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Ob man schon einmal in New York war oder nicht: ...
... Die Freiheitsstatue im Hafen der US-Metropole kennt wohl ein jeder, ...
... sie ist eines der bekanntesten Symbole der Welt. "Lady Liberty", wie sie auch genannt wird, steht für die USA und New York, ...
... für Freiheit und Demokratie - und für die Hoffnung von Millionen Einwanderern auf ein besseres Leben.
Am 28. Oktober 2011 wurde sie 125 Jahre alt.
An der Geburtstags-Zeremonie am Fuße des Denkmals ...
... nahmen mehr als tausend Gäste teil.
125 Einwanderer aus mehr als 40 Ländern legten ihren Eid als Staatsbürger auf die Verfassung ab.
Armeeveteranen schossen Salut.
Und natürlich gab es am Abend ein großes Feuerwerk.
Die Freiheitsstatue steht auf der kleinen Insel "Liberty Island", die erst seit 1956 diesen Namen trägt. Vorher hieß sie "Bedloe's Island".
1884 wurde dort der Grundstein für das Podest der Statue gelegt, 1886 war die Einweihung.
Die Freiheitsstatue wurde geschaffen vom elsässischen Bildhauer Auguste Bartholdi.
Sie war ein Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten zur Hundertjahrfeier der Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776.
Die Statue sollte ursprünglich 1876 zur Hundertjahrfeier vollendet werden, ...
... wurde aber erst zehn Jahre später übergeben. Unter anderem war Geldmangel der Grund - eine Spendenkampagne, initiiert von Joseph Pulitzer, brachte dann genug Mittel zur Vollendung des Projekts.
"Miss Liberty" war für Millionen von Einwanderern bei ihrer Ankunft in Amerika das Wahrzeichen für die erhoffte Freiheit …
… und wurde bald nicht nur zum Wahrzeichen der Stadt New York, ...
... sondern zum Symbol der USA schlechthin.
1984 wurde sie zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt.
Die siebenstrahlige Krone symbolisiert die Anzahl der Weltmeere.
Zusammen mit der Fackel - eine goldbeschichtete Flamme - sollen sie die Botschaft verkünden, dass die Freiheit die Welt erleuchtet.
Die Statue ist ohne Sockel 46 Meter hoch, mit dem Sockel zusammen misst sie 93 Meter.
Sie besteht aus einem Eisengerüst mit Kupfermantel und wiegt etwa 225 Tonnen.
Die Kupferhülle hat im Laufe der Jahre Patina gebildet, daher die grüne Farbe.
Jährlich kommen Millionen Besucher auf die kleine Insel.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 war das Monument auf Liberty Island aus Sicherheitsgründen für den Publikumsverkehr gesperrt worden.
Im Dezember 2001 wurden die Besichtigungstouren zur Insel wieder aufgenommen.
Seit August 2004 konnten Besucher auch wieder, getrennt durch eine Glaswand, ...
... einen Blick in das Innere der Figur werfen.
Der Aufstieg in die Krone war jedoch nicht möglich. Seit Juli 2009 ist die obere Aussichtsplattform der Freiheitsstatue aber wieder für Touristen freigegeben.
Nachdem man mit der Fähre übergesetzt hat - private Boote dürfen nicht an der Insel anlegen - können die Besucher das Innere von Lady Liberty besteigen …
… und über eine immer enger werdende steile Wendeltreppe mit 171 Stufen bis zur Krone zu gelangen. Hierfür ist eine extra Eintrittskarte erforderlich, die bis zu einem Jahr im Voraus reserviert werden kann. Der Eintritt ist kostenlos.
Der Aufstieg mag mühsam und für manchen auch schweißtreibend oder klaustrophobisch sein, aber die Aussicht lohnt die Mühe allemal.
Kurz nach ihrem 125. Geburtstag muss die Freiheitsstatue allerdings erneut für Besucher schließen: Aus Sicherheitsgründen ist der Zugang in Bauch und Krone seit dem 29. Oktober 2011 gesperrt.
Die Renovierungsarbeiten, die Lady Liberty für ihre Besucher sicherer machen soll, sollen genau ein Jahr dauern. Es werden neue Treppen und Aufzüge eingebaut und der Brandschutz verbessert.
Für die Touristen, die täglich in Massen per Fähre zur Insel kommen, soll sich in dem Pausenjahr nicht viel ändern. Da nur Podest und der Zugang ins Innere beschränkt werden, ...
... kann man sich auf dem Statuen-Gelände weiter frei bewegen. Ohnehin kauft nur etwa ein Drittel der Besucher eine Eintrittskarte für das Innere der Freiheitsstatue.
Mit den Sicherungsmaßnahmen "unternehmen wir einen großen Schritt, um eine Ikone des 19. Jahrhunderts in das 21. Jahrhundert zu bringen", so Innenminister Ken Salazar. Für diesen Schritt sind 27,25 Millionen US-Dollar eingeplant. (Andrea Beu)
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