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Der Iran nach dem Embargo: So sieht der Alltag in Teheran aus

Von Sonja Gurris

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Das Azadi-Freiheitsturm ist das Wahrzeichen von Teheran. (Foto: REUTERS)

Das Azadi-Freiheitsturm ist das Wahrzeichen von Teheran.

Das Azadi-Freiheitsturm ist das Wahrzeichen von Teheran.

Die Einheimischen leben nach dem Gebot der Scharia, dem Islamischen Gesetz.

Das bedeutet auch, dass sich Frauen verhüllen müssen. Ein Kopftuch ist Pflicht, außerdem müssen Arme und Beine bedeckt sein, die Kleidung sollte nicht eng anliegen. Das gilt auch für Touristen.

Wer als Tourist ins Land kommt, sollte genügend Bargeld mitnehmen beziehungsweise eintauschen, ...

... denn ausländische Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Nur Bares ist Wahres.

Mit dem Ende des Handel-Embargos erhofft sich der Iran einen Wirtschaftsboom.

Dazu sollen auch ausländische Unternehmen beitragen.

Und auch die Touristen sollen Geld ins Land bringen und beispielsweise auf dem großen Basar von Teheran einkaufen.

Doch für Touristen ist eine Reise in den Iran sicher etwas Ungewohntes, denn ...

... in der Öffentlichkeit gibt es viele Verhaltensregeln.

Gerade Paare müssen im Iran aufpassen. Sexuelle Kontakte sind in der Islamischen Republik nur in der Ehe legal.

Der Alltag ist von der Scharia geprägt. Es herrscht Alkoholverbot und man sollte sich in der Öffentlichkeit nicht über politische Debatten äußern. Das könnte für den Touristen böse enden.

Der Iran will sich aktuell stark präsentieren.

Der Staat drängt wieder auf den Ölmarkt.

Internationale Allianzen sollen für ein großes Wirtschaftswachstum sorgen.

Die Menschen vor Ort wollen davon profitieren, dass die Handelsbeziehungen wieder aufgenommen werden.

Auf der Straße verhalten sich die Menschen unauffällig. Das Mullah-Regime kontrolliert die Bevölkerung und verhängt rigorose Strafen, wenn sich Männer und Frauen nicht an die Regeln der Scharia halten.

Vor Ort gibt es für junge Leute keine Diskotheken oder ähnliche Vergnügungsorte. Sie sollen sich Koran-konform verhalten.

In Teheran leben knapp 8 Millionen Menschen, ...

... in der Region rund um die Hauptstadt sind es etwa 15 Millionen.

Auf den Verkehrswegen der Stadt ...

... ist viel los. In Zukunft vielleicht sogar noch mehr.

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