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Randalierer zünden Bank an: Tödliche Proteste in Athen

 
Randalierer zünden Bank an: Tödliche Proteste in Athen

Tödliche Eskalation der Proteste in Griechenland:

Bei einem Brandanschlag im Zentrum der griechischen Hauptstadt Athen sind drei Menschen ums Leben gekommen.

Sie starben sie in einer Bank, ...

... die von vermummten Randalierern mit Molotowcocktails in Brand gesetzt worden war.

Bei den Toten handelt es sich nach ersten Angaben um zwei Frauen und einen Mann.

Sie waren in der brennenden Filiale der Marfin-Egnatia-Bank am Omonoia-Platz von den Flammen eingeschlossen worden.

Zuvor hatten mehr als 100.000 Menschen allein in Athen gegen das massive Sparprogramm der Regierung demonstriert.

Hunderte Autonome und wütende Demonstranten versuchten dabei, ...

... das Parlamentsgebäude zu stürmen.

Es flogen dutzendweise Brandflaschen

Die Polizei setzte massiv Tränengas ein.

Menschen flohen panikartig aus dem Zentrum.

Immer wieder waren Explosionen von Tränengasgranaten zu hören.

Auch in Theassaloniki kam es zu Ausschreitungen.

Hier, wie in anderen Städten des Landes ebenfalls, gingen tausende Menschen auf die Straße.

Das einzige Problem: In den griechischen Medien finden die Massenproteste keine Erwähnung - streiken doch auch alle Medien.

Griechenland wird seit Wochen von einer beispiellosen Protestwelle erschüttert. Immer wieder gehen Tausende auf die Straße, ...

... um gegen die Sparmaßnahmen der Regierung zu protestieren.

Die von den Sozialisten geführte Regierung in Athen hatte ihr Sparprogramm am Wochenende verschärft.

Bis zum Jahr 2013 will sie 30 Milliarden Euro einsparen.

Dafür muss Athen die Steuern erhöhen ...

... und die Gehälter von Staatsbediensteten sowie die Renten kürzen.

Über das entsprechende Gesetz der Regierung von Ministerpräsident Giorgos Papandreou wird derzeit im Parlament beraten.

Im Gegenzug für die Sparmaßnahmen erhält das Land ein milliardenschweres Hilfspaket von Ländern der Euro-Zone und dem Internationalen Währungsfonds, damit es wieder auf die Beine kommt.

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