Schlagstöcke in Kopenhagen: "Wir wurden kräftig provoziert"
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Schlagstöcke, Massenfestnahmen, Hundeeinsatz, Pfefferspray und Chaos beim Kopenhagener Klimagipfel:Bild 1 von 17 | Foto: APDie dänische Polizei ist am Mittwoch bei ihrer betont harten Linie geblieben und hat den Versuch von 2500 Demonstranten zu einem "Sturm" auf das Konferenzgebäude resolut beendet.Bild 2 von 17 | Foto: APDas linke Protestnetzwerk "Climate Justice Action" hatte den "Sturm" zuvor als "gewaltfreie Offensive" bezeichnet - das erklärte, wenn auch unrealistische Ziel der Aktivisten war es, den Gipfel für einen Tag zu unterbrechen und das Kongressgelände zu besetzen.Bild 3 von 17 | Foto: APNach offiziellen Angaben wurden etwa 250 Teilnehmer der Aktion festgenommen, in Fesseln gelegt und zu einem Massenarrest gebracht.Bild 4 von 17 | Foto: REUTERSDie Gesamtzahl der Festnahmen seit Beginn der Demonstrationen zum Klimagipfel mit vergleichsweise wenig Krawallen ist damit auf über 1500 gestiegen.Bild 5 von 17 | Foto: REUTERSDie meisten Festnahmen wurden "rein vorbeugend" vorgenommen. Ein eigens für den Gipfel verabschiedetes Gesetz erlaubt eine Präventivhaft von bis zu 12 Stunden.Bild 6 von 17 | Foto: APBereits in den vergangenen Tagen hatte die dänische Polizei gezeigt, dass sie auch bei eher friedlichen Protesten hart reagiert: Zahlreiche Demonstranten mussten bei Kälte stundenlang gefesselt auf dem Boden ausharren.Bild 7 von 17 | Foto: REUTERSAmnesty International Dänemark kritisierte das Vorgehen der Polizei als "vollkommen unverhältnismäßig".Bild 8 von 17 | Foto: REUTERSAm Mittwoch versuchten einige hundert offiziell zugelassene Gipfelteilnehmer und -beobachter vom Inneren des Tagungszentrums aus, sich mit den Demonstranten vor dem Eingang zu vereinen.Bild 9 von 17 | Foto: APSie wurden jedoch am Verlassen des Gebäudes gehindert.Bild 10 von 17 | Foto: dpaUmgekehrt kamen Delegationsmitglieder aus Ländern wie Indien und Brasilien nicht zum Ort der Verhandlungen, weil ihnen Sicherheitskräfte den Zugang verweigerten. Sie legten Protest ein. Auch Abgeordneten des Europaparlamentes wurde der Zutritt verweigert.Bild 11 von 17 | Foto: REUTERSDie deutsche Umweltschutzorganisation BUND - als "etablierte" Nichtregierungsorganisation nicht Teil von "Climate Justice Action" - protestierte ebenfalls gegen den erstmaligen Ausschluss ihrer eigenen und anderer Beobachter von der Konferenz.Bild 12 von 17 | Foto: APPolizeichef Per Larsen meinte über den erneut harten Einsatz seiner Beamten: "Wir setzen Schlagstöcke nur ein, wenn wir wirklich unter Druck gesetzt werden. Wir wurden hier kräftig provoziert."Bild 13 von 17 | Foto: APZu Beginn der Demonstration hatte eine kleine Gruppe als gewaltbereit eingestufter Demonstranten außerhalb der genehmigten Hauptdemonstration versucht, den Zaun zum "Bella Center" zu überklettern.Bild 14 von 17 | Foto: REUTERSDies führte zur umgehenden Festnahme aller Beteiligten.Bild 15 von 17 | Foto: dpaFünf Demonstranten gelang es, eine Absperrung zu überwinden und mit Luftmatratzen kurz auf einem Kanal Richtung Sperrgebiet zu paddeln. Sie ließen sich ohne Widerstand in Polizeigewahrsam nehmen.Bild 16 von 17 | Foto: REUTERSUnter den seit Beginn der Klimagipfel-Demonstrationen 1500 Festgenommenen sind etwa 350 Deutsche.Bild 17 von 17 | Foto: REUTERS
Schlagstöcke in Kopenhagen"Wir wurden kräftig provoziert"