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Freitag, 18. August 2017

Van rast in Menschenmenge: Tote und Verletzte bei Terroranschlag in Barcelona

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Bei einem Terroranschlag in Barcelona rast ein Lieferwagen der beliebten Flaniermeile Las Ramblas in eine Menschenmenge. Die Sicherheitskräfte sprechen von mehreren Toten und Verletzten. (Foto: picture alliance / Daniel Vil/AP)

Bei einem Terroranschlag in Barcelona rast ein Lieferwagen der beliebten Flaniermeile Las Ramblas in eine Menschenmenge. Die Sicherheitskräfte sprechen von mehreren Toten und Verletzten.

Bei einem Terroranschlag in Barcelona rast ein Lieferwagen der beliebten Flaniermeile Las Ramblas in eine Menschenmenge. Die Sicherheitskräfte sprechen von mehreren Toten und Verletzten.

Mit 80 Stundenkilometern soll der weiße Transporter auf Passanten zugesteuert haben. Der Fahrer des Wagens ist nach Polizeiangaben auf der Flucht.

Der Wagen soll nach Augenzeugenberichten Zick-zack-Linien gefahren sein, um möglichst viele Passanten zu verletzen.

Die Beamten beginnen sofort mit der großflächigen Evakuierung rund um den Anschlagsort sowie des nahegelegenen Plaza Catalunya.

Ein Großaufgebot der Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte versucht, die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Eine weiträumige Zone rund um den Tatort wird zum Sperrgebiet.

Zahlreiche Menschen fliehen vom Tatort ...

... und versuchen, sich in Sicherheit zu bringen.

Auf Grund der ungewissen Lage herrscht Panik und Verzweiflung bei den Passanten.

Viele der Verletzten werden noch am Anschlagsort behandelt, ...

... Schwerverletzte in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Bei dem Anschlag kommen 13 Menschen ums Leben, über 100 werden verletzt. Insgesamt seien Bürger aus 24 Nationen betroffen, darunter auch Deutsche.

Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy verurteilte die Anschläge und kündigte bei einer Pressekonferenz einen Pakt gegen den Terrorismus an. "Es ist eine globale Bedrohung und die Antwort muss global sein", sagte er laut der Zeitung "La Vanguardia".

Nach Polizeiangaben sind an dem Anschlag mindestens zwei weiße Transporter und mehrere Attentäter beteiligt. Ein zweiter Lieferwagen, mit dem die Terroristen womöglich hätten fliehen wollen, sei nahe Barcelona gefunden worden

Derweil fahnden Sondereinsatzkräfte nach dem flüchtigen Fahrer des Kleintransporters und weiteren Attentätern.

Die Behörden können drei Verdächtige festnehmen, die in Verbindung mit der Tat stehen. Ein Spanier wird in Alcanar im Süden Kataloniens festgenommen.

Mit dem Ort Alcanar steht der Terroranschlag nach Angaben der Polizei in unmittelbarem Zusammenhang. Einen Tag zuvor explodierte ein Wohnhaus in dem katalanischen Ort. Es gebe "klare" Verbindungen, bestätigte der katalanische Polizeichef Josep Lluís Trapero. Die Polizei fand dort mehrere Gasflaschen.

Bei der Gasexplosion wurde ein Mensch getötet und sieben weitere verletzt.

Barcelona steht still: Viele umliegende Straßen sind für Anwohner und Touristen gesperrt.

Auf Las Ramblas gehen die Ermittlungen weiter. Bis in die Nacht untersuchen die Behörden den Tatort und stellen Spuren sicher.

Die Polizei schleppt den Kleintransporter ab, um weitere weitere Ermittlungen durchzuführen.

Wenige Stunden nach dem Anschlag von Barcelona fahren mutmaßliche Terroristen auf der Strandpromenade des Ortes Cambrils, 120 Kilometer von der katalanischen Hauptstaft entfernt, gegen Mitternacht mehrere Menschen mit einem Pkw um. Sicherheitskräfte stoppen sie.

Cambrils Bürgermeisterin Camino Mendoza erklärt, dass sechs Menschen auf der Straße Caseo Maritimo angefahren worden seien.

Einige der Angreifer von Cambrils sind mit Sprengstoffgürteln ausgerüstet - es sind Attrappen. Sie fliehen in einem Auto vor der Polizei. Die Männer setzen ihre Flucht zu Fuß fort, werden dann aber von der Polizei niedergeschossen. Auch drei Polizisten werden bei den Schusswechseln verletzt.

Die Welt nimmt Anteil am grausamen Anschlag in Spaniens Metropole. Kanzlerin Angela Merkel übermittelt der spanischen Regierung ihr Beileid, Deutschland sei "dem spanischen Volk in dieser schweren Stunde eng verbunden."

Auch Donald Trump meldet sich zu Wort. "Die Vereinigten Staaten verurteilen die Terroranschläge in Barcelona und werden alles notwendige tun, um zu helfen. Bleibt standhaft und stark", verkündete er über Twitter.

Einen Tag nach den Anschlägen spricht die Zeitung "El Periodico" vom "Horror in La Rambla".

Und doch geht das Leben in Barcelona weiter. Allerdings unter verstärkter Aufsicht. Schwerbewaffnete Polizisten kontrollieren die Innenstadt ...

... und versuchen, den Menschen Sicherheit zu vermitteln. (mba)

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