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Unterwegs an der Küste: Die wilde Natur in der Normandie

Von Sonja Gurris

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Die Morgensonne liegt über dem französischen Badeort Ouistreham direkt am Ärmelkanal. Von hier aus fährt auch die Fähre ins britische Portsmouth. (Foto: Sonja Gurris)

Die Morgensonne liegt über dem französischen Badeort Ouistreham direkt am Ärmelkanal. Von hier aus fährt auch die Fähre ins britische Portsmouth.

Die Morgensonne liegt über dem französischen Badeort Ouistreham direkt am Ärmelkanal. Von hier aus fährt auch die Fähre ins britische Portsmouth.

Noch sind die Strandhütten zu, doch bald, wenn die Temperaturen steigen, wird hier viel los sein.

Doch in der Zwischenzeit können Spaziergänger und Wanderer die Einsamkeit des Strandes ganz für sich genießen.

An diesem Ort, wo heute die Muschelsammler unterwegs sind, landeten die Briten während des 2. Weltkrieges.

Dieses Denkmal erinnert an die Landung der Alliierten und ihre vielen Gefallenen, die sie im Kampf gegen Nazi-Deutschland beklagen mussten.

Die Geschichte ist in der Normandie allgegenwärtig, doch etwa anderes bestimmt heutzutage das Leben: die Kultur.

Besonders hervorzuheben ist die normanische Esskultur. Frischer als hier können Urlauber keine Meeresfrüchte oder Fische essen.

Im Hafen von Port-en-Bessin treffen sich jeden Morgen die Fischer und verkaufen in der kleine Markthalle ihre superfrischen Waren.

Eines der Top-Produkte der Normandie ist die Auster. Woanders sehr teuer, ist sie in der Normandie wahrlich günstig.

Sie wird in großer Anzahl in der Region gezüchtet. Hier liegen die Austern in Säcken ...

... auf sogenannten Austernbänken.

Nach drei Jahren im Meer kommen die Austern zum "Finish" in ein Zuchtbecken. Nach drei Wochen sind sie dann zum Verzehr geeignet.

Wenn man bei Ebbe an ihnen vorbeiläuft, kann man kaum erkennen, dass es sich um die luxuriösen Produkte handelt.

Auch diese Muschel ist ein begehrtes Essen - zumindest das Innere: die Jakobsmuschel. Sie hat von November bis Mai in der Normandie Saison.

Bon Appetit!

Kommen wir nun zu den Naturphänomenen der Normandie.

Im "Reserve Natureell Domaine de Beauguillot" kommen Wanderer und Naturmenschen voll auf ihre Kosten.

Aus kleinen Unterständen heraus können Wanderer die Natur- und Tierwelt beobachten. Der Blick gezielt auf das Terrain gerichtet und die Ohren gespitzt, hört man das laute Quaken der Frösche und den Kuckuck-Ruf. Natur pur!

Wer mit dem Amphibienfahrzeug von Saint-Vaast-la-Hougue fährt, kommt auf die kleine Insel Ile Tatihou.

Es ist ebenfalls ein wahres Paradies für Vogelbeobachter und Menschen, die die Ruhe genießen wollen.

Die Insel ist unbewohnt - Besucher dürfen nur in einer begrenzten Anzahl auf die Insel.

Hier können Ausflugsgäste sogar brütende Vögel antreffen - allerdings sollte man sich in Acht nehmen. Mit den Müttern ist nicht zu spaßen, wenn man ihnen und ihren Jungvögeln zu Nahe kommt. Immer schön Abstand halten!

Auch die Gartenanlagen auf der Insel lohnen sich. Die Blumenpracht zieht die Gäste in ihren Bann.

Auch wenn die Insel unbewohnt ist, dürfen Besucher hier übernachten, umgeben von alten Forschungshäuschen und viel Natur.

Es gibt auf Tatihou viel zu entdecken - und das, obwohl die Insel nur 28 Hektar groß ist.

Am Abend müssen die Tagesbesucher zurück - entweder schnell durchs Watt laufen oder einfach mit dem Amphibienfahrzeug zurück ans Festland fahren.

Au revoir, Normandie!

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