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"Sailing Yacht A" ist fertig: Größte Segeljacht der Welt verlässt Kieler Werft

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Hier ist sie kaum zu sehen: im Kieler Nebel steht die "Sailing Yacht A". Es ist die größte fertiggestellte Segelyacht der Welt. Sie hat am 5. Januar 2017 Kiel verlassen und ist auf dem Weg nach Südspanien. (Foto: picture alliance / Daniel Reinha)

Hier ist sie kaum zu sehen: im Kieler Nebel steht die "Sailing Yacht A". Es ist die größte fertiggestellte Segelyacht der Welt. Sie hat am 5. Januar 2017 Kiel verlassen und ist auf dem Weg nach Südspanien.

Hier ist sie kaum zu sehen: im Kieler Nebel steht die "Sailing Yacht A". Es ist die größte fertiggestellte Segelyacht der Welt. Sie hat am 5. Januar 2017 Kiel verlassen und ist auf dem Weg nach Südspanien.

Die keilförmige Yacht hatte der Designer Philippe Starck für den russischen Eigner Andrej Melnitschenko entworfen. Gebaut wurde sie von der Kieler Werft German Naval Yards.

Starck hatte für den russischen Milliardär vor Jahren bereits die 119 Meter lange Motoryacht "A" entworfen. Sie entstand ebenfalls in Kiel. Die "Sailing Yacht A" ist aber noch deutlich voluminöser.

Die neue Yacht ist nicht nur knapp 143 Meter lang, sondern auch fast 25 Meter breit. Das entspricht etwa der Hälfte eines Fußballplatzes.

Wie viel genau das Prunkstück gekostet hat - darüber schweigt man sich aus. Es wird über einen Kaufpreis von 400 Millionen Euro spekuliert.

Die Yacht verfügt beispielsweise über eine Panorama-Lounge unterhalb der Wasserlinie und neben Beibooten auch über ein eigenes U-Boot.

Mit diesem Schiff der Superlative kann der russische Milliardär ganz schön angeben.

Schon bei den Testfahrten in der Kieler Förde staunten die Anwohner nicht schlecht.

Die Fertigstellung solcher Super-Schiffe ist für die Kieler immer wieder ein Ereignis.

Bei der Kiellegung hieß das Schiff übrigens noch anders: White Pearl.

Unter Segeln soll sie Berichten zufolge bis zu 21 Knoten oder 39 Kilometer pro Stunde schnell sein.

Das Schiff soll im Frühjahr an den Eigentümer übergeben werden. Die erste Reise ging von Kiel aus in Richtung Südspanien.

Die Masten sind bis zu 90 Metern hoch, einer ist auch begehbar. Von dort aus können künftige Besatzungsmitglieder sogar einen Blick wagen.

Nach etwa fünf Jahren Bauzeit sind die Kieler Erbauer fertig. Angeblich war der neue Eigentümer am 5. Januar nicht da, um die Yacht in Augenschein zu nehmen. (mit dpa)

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