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Ratgeber

Gegen den Klimawandel: Was der Einzelne tun kann

 
Gegen den Klimawandel: Was der Einzelne tun kann

Der Beitrag jedes Einzelnen für den Klimaschutz ist klein, ...

... summiert sich bei vielen Menschen aber zu großen Summen.

Die Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF) gibt einige Tipps für den persönlichen Beitrag zum Klimaschutz, die zudem meist Geld sparen:

"Grüner Strom" aus Sonne, Windkraft, Biomasse und ökologischer Wasserkraft lässt kaum Treibhausgase entstehen.

Ein durchschnittlicher Haushalt in der EU könne damit etwa 520 kg CO2 im Jahr sparen.

Kühlschränke sollten möglichst die Effizienzklasse "A" besitzen.

Auf Geräte unterhalb von "B" sollte verzichtet werden. Bei normaler Gerätegröße ließen sich bis zu 210 kg CO2 pro Jahr sparen.

Elektrogeräte wie Fernseher oder Stereoanlagen sollten ganz vom Netz genommen werden, statt sie im Stand-by-Modus zu lassen. Auch Ladegeräte sollten nach dem Gebrauch aus der Steckdose gezogen werden, da sie auch bei Nichtgebrauch Strom aufnehmen.

Korrekter Reifendruck spart Benzin und Treibhausgase. Der Verbrauch steigt um fünf Prozent, wenn der Reifendruck um 0,5 bar zu niedrig ist.

Energiesparlampen der Effizienzklasse A verbrauchen bei gleicher Helligkeit bis zu 80 Prozent weniger Strom und brennen bis zu acht Mal länger als herkömmliche Glühlampen.

Wer statt fünf herkömmlicher Glühbirnen fünf Energiesparlampen fünf Stunden am Tag einschaltet, spart jährlich 65 Euro und rund 250 kg CO2.

Kochen mit Deckel kostet vier Mal weniger Energie als ohne Deckel, da sich die Garzeit verkürzt. Wer bei fünf Kochvorgängen in der Woche den Deckel nutzt, spart rund 33 Euro und 120 kg CO2 im Jahr.

Wasserkocher benötigen weniger Energie als die Herdplatte, um das Wasser für den Tee zu erhitzen. Wer zwei Mal täglich Wasser kocht, spart jährlich fast 10 Euro und mehr als 30 kg CO2.

Spülmaschinen sollten voll beladen werden und mit einem Sparprogramm laufen.

Dies verbrauche weniger Wasser als das Spülen per Hand. Die Sparmöglichkeiten entsprechen fast 110 Euro oder rund 390 kg CO2 im Jahr.

Heimische Lebensmittel kommen ohne lange Transportwege zum Verbraucher, auch der Kauf saisonaler Produkte spart CO2.

Den Euro-Angaben liegt der Durchschnittspreis von 0,18 Euro pro Kilowattstunde zu Grunde. Für jede Kilowattstunde verbrauchten Stroms werden etwa 650 g CO2 in die Luft geblasen. (Alle Angaben: WWF)

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