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Fahrradfahren reloaded: Dover 40 zieht nach vorn

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Auf den ersten Blick könnte man meinen, hier steht ein Fahrrad. (Foto: Alexander Klement)

Auf den ersten Blick könnte man meinen, hier steht ein Fahrrad.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, hier steht ein Fahrrad.

Auf den zweiten Blick eigentlich auch.

Etwas verräterisch ist allerdings der Rückspiegel.

Der ist bei diesem fahrbaren Untersatz nämlich Pflicht.

Genau wie das Versicherungskennzeichen.

Das auf den Namen "Dover 40" getaufte Vehicel ist vor dem Gesetz nämlich kein Fahrrad, sondern ein Kleinkraftrad.

Eine Einheit aus einem 250 Watt starken Elektromotor und Akku sorgen für Vortrieb.

Mit einem Gashebel kann man sogar fahren, ohne zu treten.

So erreicht das Dover 40 aber nur höchstens 16 km/h und ist ein lahmer, langweiliger Gefährte.

Selbst in die Pedale treten ist angesagt. Dann entwickelt der Panasonic-Motor ...

... zusammen mit der Shimano- Deore-XT-Schaltung (M771) ein wahres Geschwindigkeitserlebnis.

Wahlweise drei Unterstützungsstufen stehen zur Verfügung: 50, 100 und 150 Prozent des eigenen Krafteinsatzes. Bis zu 40 km/h sind dann in der Ebene möglich. Die Steuereinheit beheimatet auch das zuschaltbare Licht.

Hier kommt sowohl hinten ...

... als auch vorne LED-Technik zum Einsatz. Der zehn Lux helle, weiße Lichtkegel sorgt auch nachts für hervorragende Ausleuchtung.

Insgesamt besticht das Dover 40 durch hochwertige Komponenten und gute Verarbeitung.

Stimmig sind da auch die innen verlegten Züge.

Für mehr Fahrkomfort sorgt die Magnesium-Federgabel.

Diese lässt sich bequem vom Lenker aus bedienen.

Hydraulische Felgenbremsen von Magura sorgen auch bei hohen Geschwindigkeiten für ein schnelles Verzögern.

Bei der Sattelstütze wurde leider auf Komfort verzichtet. Eine Federung fehlt hier, was auch der gute Sattel im holprigen Gelände und bei schlechten Fahrbahnbedingungen nicht ausgleichen kann.

Ein Reifen mit Pannenschutz und Reflexstreifen versteht sich in dieser Klasse von selbst.

Insgesamt wird's am Lenker ganz schön eng: Klingel, Spiegel, Steuereinheit, Tacho, Gabel-Steuerung, Gashebel und Schaltung brauchen Platz.

Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 2800 Euro ist das Dover 40 zurzeit das beste, aber auch teuerste E-Bike, das Raleigh im Sortiment hat. (Fotos und Texte: Alexander Klement)

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