"Ich weiß, was es heißt, Mutter zu sein": Stoibers Aschermittwoch 2007
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"Edmund halt durch, Bayern braucht dich" - drei Stunden redet Edmund Stoiber in der Dreiländerhalle in Passau beim 55. Politischen Aschermittwoch der CSU im Februar 2007.Bild 1 von 23 Mit einem herzlichen "Grüß Gott" begrüßt Edmund Stoiber uns Bayern, denn "wir sind alle Bayern", zum "größten Stammtisch Deutschlands". Prost!Bild 2 von 23 Laut verkündet er: "Wir sind konservativ!" Nun zur Tagesordnung: "Was soll bleiben?"Bild 3 von 23 "Unsere natürlichen Lebensgrundlagen", wie frische Luft, sauberes Wasser und gesunde Ernährung sollen bleiben. Super Idee eigentlich!Bild 4 von 23 Und was soll nicht so bleiben? Dass wir "ausländischen Strom aus ausländischen Kraftwerken" erhalten. "Ein absoluter Schmarrn." Genau wie der Spruch auf dem Schild.Bild 5 von 23 Dann legt Edmund endlich ein Geständnis ab:"Ich weiß, was es bedeutet, Mutter von drei Kindern zu sein!" Er erläutert: "Heute spreche ich manches klarer aus, als ich es in der Vergangenheit getan habe."Bild 6 von 23 Blumen sind zwar die schönste Sprache der Welt, aber sprechen Sie auch stoiberisch? "Wir sind keine Deppen! Wir werden uns von den Chinesen nicht das Butter vom Brot nehmen lassen!" Oder meinte er vielleicht das Futter?Bild 7 von 23 Übrigens: "Das sind keine Rückständigen unterm Trachtenhut." In Bayern trägt man "Laptop mit Lederhosen".Bild 8 von 23 Und was sagt er über seine Kollegen in Berlin?Bild 9 von 23 Das sind "Berliner Schreibtischtäter" oder auch "meine Freunde AUSSERHALB Bayerns".Bild 10 von 23 Renate Künast "versteht von der Kuh nur das Muh und nicht das, was damit verbunden war." Ach so.Bild 11 von 23 "Ich bin gerne Dr. No" ...Bild 12 von 23 ... in der "Südkurve der CSU".Bild 13 von 23 Und er legt noch mal nach: "Claudia Roth, 'die grüne Nervensäge', "hat nicht mehr alle Nadeln an der grünen Tanne". Gejohle in dem mit etwa 6.000 CSU-Mitgliedern gefüllten Saal.Bild 14 von 23 Aber noch ein Anekdötchen: Stoiber zitiert Wladimir Putin, der zu ihm gesagt haben soll: "Ich war total überrascht, dass du deine Ämter niedergelegt hast."Bild 15 von 23 Wie sah es bei den anderen Parteien aus?Bild 16 von 23 Renate Künast redet über Autos und dass Männer diese häufig mit Potenzmitteln verwechseln. Frauen schauten dagegen bei einem Auto hauptsächlich auf die Länge ...Bild 17 von 23 Sie habe das Kyoto-Protokoll mit dem Toyota-Protokoll verwechselt, sagte FDP-Generalsekretär Dirk Niebel.Bild 18 von 23 "Nach den amtlichen Schnüffeleien aus der Staatskanzlei erscheint der Slogan der CSU - Näher am Menschen - in einem ganz neuen Licht," sagte Martin Zeil, FDP-Kandidat für die bayerische Landtagswahl 2008 und spielte damit auf die Vorwürfe der Landrätin Gabriele Pauli an, man habe ihr Privatleben durchschnüffelt.Bild 19 von 23 Kurt Beck sprach von Scheinheiligkeit, Verrat und Mafiamethoden, um die Vorgänge in der CSU beim Rausschmiss Stoibers zu beschreiben. Auf dem Aschermittwochstreffen der SPD "können wir Rücken an Rücken sitzen, in Passau trauen sie sich das nicht."Bild 20 von 23 Noch mal zu Stoiber: An unsere ausländischen Mitbürger wandte er sich in einem Stil, den auch Teilnehmer des Kurses "Deutsch für Anfänger" verstehen: "Du kannst nur bleiben, wenn du Arbeit hast."Bild 21 von 23 Zu guter Letzt eine Stoiber-Panne: "Ich habe es für wohltuend empfunden, dass die Bundeskanzlerin gegenüber dem amerikanischen Präsidenten Breschnew Guantanamo kritisiert hat." Dass auch so viele Namen mit B anfangen müssen.Bild 22 von 23 Jetzt reicht es aber langsam mit dem jährlichen rhetorischen Schlagabtausch, wenn dieser die Bezeichnung "rhetorisch" überhaupt verdient. (Alle Bilder: dpa)Bild 23 von 23
"Ich weiß, was es heißt, Mutter zu sein"Stoibers Aschermittwoch 2007