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Samstag, 08. Oktober 2016

Lenin, der Kreml und Millionen: Moskau - Megametropole mit vielen Facetten

Von Sonja Gurris

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Wer an Moskau denkt, denkt sofort an dieses Bild: die Basilius-Kathedrale, die mit ihren bunten Türmen den Roten Platz erstrahlen lässt.

Wer an Moskau denkt, denkt sofort an dieses Bild: die Basilius-Kathedrale, die mit ihren bunten Türmen den Roten Platz erstrahlen lässt.

Wer an Moskau denkt, denkt sofort an dieses Bild: die Basilius-Kathedrale, die mit ihren bunten Türmen den Roten Platz erstrahlen lässt.

Sie steht direkt neben dem Kreml - und ist deshalb eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Russlands.

Und natürlich sollte jeder Besucher auch mal ins Lenin-Mausoleum hineinschauen. Es ist vielleicht etwas makaber. Aber Lenin wird dort seit seinem Ableben aufgebahrt und sieht eher etwas wächsern aus, weil er seit dem balsamiert ist. Wer hingeht darf nur einen kurzen Blick auf Lenin werfen und wird dann schnell wieder hinausgeschickt.

Die zahlreichen Markierungen auf dem Roten Platz dienen übrigengs auch für die richtige Positionierung der Panzer, die bei feierlichen Paraden hier an den Ehrengästen entlangfahren.

Ein weiteres Wahrzeichen am Roten Platz ist das Nobelkaufhaus GUM. Angeblich hat es Stalins Frau vor dem Aus gerettet nach dem Motto "Du kannst nicht den einzigen Ort im Land zumachen, in dem man einkaufen gehen kann." Heute bummeln vor allem viele Touristen durch das berühmte Zentrum.

Der Andrang am Kreml ist immer groß. Donnerstags ist das Regierungszentrum für Besucher geschlossen.

Sonst kostet der Eintritt in den Kreml für die Besucher 500 Rubel. Wer das große Areal besichtigt, kann viele Kirche von innen anschauen.

Am Alexandergarten stehen von morgens bis abends Wachen am Grabmal für den Unbekannten Soldaten. Zu jeder vollen Stunden gibt es eine Wachablöse-Zeremonie, die Touristen nicht verpassen sollten.

Apropos nicht verpassen: Jeder Moskau-Besucher muss Metro fahren. Die Straßen sind vollgestopft mit Autos - und außerdem bietet die mondäne U-Bahn glanzvolle Bilder.

In welcher Untergrundbahn der Welt bekommt man schließlich solche Einblicke?

Selbst Lenin grüßt von einer Statue am Ende des Bahngleises.

Rund um die Geschichten der einzelnen Stationen gibt es sogar Stadtführungen. Jede künstlerisch gestaltete Station hat ihre eigene Historie.

Wer sich mal mit der Bahn verfährt, hat also gute Gründe, um länger in Moskaus Untergrund zu verweilen. Doch auch oben gibt es natürlich sehr viel zu entdecken.

Am Ufer der Moskwa steht ein ganz besonderer Ort mit vielen historischen Ereignissen, die sich dort abspielten. Stalin ließ die erste Erlöserkirche sprengen - kaum zu glauben, dass in der Zwischenzeit ein Schwimmbecken dort errichtet wurde. Anfang 2000 wurde sie wieder aufgebaut. Später wurde die Kirche durch das "Punkgebet" von Pussy Riot bekannt.

In Sichtweite zur Erlöserkirche steht die riesige Statue von Peter dem Großen. Wer auf der Moskwa entlangschippert, kann sie besonders gut sehen. 96 Meter ragt sie empor.

Noch ein Stück weiter entfernt, in der Nähe des Gorki-Parks, steht das Neujungfrauenkloster, eine kleine Ruheoase inmitten der Mega-City. Es liegt an der Moskwa und begeistert Besucher mit seiner einzigartigen Architektur.

Mehr eindrucksvolle Klosteranlagen gibt es im 70 Kilometer entfernten Vorort Sergijew Possad zu sehen. Das Dreifaltigkeitskloster ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Viele Pilger kommen hierher und füllen das "heilige Wasser" ab. Vor allem viele Russen pilgern zum Unesco-Welterbe Sergijew Possad.

Wer die Vororte der Riesenstadt Moskau durchstreift, findet sehr viele orthodoxe Kirchen.

Es sind Orte mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Sie sind voller Ikonen und andächtig betender Menschen.

Zurück in Moskau ist alles wieder ganz laut. Dort, wo es an jeder Ecke Geschäfte mit Matrjoschkas gibt, ...

... und Kaufhäuser, wo die Besucher vor lauter Reizüberflutung gar nicht wissen, wo sie hinschauen sollen.

Dieses Mega-Kaufhaus steht ganz in der Nähe des Kiewer Bahnhofs.

Wem das alles zu viel ist, der geht am Abend auf den Roten Platz. Da ist zwar immer noch jede Menge los, aber man hat einen bezaubernden Blick auf die beleuchtete Basiliuskathedrale - und das ist in jedem Fall spektakulär.

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