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Samstag, 25. März 2017

EU feiert 60. Jubiläum in Rom: Lächeln fürs Familienalbum

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Da sind es nur noch 27: Ausgerechnet im Jahr des Brexit begehen die EU-Mitgliedstaaten das 60. Jubiläum der Römischen Verträge. (Foto: AP)

Da sind es nur noch 27: Ausgerechnet im Jahr des Brexit begehen die EU-Mitgliedstaaten das 60. Jubiläum der Römischen Verträge.

Da sind es nur noch 27: Ausgerechnet im Jahr des Brexit begehen die EU-Mitgliedstaaten das 60. Jubiläum der Römischen Verträge.

Allen Krisen zum Trotz sind die Teilnehmer des EU-Gipfels entschlossen, Stärke und Zusammenhalt zu demonstrieren. Bundeskanzlerin Merkel strahlt mit der Sonne um die Wette.

In dem prächtigen Renaissance-Bau Palazzo dei Conservatori in Rom unterzeichnen die Teilnehmer eine Erklärung, in der sie sich zur Mitgliedschaft im europäischen Bündnis bekennen.

Um die Erklärung muss die Ratspräsidentschaft von Malta im Vorfeld lange ringen. So verhinderte Polen eine Formulierung, die unterschiedliche Geschwindigkeiten der Integration gutheißt.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker unterzeichnete die Erklärung mit einem historischen Füllhalter von 1957 - jenem Füllhalter, den die Delegation seines Heimatlandes Luxemburg zur Unterzeichnung der Verträge genutzt habe.

Ganz unfallfrei hantierte Juncker mit dem Füllhalter nicht: Er beschmierte sich die Finger mit Tinte.

An EU-Ratspräsident Donald Tusk wäre die Veranstaltung beinahe gescheitert. Polen hatte mit einer Blockade der Erklärung gedroht, weil die gegenwärtige Regierung keine zweite Amtszeit des früheren polnischen Premierministers an der EU-Spitze wollte.

Streit hin oder her: Am Ende haben sich in der EU doch alle wieder lieb. Das zeigen auch viele Demonstranten, die sich in Roms Innenstadt für die EU aussprechen.

Die verschiedenen Demonstrationszüge strömen Richtung Kolosseum. EU-Gegner haben eigene Demonstrationen angekündigt.

Ein paar britische Demonstranten bekennen sich ebenfalls zur EU, wenn wohl auch vergeblich.

In Zeiten ständiger Terrorgefahr bedeutet die Großveranstaltung Dauerstress für Italiens Sicherheitsapparat.

Rom hat sich seit Wochen auf die Feierlichkeiten vorbereitet. Monumente wie das Kolosseum werden in den Farben der Staatengemeinschaft angestrahlt.

Zum Auftakt am Freitag holten sich die Staats- und Regierungschefs der EU den Segen von Papst Franziskus ab.

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