Sie sagt auch nichts darüber aus, an welchen Hochschulen die Lehre besonders gut ist, ob die Profs gern unterrichten und immer Zeit für ihre Studentinnen und Studenten haben.Bild 1 von 54 Das malerische Freiburg im Breisgau ist nicht nur etwas für Forscher, die es gern altmodisch lieben.Bild 2 von 54 Dies hier sei, so sagt man, ein typisches Statement für eine weiter im Süden gelegene Stadt: Auch in Freiburg bildet eine ausgezeichnete Graduiertenschule den wissenschaftlichen Nachwuchs aus.Bild 3 von 54 Zum Beispiel für die "Bonn Graduate School of Economics", an der man wirtschaftliche Zusammenhänge erforscht.Bild 4 von 54 Damit kann man sich vollstopfen, während man sich auf der Hofgartenwiese durch die Studienlektüre wälzt.Bild 5 von 54 Die folgende Stadt ist bei Studenten und Studentinnen vor allem als Heimat der Gummibärchen bekannt und geschätzt.Bild 6 von 54 Die "Berlin School of Mind and Brain" bietet die Möglichkeit, interdisziplinär Geist und Gehirn zu erforschen.Bild 7 von 54 An der Humboldt-Universität zu Berlin wurde eine weitere Graduiertenschule im Rahmen der Exzellenzinitiative ausgezeichnet.Bild 8 von 54 Der Großteil der Graduiertenschulen ist naturwissenschaftlich geprägt. Aber an der Freien Universität gibt es die geisteswissenschaftliche "Graduate School of North America".Bild 9 von 54 Zum Beispiel an der Freien Universität.Bild 10 von 54 Arm, aber sexy. Die Bundeshauptstadt hat wissenschaftlich einiges zu bieten, befand die Exzellenzinitiative.Bild 11 von 54 Neben den Spitzenunis wurden auch rund 20 Graduiertenschulen ausgezeichnet. Hier arbeiten Doktoranden in einem besonderen Programm im interdiziplinären Austausch an ihrer Promotion.Bild 12 von 54 Modernste Wissenschaft erleben Promotionsstudentinnen und -studenten an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in der Molekularen Zellforschung für Biologie und Medizin.Bild 13 von 54 Immer schön lächeln, heißt es in Heidelberg. Japanischen (und anderen) Touristen begegnet der Student hier auf Schritt und Tritt.Bild 14 von 54 Aber das ist bei der Kulisse auch nicht verwunderlich. Mittendrin liegt die älteste Universität Deutschlands: Die Ruprecht-Karls-Universität.Bild 15 von 54 Auch nicht über den Zustand der Bibliotheken - ihre Öffnungszeiten für Studenten, Ausleihmöglichkeiten und die Frage, wieviel Neuanschaffungen sich die Uni dafür leistet.Bild 16 von 54 Über die Studienbedingungen für die normalen Erstsemester verrät sie nicht viel.Bild 17 von 54 Man sollte betonen: Die Exzellenzinitiative konzentriert sich auf hervorragende Forschung.Bild 18 von 54 Aber einen Grund für den Umzug hierhin bietet die Justus-Liebig-Universität mit ihrem Exzellenzcluster "Cardio-Pulmonary-System". Zu Deutsch: Hier studiert man das Herz-Lungen-System.Bild 19 von 54 So viel Sightseeing gibt es in Gießen wohl eher nicht. In den 50er Jahren hat man sich hier so manche Bausünde geleistet. Das "Elefantenklo" zum Beispiel. So nennen die Bewohner der Stadt eine den Architekten besonders gelungene Unterführung.Bild 20 von 54 An der Christian-Albrechts-Universität in Kiel kann sich der Forscher ganz dem Meer widmen: Im Exzellenzcluster "The Future Ocean".Bild 21 von 54 Ganz im Norden reizt den Wissenschaftler die See. Nicht nur wegen der tollen Windjammer bei der Kieler Woche.Bild 22 von 54 Ihren wissenschaftlichen Horizont erweitern die Physiker an der TU München mit ihrem Exzellenzcluster "Origin and Structure of the Universe".Bild 23 von 54 Und natürlich ist München auch unter den rund 20 Exzellenzclustern vertreten.Bild 24 von 54 Excellenzcluster wurden ebenfalls ausgezeichnet. Das sind Forschungseinrichtungen der Universitäten, die auch mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und der Wirtschaft zusammen arbeiten.Bild 25 von 54 An der Heidelberger Universität gibt es die "Graduate School of Fundamental Physics". Das hier ist Norbert Herrmann von der Uni Hannover. Er berechnet das physikalische "Bierdosenproblem": Wie standhaft ist eine Bierdose im Gras? Wichtiges Wissen für Studenten.Bild 26 von 54 Jedenfalls zählt auch die Universität Karlsruhe (Technische Hochschule) zu den besten Universitäten des Landes.Bild 27 von 54 In Baden-Württemberg findet sich der dritte "Leuchtturm" - und zwar in der Stadt, in der die Verfassungsrichter entschieden haben, dass die Einführung von Studiengebühren durch die Länder rechtens ist.Bild 28 von 54 Sie ist eine der wenigen Stiftungsuniversitäten in Deutschland und verfügt sogar noch über einen