Es ist nicht zu übersehen: Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu.Bild 1 von 55 Und weil es auch 2007 eine ganze Reihe von Änderungen gibt, sollen diese nachfolgend aufgeführt werden.Bild 2 von 55 Aber bitte nicht alles "so schwarzmalen", gibt mir mein Chef noch auf den Weg.Bild 3 von 55 Nee, 2007 wird ein blühendes Jahr und dass, obwohl es ...Bild 4 von 55 ... als das Jahr mit der (bisher) größten Steuererhöhung in die Geschichte der Bundesrepublik eingehen wird.Bild 5 von 55 Pünktlich zum 1. Januar werden beim Einkauf 19 statt bislang 16 Prozent Mehrwertsteuer fällig.Bild 6 von 55 Für ein Auto mit einem Wert von ca. 25.000 Euro fallen z.B. 4.750 statt bislang 4.000 Euro Umsatzsteuer an. Den Mehrbetrag kann man ja an anderer Stelle einsparen ...Bild 7 von 55 ... !!!!Bild 8 von 55 Die gute Nachricht ist ohnehin die, dass Lebensmittel nicht von der Steuererhöhung betroffen sind.Bild 9 von 55 Nicht für alle angenehm: Künftig muss man nicht nur zwei Jahre länger für die Rente arbeiten, ...Bild 10 von 55 ... sondern darf auch mehr dafür abdrücken. Der Rentenbeitrag steigt von jetzt 19,5 auf 19,9 Prozent. Aber das ist kein Grund zum Jammern!Bild 11 von 55 Denn glaubt man den Versprechungen der Koalition, soll er nach dieser Erhöhung bis 2013 stabil bleiben. Und dann bis zum Jahre 2018 auf 19,2 Prozent sinken. Aber bleiben wir im Jahr 2007.Bild 12 von 55 Anders als im Koalitionsvertrag festgeschrieben, sinken die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Statt jetzt 6,5 Prozent werden nur noch 4,2 Prozentpunkte abgezogen.Bild 13 von 55 Und es gibt noch mehr Grund zur Freude: Mit Elterngeld und Änderungen des Unterhaltsrechts soll unsere Gesellschaft noch kinderfreundlicher werden.Bild 14 von 55 Das alte Jahr wird sicher mit einem Generationenkonflikt im Kreißsaal enden: Das Baby will raus, aber Mama muss noch durchhalten ...Bild 15 von 55 ... aber für all jene, die erst nach Mitternacht niederkommen, gibt es eine schöne Stange Geld vom Staat. Zumindest die so genannten Gutverdiener profitieren vom neuen Elterngeld.Bild 16 von 55 Denn nicht mehr das Familieneinkommen wird zu Grunde gelegt, sondern der Einzelverdienst. 67 Prozent vom letzten Nettolohn (die Obergrenze liegt bei 1.800 Euro) gibt es monatlich ein Jahr lang für Mütter oder Väter.Bild 17 von 55 Einen Bonus gibt es obendrauf, wenn der Partner ebenfalls eine Jobpause von mindestens zwei Monaten einlegt. In der Gesetzgebungsphase diffamierte mann diese wahrscheinlich eher von Männern genutzte Variante als "Wickelvolontariat".Bild 18 von 55 Und weil das neue Elterngeld "so toll und ganz unbürokratisch ist", hat ein Team von "Über-Mutter" und Familienministerin von der Leyen einen Elterngeldrechner entwickelt. Link: http://www.bmfsfj.de/Elterngeldrechner/weiter.doBild 19 von 55 Neues Thema: Mit der zum April geplanten Unterhaltsreform soll das Prinzip "Einmal Professorengattin, immer Professorengattin" durchbrochen werden. Für den Unterhalt ist dann nicht mehr der Lebensstandard während der Ehe maßgeblich, ...Bild 20 von 55 ... sondern auch anderweitige Unterhaltspflichten des nunmehr geschiedenen Ehegatten. Dessen Einkommen soll mehr als bislang den Kindern und den tatsächlich erziehenden Partnerinnen zugutekommen.Bild 21 von 55 Eine geschiedene kinderlose Frau wird sich ungeachtet des ehelichen Lebensstandards künftig wohl selbst um ihr Auskommen kümmern müssen!Bild 22 von 55 Die so genannte Reichensteuer kommt! Wer mehr als 250.000 Euro verdient, zahlt weitere drei Prozentpunkte auf den Spitzensteuersatz (42 Prozent).Bild 23 von 55 Verheiratete dürfen bis zu einer halben Million verdienen.Bild 24 von 55 Aber auch weniger gut Betuchte werden zur Kasse gebeten:Bild 25 von 55 Ab 2007 behandelt das Finanzamt Fahrten von Berufspendlern zur Arbeit als Privatsache. Es sei denn, man wohnt weit genug weg vom Arbeitsort: Erst ab dem 21. Kilometer dürfen 30 Cent pro gefahrenem Kilometer als Werbungskosten abgezogen werden.Bild 26 von 55 Die tatsächlichen Kosten für ein Bus- oder Zugticket können überhaupt nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden. Auch hier gilt eine Pauschale ab dem 21. Kilometer.Bild 27 von 55 Nicht meckern, sondern zusammenrücken und Fahrgemeinschaften bilden! Oder den Chef um einen kleinen Bonus bitten: Ein Tankgutschein bis maximal 44 Euro ist steuer- und abgabenfrei!Bild 28 von 55 Auch auf Sparer kommen