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Samstag, 19. März 2016

Auswärtiges Amt warnt Reisende: Selbstmörder sprengt sich in Istanbul in die Luft

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Bei dem zweiten Selbstmordanschlag innerhalb einer Woche in der Türkei sterben in der Metropole Istanbul fünf Menschen. (Foto: dpa)

Bei dem zweiten Selbstmordanschlag innerhalb einer Woche in der Türkei sterben in der Metropole Istanbul fünf Menschen.

Bei dem zweiten Selbstmordanschlag innerhalb einer Woche in der Türkei sterben in der Metropole Istanbul fünf Menschen.

36 Menschen werden verletzt, darunter zwölf ausländische Staatsbürger, teilt der türkische Gesundheitsminister Mehmet Müezzinoglu mit, ...

... ohne jedoch weitere Details zu nennen.

Sieben der Opfer seien schwer verletzt. Unter den Verletzten seien auch drei Israelis, berichtet die Nachrichtenseite "Ynet news" unter Berufung auf Kreise aus dem Außenministerium.

Zum Hintergrund des Anschlags macht Müezzinoglu keine Angaben.

Es werde ermittelt, heißt es.

"Ich verurteilte die, die Menschen und damit die Menschheit töten", sagt der türkische Gesundheitsminister.

In der Nähe des Explosionsortes befindet sich ein Einkaufszentrum und ein Bezirksamt.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagt bei einem Besuch im Iran: "Der Terror hat sein hässliches Gesicht gezeigt."

Das Auswärtige Amt rät deutschen Touristen in Istanbul, zunächst in ihren Hotels zu bleiben. Dort sollen sie sich über die Medien und die Reise- und Sicherheitshinweise des Amts informiert halten. Anweisungen der türkischen Sicherheitskräfte sei unbedingt Folge zu leisten.

Das Auswärtige Amt in Berlin prüfe zudem mit Hochdruck, ob möglicherweise auch Deutsche betroffen sind.

Ein Video, das von einer Überwachungskamera vom Anschlagsort stammen soll, zeigt eine Explosion inmitten von einigen Passanten.

Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall.

Hubschrauber kreisen über dem Unglücksort, Rettungswagen rasen zur Detonationsstelle.

Die Polizei sperrt die Einkaufsstraße Istiklal weiträumig ab, berichten Reporter.

Am Donnerstag und Freitag waren das deutsche Generalkonsulat in Istanbul, die Botschaft in Ankara und weitere deutsche Einrichtungen wegen einer Terrorwarnung geschlossen worden.

Das Konsulat in Istanbul hatte die Bundesbürger am Wochenende zu Achtsamkeit in der Stadt aufgerufen. Ebenso am 21. März zum kurdischen Neujahrsfest Newroz.

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