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Für gewöhnlich geht es in den Abgeordnetenhäusern dieser Welt ja eher ermüdend zu. Das gilt für Politiker, ...
... aber auch für die Zuschauer: Angesichts langer Debatten um nicht immer spannende Gesetzesvorlagen kann sich der ...
... Blick auf die Uhrzeit schon mal häufen, ...
... der Sauerstoffmangel ansteigen oder ...
... der Körper den Dienst komplett verweigern.
Doch regelmäßig verwandeln sich Parlamente rund um den Erdball in regelrechte Nahkampfzonen.
Kaum zu glauben, aber wenn Mandatsträger erstmal in Krawallstimmung kommen, werden Schlipse gepackt, ...
... Türen eingetreten und ...
... Kollegen zu Feinden erklärt. Tumulte im Sitzungssaal sind keine Seltenheit.
Oppositionsabgeordnete und Wachleute im südkoreanischen Parlament lieferten sich im Januar 2009 eine wüste Prügelei.
Zu der Auseinandersetzung kam es, als mehr als 150 Wachleute versuchten, den von zahlreichen Volksvertretern und ihren Helfern besetzten Hauptsitzungssaal der Nationalversammlung in Seoul zu räumen.
Ein Abgeordneter und etwa 20 Helfer und Wachleute erlitten bei der Rauferei leichte Verletzungen.
Immer wenn es um die USA geht, zeigt sich die Demokratie in Südkorea besonders lebendig.
Im Dezember 2008 war es ein geplantes Gesetz über Freihandel mit dem Verbündeten, das die Gemüter bei der oppositionellen Demokratischen Partei im Parlament von Seoul erhitzte.
So sehr, dass Vertreter der regierenden Großen Nationalpartei zum Feuerlöscher griffen, als Gegner des Gesetzes den Sitzungssaal des zuständigen Parlamentsausschusses stürmen wollten.
Mehrere Menschen wurden damals verletzt.
Ein Jahr zuvor, im Dezember 2007, erwischte es einen Oppositionspolitiker, der nach einer wilden Prügelei verletzt aus dem Plenarsaal getragen werden musste.
Im Mai 2006 fing sich diese Politikerin der Großen Nationalpartei eine Backpfeife ein.
Im römischen Senat spielte sich im Januar 2008 diese Szene ab. Tommaso Barbato (Mitte), so befanden seine Kollegen, hatte genug geredet und wurde mit Körpereinsatz mundtot gemacht.
In Mexiko ziehen Abgeordnete im November 2006 einen Politiker vom Podium.
Nicht nur George W. Bush musste erfahren, dass ein Schuh ein schlagendes Mittel politischer Kommunikation sein kann. Im Mai 2008 knallte eine indische Angeordnete einem Kollegen ihren Treter auf den Kopf.
Sirenengeheul und wüste Beschimpfungen hallten im Juni 2006 durch das ukrainische Parlament, während die Abgeordneten ihren Koalitionspoker mit ...
... Faustschlägen und blutigen Nasen fortsetzten.
Pro-westliche Anhänger der einstigen orangefarbenen Revolution unterbrachen eine Parlamentssitzung, indem sie aufs Podium stürmten und sich mit Vertretern gegnerischer Parteien rauften. Parlamentssprecher Olexander Moros übertönten sie mit Sirenen.
Prügel gab es auch bereits mehrfach im russischen Unterhaus. Im September 1995 ...
... mischte auch das schöne Geschlecht mit.
Einen ordentlichen Boxkampf konnten die russischen Abgeordneten im März 1999 bewundern.
Im Februar 2000 sorgte diese "Fahnen-Rauferei" für Abwechslung.
Chaos herrschte auch im November 2005 im ukrainischen Parlament.
Ordentlich zur Sache geht es auch im türkischen Parlament: Wie hier im Juli 1996, ...
... oder im März 1999.
Während einer Sitzung des türkischen Parlaments gingen im Mai 2007 erneut die Temperamente durch. Die Frage, ob der Präsident künftig direkt vom Volk gewählt werden solle, erhitzte die Gemüter bis zum Bartentzug.
Wer hätte das gedacht? Auch Japanern gehen mal die Nerven durch. Dieser Nahkampf spielte sich im Juni 2004 im Tokioer Parlament ab.
Auch der gemeine taiwanesische Abgeordnete kann schon mal die Beherrschung verlieren.
In Taipeh wird an den Ohren gezogen und ...
... geschlagen bis der Arzt kommt.
Im Mai 2007 gerieten die Abgeordneten so heftig aneinander, dass ...
... sogar Blut floss.
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