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Operation "Swift Response": Nato-Staaten üben die Luftlandung

Von Martin Morcinek

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Martialischer Auftritt in der oberpfälzischen Sommeridylle: An einem Truppenübungsplatz zwischen Nürnberg und Regensburg machen sich schwer bepackte Soldaten zum Sprung bereit. (Foto: picture alliance / dpa)

Martialischer Auftritt in der oberpfälzischen Sommeridylle: An einem Truppenübungsplatz zwischen Nürnberg und Regensburg machen sich schwer bepackte Soldaten zum Sprung bereit.

Martialischer Auftritt in der oberpfälzischen Sommeridylle: An einem Truppenübungsplatz zwischen Nürnberg und Regensburg machen sich schwer bepackte Soldaten zum Sprung bereit.

Die Fallschirmjäger nehmen an einem großangelegten Manöver teil: Das US-Militär spricht von der größten Luftlandeübung in Europa seit Ende des Kalten Krieges.

Der Name der Übung ist Programm: "Swift Response" (deutsch etwa: "Zügige Reaktion") soll die Einsatzbereitschaft der teilnehmenden Nato-Staaten demonstrieren.

Seit dem 17. August trainieren insgesamt rund 5000 Soldaten aus elf Nationen das Zusammenwirken unter möglichst realitätsnahen Gefechtsbedingungen.

Die Übungsziele: "Simultane Luftlande-Operationen" und "forcierte Einstiegsmissionen", bei denen Krisenreaktionskräfte aus verschiedenen Ländern koordiniert und aus der Luft abgesetzt, versorgt und unterstützt werden müssen.

Beteiligt sind Truppen aus Deutschland, Bulgarien, Frankreich, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Spanien und den Vereinigten Staaten.

Die Demonstration militärischer Schlagkraft hat einen ernsten Hintergrund: Seit der Annexion der Krim fürchten Russlands Nachbarn im Westen um ihre Freiheit.

Die Schauplätze des Manövers sind über halb Europa verteilt. Geübt wird noch bis zum 29. August in Bulgarien, Italien, Rumänien - und in Süddeutschland.

Dort, über dem Truppenübungsplatz Hohenfels in der Oberpfalz, springen Fallschirmjäger zu Hunderten aus Transportmaschinen (im Bild eine C-130 "Hercules").

In niedriger Höhe setzen die viermotorigen Truppentransporter ihre schwer bewaffnete Fracht über dem Zielgebiet ab.

Die olivgrünen Rundschirme sind kleiner als die kissenartigen Sportschirme ziviler Fallschirmspringer: Die Soldaten sollen so schnell wie möglich den sicheren Boden erreichen.

Das Manöver steht unter der Leitung der US-amerikanischen 82. Luftlandedivision.

Die Bundeswehr ist mit der Division "Schnelle Kräfte" (DSK) vertreten. Die Deutschen stellen das zweitgrößte Kontingent nach den USA.

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