harte Zeiten zu, denn der Sparerfreibetrag wird halbiert. Für Singles bleiben 750 Euro, Verheiratete können nur noch 1.500 Euro freistellen.Bild 29 von 55 Die Kosten für ein Arbeitszimmer konnte man bislang mit bis zu 1.250 Euro absetzen. Das gibt es grundsätzlich nicht mehr.Bild 30 von 55 Das Arbeitszimmer muss ab 2007 den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit bilden.Bild 31 von 55 Auch Lehrer, die in der Schule häufig keinen ordentlichen Arbeitsplatz für Vorbereitungen und Korrekturen haben, können künftig kein Arbeitszimmer mehr geltend machen. Denn Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit ist die Schule, nicht der heimische Schreibtisch.Bild 32 von 55 Kindergeld gibt es ab 2007 nur noch bis zum 25. Lebensjahr. Es sei denn, die Familieneinkünfte liegen unter 7.680 Euro. Dann zahlt die Familienkasse wie bisher bis zum 27. Geburtstag.Bild 33 von 55 Zwei Ausnahmen gibt es jedoch: Ist das Kind im letzten Jahr 24 Jahre alt geworden, besteht ein Anspruch bis zur Vollendung des 26. Lebensjahrs. Feierte das Kind seinen 25. oder 26. Geburtstag, gilt die alte Regelung.Bild 34 von 55 Und noch eine gute Nachricht: Familienunternehmen können ab dem kommenden Jahr leichter auf Tochter oder Sohn übertragen werden.Bild 35 von 55 Nach einem Gesetzesentwurf soll die Erbschafts- und Schenkungssteuer künftig unter einer Bedingung vollständig entfallen.Bild 36 von 55 Die Firma muss zehn Jahre in ähnlicher Größe fortgeführt werden.Bild 37 von 55 Am 1. April 2007 soll die neue Gesundheitsreform in Kraft treten. Noch stehen viele Details und Termine nicht fest.Bild 38 von 55 Fest steht aber, dass Ende 2008 ein einheitlicher Beitragssatz für gesetzlich Versicherte festgelegt wird. Die Beiträge fließen dann nicht mehr vom Arbeitgeber an die einzelnen Kassen - sondern in den Gesundheitsfonds!Bild 39 von 55 Aus diesem wird den Kassen eine Summe X pro Versichertem überwiesen. Reicht das Geld nicht aus, kann die Kasse einen Zusatzbeitrag verlangen. Der darf bis zu acht Euro ohne Einkommensprüfung betragen, jeder Betrag darüber darf ein Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens nicht überschreiten.Bild 40 von 55 Den betroffenen Versicherten steht dann allerdings frei, zu kündigen und die Kasse fristlos zu wechseln.Bild 41 von 55 Im neuen Jahr dürfte sich die ärztliche Versorgung auf dem Lande verbessern, denn für Ärzte gibt es ab 2007 einige Erleichterungen:Bild 42 von 55 Sie können Zweitpraxen eröffnen, als Vertragsarzt verkürzt arbeiten, parallel im Krankenhaus tätig sein und ...Bild 43 von 55 ... in dünn besiedelten Gebieten auch im höheren Alter (über das 68. Lebensjahr hinaus) noch Hand am Patienten anlegen.Bild 44 von 55 Pharmaunternehmen werden künftig gezwungen, neue Arzneimittel für Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Der Schutz vor Nachahmerpräparaten wird um sechs Monate verlängert.Bild 45 von 55 Ab dem 1. Januar dürfen Zigaretten an Automaten nur noch gegen Altersnachweis abgegeben werden. Funktioniert mit dem EU-Führerschein oder mittels EC-Karte.Bild 46 von 55 Geplant war sie für den Sommer 2006. Passiert ist wenig. Jetzt soll die Pflegereform offenbar 2007 in Angriff genommen werden.Bild 47 von 55 Ziel ist es, die Finanzsituation der Pflegekassen zu stabilisieren und die häusliche Pflege zu stärken.Bild 48 von 55 Der Verbraucherschutz wird auch 2007 Thema sein. Da Bundespräsident Köhler das Verbraucherinformationsgesetz nicht unterschreiben wollte, ...Bild 49 von 55 ... dürfte die Bundesregierung hier einen neuen Anlauf starten.Bild 50 von 55 Ab März 2007 wird die Zulassung länger stillgelegter Autos erleichtert. Die Betriebserlaubnis erlischt dann nicht mehr automatisch nach 18 Monaten. Bis zu sieben Jahren genügt eine Haupt- und Abgasuntersuchung, um das Fahrzeug wieder auf die Straße zu bringen.Bild 51 von 55 Ebenfalls ab kommenden März dürfen "besonders belastete Umweltzonen" in Städten nur noch von Autos mit Feinstaubplakette befahren werden.Bild 52 von 55 Zwar stehen explizit keine Termine auf der Agenda, aber die Debatten über Arbeitsmarktreformen dürften weitergehen. Stichwort Mindestlohn, Kündigungsschutz und Rentenpolitik.Bild 53 von 55 Das erklärte Ziel der Bundeskanzlerin ist es, die Lohnnebenkosten von derzeit rund 42 Prozent unter die Marke von 40 Prozent zu senken.Bild 54 von 55 Na dann, ein Prosit auf das nächste Jahr! Alles wird gut.Bild 55 von 55