Karzer. Der ist allerdings nicht mehr in Gebrauch.Bild 29 von 54 Während in der letzten Runde der Exzellenzinitiative nur Unis im Süden der Republik zum Zuge kamen, wurde diesmal auch der Norden bedacht. Die altehrwürde Georg-August-Universität im niedersächsischen Göttingen wird auch Georgia Augusta genannt.Bild 30 von 54 Freiburg ist nicht nur wegen des milden Klimas ein beliebter Studienort. Besonders in den Bereichen Medizin, Jura, Pädagogik, Geschichte und Germanistik genießt die Uni hohes Renommee.Bild 31 von 54 Freiburg ist schon wesentlich länger Universitätsstadt als Berlin. Die Albert-Ludwigs-Universität wurde 1457 gegründet und zählt damit zu den ältesten Universitäten Deutschlands.Bild 32 von 54 1948 wurde die FU auf Initiative von Studenten gegründet, die der kommunistischen Einflussnahme in der Berliner Universität (heutige Humboldt-Uni) im sowjetischen Sektor entgehen wollten. Später war die FU ein Zentrum der 68er Bewegung.Bild 33 von 54 Doch wenigstens schaffte es diesmal die andere Kandidatin aus der Hauptstadt: Die Freie Universität Berlin. Die größte Berliner Uni ist noch keine 60 Jahre alt, kann aber auf eine bewegte Geschichte zurückblicken.Bild 34 von 54 2007 gingen acht Universitäten ins Rennen, sechs davon kamen erfolgreich ins Ziel. Die Uni Bochum und die Berliner Humboldt Uni blieben auf der Strecke.Bild 35 von 54 Im Herbst 2006 haben drei Universitäten die Jury der Exzellenzinitiative überzeugt.Bild 36 von 54 Über die Gewinner des Wettbewerbs entscheidet eine Jury aus Mitgliedern der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Wissenschaftsrates. Insgesamt 1,9 Milliarden Euro gibt es zu verteilen.Bild 37 von 54 Bis 2011 werden durch die Exzellenzinitiative ausgewählte deutsche Hochschulen und Forschungsprojekte gefördert, die in ihrer Forschung weltweit Maßstäbe setzen. Sie sollen "Leuchttürme der Wissenschaft" sein.Bild 38 von 54 Die Idee, deutsche Eliteuniversitäten zu fördern, hatte die letzte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD, rechts). Mittlerweile kümmert sich Annette Schavan (CDU, links) gemeinsam mit ihren Kollegen der Bundesländer um diese Aufgabe.Bild 39 von 54 Mit über 4,5 Millionen Bänden ist die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen eine der größten Bibliotheken Deutschlands. Bedeutend ist auch die Geburtshilfesammlung der medizinischen Fakultät.Bild 40 von 54 Aachen ist nicht nur mit seinen Printen in aller Munde. Die Technischen Hochschule ist eine der größten in Europa und als solche ein beliebter Anlaufpunkt für angehende Ingenieure.Bild 41 von 54 Schnelle Umsetzung des technischen Know Hows verspricht das Gründerkolleg, das junge Selbständige unterstützt. Davon profitiert auch die Region. Seit 1984 sind aus dem Hochschulbereich rund 450 technologieorientierte Unternehmen hervorgegangen.Bild 42 von 54 Die TU München hat die Jury ebenfalls nachhaltig beeindruckt.Bild 43 von 54 Nach einer weiteren Spitzenuni muss man in München nicht lange suchen - sie liegt quasi nebenan.Bild 44 von 54 Hier lehren international renommierte Wissenschaftler: Theodor Hänsch erhielt 2005 den Nobelpreis für Physik.Bild 45 von 54 Einer davon ist die Ludwig-Maximilians-Universität.Bild 46 von 54 Zwei Leuchttürme gibt es nämlich in München.Bild 47 von 54 Da haben sich einige Herren in Bayern natürlich doll drüber gefreut.Bild 48 von 54 In der ersten Runde 2006 konnten nur Universitäten aus dem Süden des Landes überzeugen.Bild 49 von 54 In den letzten Jahren glänzt die Ruprecht-Karls-Universität vor allem auf dem Gebiet der Medizin. Das gute Image der Heidelberger Universität soll auch im Ausland wirken, wo sie als erste deutsche Uni Filialen gründete.Bild 50 von 54 Mit der Uni Heidelberg ist nun auch die älteste deutsche Universität in den Kreis der offiziellen Spitzenunis aufgenommen. Seit 1386 wurde hier Theologie, Recht, Medizin und Philosophie gelehrt. Naturwissenschaften kamen Ende des 19. Jahrhunderts hinzu.Bild 51 von 54 So lehren oder lehrten dort Koryphäen wie der Altphilologe Manfred Fuhrmann, der Wirtschaftsweise Wolfgang Franz und der Soziologe und Publizist Ralf Dahrendorf.Bild 52 von 54 Eine der kleinsten Eliteunis steht in Konstanz. Hier studieren rund 10.000 Nachwuchs-Akademiker. Möglicherweise ist es die schöne Lage oberhalb der Insel Mainau, die zahlreiche bekannte Professoren an den Bodensee lockt.Bild 53 von 54 Studieren, ja. Aber wo? Wer nicht viel falsch machen will, sieht zu, dass er an einer Eliteuni unterkommt.Bild 54 von 54