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Politik

August 2006: Terroralarm in Großbritannien

 
Terroralarm in Großbritannien. Wieder sollten Anschläge auf Flugzeuge verübt werden, diesmal offenbar mit flüssigen Chemikalien.

Terroralarm in Großbritannien. Wieder sollten Anschläge auf Flugzeuge verübt werden, diesmal offenbar mit flüssigen Chemikalien.

Bis zu zehn Maschinen seien als Ziele ausgesucht worden, heißt es aus Polizeikreisen.

Es sollten Maschinen der US-amerikanischen Gesellschaften United, Continental und American Airlines zum Absturz gebracht werden.

An Bord hätten die Chemikalien gemischt und mit Einweg-Kameras oder Musik-Playern zur Explosion gebracht werden sollen, so die Polizei.

Auf den Flughäfen herrscht Verwirrung und Angst.

Hier Passagiere am Londoner Flughafen Gatwick. Überall bilden sich lange Schlangen.

Die Reisenden werden genau untersucht...

...und haben anschließend Mühe, ihr Gepäck wieder zu sortieren.

Sicherheitskräfte kontrollieren ankommende Fahrzeuge und...

...setzen Spürhunde ein.

Die Sicherheitskräfte achten vor allem darauf, dass...

...Gefäße mit Flüssigkeiten abgegeben werden.

Eiligst sind überall Hinweisschilder angebracht worden.

Flughafen Heathrow: Er ist für ankommende Flugzeuge komplett gesperrt.

Nichts geht mehr.

Und auch die meisten Abflüge sind gestrichen.

Die wenigen Passagiere, die reisen können, dürfen kein Handgepäck mitnehmen, sondern nur Ausweise und Papiere.

Mit Handzetteln informiert die Polizei über die Situation.

Zahlreiche Maschinen müssen - wie hier in Heathrow - geparkt werden.

Besonders scharfe Sicherheitsvorkehrungen gelten für Flüge in die USA. Dort wurde die Alarmstufe Rot für die zivile Luftfahrt ausgerufen.

Die Situation verschärft sich auch an anderen Flughäfen. Beeinträchtigungen gibt es auch am Flughafen der nordirischen Hauptstadt Belfast...

...und am Flughafen Dublin.

Schlangen am Flughafen in Boston.

Auch in Rom herrscht Konfusion, weil...

...es ständig neue Informationen über abgesagte Flüge gibt.

In Warschau patroullieren vermummte Mitglieder einer Spezial-Einheit.

Auswirkungen auch in Deutschland.Die Lufthansa hat Flüge gestrichen, Air Berlin ebenso. Auch die Billig-Flieger Ryan-Air und Easy Jet streichen ihre Flüge.

Am Berliner Flughafen Tegel bilden sich die ersten Schlangen...

...und Koffer stapeln sich.

In Großbritannien sind auch außerhalb der Airports die Sicherheitsmaßnahmen verschärft worden.

Überall kontrollieren Polizisten mit Waffen im Anschlag.

Auch vor dem britischen Parlament zeigt sich verstärkt die Polizei.

Bis zur genauen Klärung der Lage hat die britische Regierung - hier auf einer Internet-Seite - die Terrorwarnung...

...auf die höchste Stufe angehoben.

Unterdessen nimmt die britische Polizei mindestens 24 Verdächtige fest, hier in Birmingham.

Sie sollen aus dem radikal-islamischen Milieu stammen.

Scotland Yard spricht von "Plänen für einen Massenmord".

Der britische Innenminister John Reid sagt, bei einer Umsetzung der Pläne hätte es einen "Verlust an Menschenleben von bislang nicht bekanntem Ausmaß" gegeben.

US-Präsident Bush sagt, die Geschehnisse seien eine "starke Erinnerung, dass wir eine Nation sind, die sich im Krieg mit den Islamfaschisten befindet".

Erinnerungen werden wach.

An den 11. September 2001 in New York und den verheerenden Anschlag...

...auf das World Trade Center.

An die Bombenanschläge in Madrid im März 2004...

...und an die Toten und Verletzten in London im Juli 2005. (Alle Bilder: AP und dpa)

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