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"Wir wollen Deutschland jetzt mitregieren": FDP-Chef Guido Westerwelle ist nach vielen Jahren auf der Oppositionsbank endlich am Ziel.
"Ich freue mich. Es waren nicht immer einfache Verhandlungen", sagt Kanzlerin Angela Merkel nach den Koalitionsverhandlungen. Jetzt habe sie aber "Mut und Lust" auf die Arbeit.
"Ich glaube jedenfalls, wir werden ein gutes Regierungsteam werden": betont Merkel vor 100 Tagen noch hoffnungsfroh.
"Um 2.12 Uhr waren wir mit der Arbeit fertig. Seit 2.15 Uhr sagen wir Horst und Guido zueinander. (...) Das ist der Beginn einer großen Freundschaft": so gesprochen von Guido Westerwelle über sein Verhältnis zu Horst Seehofer.
"Union und FDP haben einen grandiosen Fehlstart hingelegt. Sie sind auf das Regieren offenkundig schlecht vorbereitet": Worte von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier zum Koalitionsvertrag.
"Dieser Koalitionsvertrag kommt mir vor wie der Fehldruck eines Romans. Immer wenn es spannend wird, fehlt eine Seite": moniert Wolfgang Jüttner, Fraktionschef der SPD im niedersächsischen Landtag.
"Das ist ein Klientel-Bedienungsgesetz und kein Wachstumsbeschleunigungsgesetz": bewertet Renate Künast, Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag.
"Ich möchte einfach nicht, dass das erste große Projekt dieser Koalition mit dem Makel behaftet ist - jetzt tun sie das Gegenteil dessen, was sie vereinbart und zugesagt haben": bettelt der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zu Forderungen, am geplanten Wachstumsbeschleunigungsgesetz zu rütteln.
"Ich werde definitiv, auch wenn's mal stürmt, stehen bleiben. So bin ich erzogen worden - und so will ich das auch handhaben": Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) auf die Frage, ob er wegen seiner Informationspolitik in der Kundus-Affäre einen Rücktritt in Erwägung zieht
"Manches wird gerade im neuen Jahr erst noch schwieriger, bevor es wieder besser werden kann": verspricht Merkel in ihrer Neujahrsansprache 2010.
"Ich bin hier nicht als Tourist in kurzen Hosen unterwegs, sondern als Außenminister. Und was ich hier sage, das zählt": Westerwelle bei seinem Besuch in der Türkei im Januar 2010. Er antwortet damit auf die Frage, ob Bundeskanzlerin Merkel nicht eher eine Weiterentwicklung des privilegierten Verhältnisses der EU zur Türkei, als einen Beitritt des Landes anstrebe.
"Wir wollen eine geistig-politische Wende": Westerwelle beim Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart.
"Sind wir wieder zurück in der Bimbesrepublik?": fragt sich Steinmeier und kritisiert so die Finanzpolitik der schwarz-gelben Regierung. (Bimbesrepublik, ein von Helmut Kohl geprägter Begriff)
"Dieser Haushalt drückt eines aus: Nicht Wort gehalten, sondern Hand aufgehalten": Künast Mitte Januar zu den bisherigen Leistungen von Schwarz-Gelb.
"Wenn es nicht gelingen kann, ein vernünftiges Gesundheitsversicherungssystem auf den Weg zu bringen, dann will mich keiner mehr als Gesundheitsminister haben": mutmaßt Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) am 1. Februar.
"Es wird zu viel unnütz gestritten": Hermann Gröhe bei n-tv.
"Wenn es Rekorde gibt in dieser Bundesregierung, dann die Zahl der Neustarts": Steinmeier wirft der schwarz-gelben Regierung "totales Versagen" vor: Drei habe es gegeben: "Einen großen Krisengipfel, einen Ministerrücktritt in Rekordzeit, eine Kabinettsumbildung in Rekordzeit."
"So wie sie heute agiert, wird sie nicht vier Jahre lang halten und das kann man diesem Land auch nicht wünschen": Künast bei n-tv.
"Da muss man wirklich den Kopf schütteln und ich sehe jeden Tag mehr Menschen, die das tun": SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles bei n-tv.
"100 Tage Schwarz-Gelb sind auch 100 Tage ohne Kurs und Kompass": Grünen-Parteichef Cem Özdemir.
"Wir sind dankbar für die Sitzordnung, damit wir den Zusammenhalt unserer Regierung zeigen können. Wir sind gerade 100 Tage im Amt, da sitzt man noch richtig gerne zusammen.": Merkel auf die Frage, ob es einen Grund dafür gebe, dass die beiden Kabinette beim deutsch-französischen Ministerrat in Paris getrennt gesessen haben.
"Mich hat überrascht, wie diese angebliche Liebeshochzeit sich sehr schnell zu einer Problemehe entwickelt hat.": Worte der designierten Linken-Chefin Gesine Lötzsch.
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