Bilderserie
Freitag, 11. November 2016

Gewählter Präsident in Washington: Mister Trump besucht das Weiße Haus

Von Markus Lippold

Bild 1 von 25
Donald Trump ist am Ziel. Erstmals als gewählter Präsident reist er nach Washington, um die Amtsübernahme im Januar vorzubereiten. (Foto: dpa)

Donald Trump ist am Ziel. Erstmals als gewählter Präsident reist er nach Washington, um die Amtsübernahme im Januar vorzubereiten.

Donald Trump ist am Ziel. Erstmals als gewählter Präsident reist er nach Washington, um die Amtsübernahme im Januar vorzubereiten.

Während die Presse im Inland die Wahl ausgiebig kommentiert und ...

... auch im Ausland mit Spannung auf die Zukunft der USA geschaut wird, ...

... schickt sich Trump also an, sich im Zentrum der nach eigenen Angaben größten Demokratie der Welt vorzustellen.

Umgeben von Unmengen Sicherheitsleuten benutzt Trump ...

... vorerst die Hintereingänge, denn erst in zwei Monaten ist er auch offiziell im Amt, mit allem Drum und Dran.

Dafür trifft er die Spitzen des Staates: erst Präsident Barack Obama im Weißen Haus, ...

... mit dem er statt der anvisierten Viertelstunde eineinhalb Stunden spricht - und nach eigener Aussage noch länger hätte sprechen können.

Es gibt ja auch viel zu bereden: die Organisation des Weißen Hauses, Innenpolitik, Außenpolitik - und den Umgang mit der Presse.

Trotz des äußerst hart geführten Wahlkampfs reicht es am Ende noch für sehr freundliche Worte übereinander und ...

... zu einem Händedruck.

Auch wenn Beobachter anmerken, dass dem scheidenden Präsidenten doch eine gewisse Anspannung anzusehen ist.

Immerhin hatte er Trump im Wahlkampf vorgeworfen, so gar nicht auf das höchste Staatsamt vorbereitet zu sein.

Währenddessen trifft Trumps Frau Melania übrigens die First Lady Michelle Obama, schließlich wollen auch hier Geschäfte übergeben werden. Eine Besichtigung der Wohnräume des Weißen Hauses gibt es noch obendrauf.

Überhaupt scheint der Besuch in Washington auch eine Besichtigungstour einzuschließen. Dies übernimmt dann der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Paul Ryan (l.).

Auch mit ihm sitzt Trump zusammen - immerhin verfügt die Partei über die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses, was dem neuen Präsidenten viele Freiheiten gibt.

Vorausgesetzt, es gibt keinen Knatsch zwischen Weißem Haus und Kapitol. Um dem vorzubeugen, trifft Trump dann auch noch den Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, ebenfalls Republikaner.

Wer fehlt? Richtig: Mike Pence, Trumps Vize (r.). Der trifft auch noch Amtsinhaber Joe Biden, bevor er sich im Kongress zu Trump und den anderen gesellt. Immerhin: Als Gouverneur bringt Pence politische Erfahrung mit.

Mit auf Tour sind übrigens auch noch enge Berater Trumps, zum Beispiel sein Schwiegersohn Jared Kushner (r.).

Stets begleitet wird Trumps Besuch natürlich von neugierigen Blicken auf das neue Staatsoberhaupt, seien es die Mitarbeiter des Kongresses (sogenannte Pagen), oder ...

... Schaulustige in den angrenzenden Verwaltungsgebäuden und ...

... vor dem Weißen Haus.

Proteste gegen Trump gibt es auch, aber der künftige Präsident bekommt davon sicher wenig mit.

Nach seinem Wahlsieg dürfte er ohnehin bester Laune sein. Auch wenn er sicherlich ahnt, dass nun sehr, sehr viel Arbeit auf ihn zukommt.

Immerhin hat er noch bis zur Amtseinführung am 20. Januar 2017 Zeit, sich mit den anstehenden Themen zu befassen - und wird ohne Frage noch oft nach Washington reisen.

weitere Bilderserien