eigentlich alles gut ist - wie hier bei der Zeremonie zur Wiedereröffnung. Ganz billig ist das natürlich nicht: ...

... Der Aufenthalt jedes ausländischen Kindes wird stark vom Staat subventioniert.

Wenn am Ende aber solche Bilder um die Welt gehen, hat Kim Jong Un das bestimmt gern bezahlt.

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